Katastrophenhilfe

KATASTROPHENHILFE


Wichtiger Hinweis an Katastrophenhilfen und Notküchen im Flutgebiet:

Bei der Versorgung der Flutopfer mit Lebensmitteln muß auch bedacht werden, daß unter den Evakuierten, die auf Lebensmittel aus fremder Hand angewiesen sind, viele Menschen z.B. mit Morbus Hashimoto, Morbus Basedow, Überfunktion, Heißen Knoten, Schilddrüsenkrebs, Jodallergie und anderen Erkrankungen sind, die auf Lebensmittel OHNE künstliche Jodzusätze angewiesen sind.

Durch

die Flut und Evakuierung sind auch die für Jodgeschädigte überlebenswichtigen Lebensmittelvorräte und Einkaufsquellen zerstört worden.

Deswegen ist dringend darauf zu achten, daß bei der Lebensmittelzubereitung in Gemeinschaftsküchen und/oder der Verteilung von Lebensmitteln keine künstlichen Jodzusätze – in Salz, Brot, Fertigprodukten und über das jodierte Viehfutter in tierischen Produkten – verarbeitet werden, um den Menschen, die dieses zusätzliche Jod aus gesundheitlichen

Gründen dringendst meiden müssen, keine zusätzlichen, möglicherweise lebensbedrohlichen Gesundheitsschäden (z.B. Thyreotoxische Krise, anaphylaktischer Schock, Herzrhythmusstörungen, Kreislaufzusammenbrüche) zuzufügen.

Hilfsorganisationen finden nähere Informationen zur Ernährungslage von Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen bei der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken unter www.jod-kritik.de
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier, 12. Juni 2013
www.jod-kritik.de

Aktualisiert am 23.01.2014