Milchkrise

MILCHKRISE


Milchkrise durch Jodmilch.

Warnungen vor der sicheren Milchkatastrophe als Folge der Viehfutterjodierung
seit 1995 von Verantwortlichen ignoriert.
Seit 1985/86 wird in Deutschland das Viehfutter jodiert, zunächst heimlich, und auch oft im Biobereich.

Die vielen Menschen, die seitdem plötzlich durch Milch und Milch- und Folgeprodukte schwere Krankheitssymptome bis hin zu lebensbedrohlichen Ohnmachten und Kreislaufzusammenbrüchen entwickelt haben, stellten allmählich fest, daß die Ursache für ihre Krankheitsprobleme außer in deutschen Milchprodukten auch in anderen deutschen tierischen Produkten wie Eier, Geflügel, Fleisch etc. zu finden war.

Die wenigsten von ihnen wissen, daß ihre durch Milchprodukte ausgelöste Krankheitssymptomatik meist nur an dem künstlichen Jod liegt, das über die Viehfutterjodierung in die Milch gelangt ist.

Die meisten Betroffenen wissen es tatsächlich gar nicht, daß ihre vermeintliche Milchunverträglichkeit - oft auch als Laktoseunverträglichkeit diagnostiziert – in Wirklichkeit eine Jodunverträglichkeit ist und von dem künstlichen Jod ausgelöst wird, das über das Viehfutter in die deutsche Milch gelangt.

Laut Laborbericht der FAL in Braunschweig können das zur Zeit – trotz der bereits abgesenkten erlaubten Jodmenge für Viehfutter - 1522 µg Jod/ Liter Milch sein. Das ist mehr als das Siebenfache der von der WHO als kritisch eingestuften Tageshöchstmenge von 200 µg Jod pro Tag!

Und Menschen nehmen außer Milch und Milchprodukten ja noch mehr Nahrungsmittel zu sich, z.B. Brot – meist auch jodiert, oder Fertiggerichte – ebenfalls meist jodiert, oder Restaurantessen – meist ebenfalls jodiert, etc. etc.

Sie meisten Betroffenen weichen deshalb instinktiv auf ausländische, unjodierte Milchprodukte aus, die sie - trotz Diagnose Laktoseunverträglichkeit - vertragen.

Auf diesen Milchtourismus wurde Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. bereits vor 10 Jahren von einer Kassiererin in einem ausländischen Supermarkt angesprochen, die sie fragte, warum so viele Deutsche, z.T. sogar mit Bussen aus anderen deutschen Bundesländern ! angereist, hauptsächlich Milch und Milchprodukte und Eier bei ihnen einkaufen würden. Sie und ihre Kolleginnen würden sich schon lange darüber wundern.
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. erklärte der Kassiererin, daß infolge der nahezu unausweichlichen Viehfutterjodierung in Deutschland – leider meist auch im Biobereich – die Milchprodukte in Deutschland für eine wachsende Zahl Menschen gesundheitlich unverträglich, z.T. sogar lebensgefährlich seien. Und so seien viele Betroffene dazu übergegangen, sich im Ausland ihre unjodierte Milch, unjodierte Milchprodukte und Eier etc. zu beschaffen.

Andere Betroffene, die nicht in der Nähe einer Grenze wohnen, kaufen Soja-, Hafer- oder Mandelmilch.
Wieder andere werden Veganer .
Unter Veganern befinden sich nämlich viele Jodgeschädigte als Zwangsveganer, wie sie sich selber nennen, weil Ihnen ja nichts anderes übrig bleibt, wenn sie einigermaßen gesund im durchjodierten Deutschland überleben wollen.

An dieser politisch selbstgemachten Milchkrise kommt inzwischen kein Politiker mehr vorbei. Aber

man sucht die Ursache in der falschen Richtung.

Das einzige Mittel, diese seit der Jodierung sich zuspitzende Milchkrise zu beenden ist, die Jodierung des Viehfutters sofort zu stoppen!

Denn dann können die deutschen Milch-Verbraucher endlich, nach drei Jahrzehnten, wieder unbesorgt nicht jodbelastete deutsche Milch im eigenen Land kaufen.

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. inserierte in ihrer Verzweiflung u.a. am 22. Januar 1996: „HILFE! Wie viele andere Schilddrüsenkranke vertrage ich keine künstlich mit Jod angereicherten Lebensmittel. Wo aber gibt es noch Brot, Wurst, Käse, Tomatenmark oder Suppenwürfel ohne Jodsalz? Zahle für garantiert ohne Jodsalz(!) hergestelltes Brot und für Käse bis zum Fünffachen des üblichen Preises. Zuschriften unter…“ . Zitat ende (zitiert aus. „Jod-Krank“, a.a.O. S. 96).

Viele Betroffene, die sich bei der Deutschen SHG der Jodallergiker melden, sind ebenfalls bereit, 2 Euro und mehr für 1 Liter deutsche Milch zu bezahlen, wenn diese UM HIMMELS WILLEN OHNE KÜNSTLICHE JODERSÄTZE IST!

Stoppt Viehfutterjodierung – Stoppt Jodmilch!

2009 schrieb Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. einen offenen Brief (s.u.) an die damals in Berlin vor dem Kanzleramt sich im Hungerstreik befindlichen Milchbäuerinnen, der nichts an Aktualität verloren hat. Im Gegenteil, dieser offene Brief an die Bäuerinnen im Hungerstreik ist aktueller denn je.

Offener Brief
an die Bäuerinnen im Hungerstreik vor dem Kanzleramt in Berlin, Trier, den 18. Mai 2009

An die Bauerinnen im Hungerstreik vor dem Kanzleramt in Berlin

Liebe Bäuerinnen im Hungerstreik!

Von Anfang an habe ich Ihre Proteste in Berlin, die nun in Ihren verzweifelten Hungerstreik vor dem Kanzleramt übergegangen sind, mit Interesse und großem Verständnis verfolgt.
Und in der letzten Woche hatte ich in verschiedenen Internet-Zeitungen Leserbriefe zur Erklärung Ihres Problems veröffentlicht.
Um Sie aber direkt zu erreichen, schreibe ich Ihnen diesen “Offenen Brief“, und ich bitte einen Berliner Freund, ihn Ihnen zu überbringen:

Wahrscheinlich wissen Sie gar nicht, dass Sie sozusagen einer gigantischen Fehlinformation “ins Messer gelaufen” sind und nun mit Ihrer Milch und allen Milchprodukten Lebensmittel erzeugen, die immer weniger Menschen in Deutschland aus gesundheitlichen Gründen vertragen.

Denn Deutsche Milchprodukte sind Ladenhüter, und warum?

Weil der Tipp, jodiertes Viehfutter zu füttern, seit 1985/86 dazu geführt hat, dass die über das Futter künstlich jodierten Tiere hochjodhaltige Milchprodukte, Fleisch, Eier etc. liefern, die die Konsumenten dieser Produkte erstmals krank - vor allem schilddrüsenkrank – gemacht haben.

Und diese wachsende Zahl von Jodkranken - laut WDR-Sendung im Februar 2009 beläuft sich allein die Zahl der jodinduzierten Hashimoto-Erkrankungen auf über 10 Millionen Menschen - , zu denen außerdem u.a. über 4% Basedow-Kranke, Jodallergiker, Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion und Unterfunktion, Schilddrüsenkrebs, Osteoporose, ADHS und Alzheimer gehören, vertragen

aus gesundheitlichen Gründen keine wie auch immer gearteten
künstlich jodierten Lebensmittel mehr. Also auch nicht Ihre Milchprodukte.

Dabei suchen wir Jodgeschädigten verzweifelt nach unjodierten Milchprodukten und fahren weite Strecken ins Ausland, z.B. nach Frankreich, Belgien und Polen, sogar mit der Fähre nach England, um unjodierte Milchprodukte zu kaufen.

Und ich habe für Betroffene in meiner Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyrosekranken , die nicht ins benachbarte Ausland fahren konnen, inzwischen ein Rezept für “Ersatzsahne” und “Ersatzmilch” entwickelt.

Schon 1995 gab ich in unserer Tageszeitung eine Anzeige auf und schrieb, dass ich für garantiert unjodierte Milchprodukte bis zum fünffachen Preis bezahlen würde. Auch andere Jodgeschadigte würden 2 oder 3 und sogar 4 Euro für einen garantiert nicht künstlich jodierten Liter Milch bezahlen.

Aber bis jetzt konnten wir nur wenige Bayerische Demeter-Bauern dazu bewegen, ihr Viehfutter nicht mehr zu jodieren. Leider wird diese geringe Menge unjodierter Milch zum einen in den Molkereien mit jodierter Milch vermischt, zum anderen ist es so wenig, das wir immer noch keine deutschen, garantiert unjodierten Milchprodukte für alle haben.

Ich möchte Sie wissen lassen, dass es Millionen von Jodgeschädigten in Deutschland gibt, die nichts lieber täten, als Ihre Milch zu kaufen, wenn diese um Himmels Willen bloß ohne künstliche Jodzusätze - über jodiertes Futter, jodierte Lecksteine - wäre!

Ein Königreich für unjodierte deutsche Milch!

Ich bitte Sie von ganzem Herzen: Produzieren Sie Milch und Milchprodukte ohne künstliche Jodzusätze, und (nicht nur!) die Jodgeschädigten werden überglücklich Ihre Produkte kaufen.

Im Moment schreibe ich an einem Kochbuch “Kochen und Einkaufen ohne Jodzusatze”, und meine Angaben zur Milch sind leider sehr mager: in Deutschland gibt es - mit den bereits genannten, nur wenigen zugänglichen Ausnahmen - z. Zt nur die nach meinem Rezept herzustellende unjodierte “Ersatzmilch” und “Ersatzsahne”.

Sie, liebe Bäuerinnen im Hungerstreik, könnten den Zustand, dass man in Deutschland aus gesundheitlichen Gründen fast keine deutschen Milchprodukte mehr essen kann, schnell ändern!
Bitte, tun Sie es!

Stellen Sie auf unjodiertes Viehfutter um, und Ihre finanzielle Lage
wird sich schnell ändern!

Denn die aus Not ins Ausland abgewanderten Milchkunden (=Milchtourismus) werden gerne wieder Ihre Milch kaufen, wenn die in Deutschland produzierte Milch endlich wieder unjodiert ist und damit für Viele nicht mehr schwere Gesundheitsschäden auslöst.

Für Nachfragen und Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit allen guten Wünschen dafür, dass Sie bald wieder rentable Milchwirtschaft betreiben können, weil Ihre Milch endlich wieder von der großen und wachsenden Zahl Menschen, die KEINE KÜNSTLICHEN JODZUÄTZE vertragen, GEKAUFT wird!

Herzlichst Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.,
Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier, den 18. Mai 2009, www.jod-kritik.de

Copright by Dagmar Braunschweig-Pauli M. A., Trier 2009, zitiert in: „Kochen und Einkaufen ohne künstlich Jodzusätze, Verlag Braunschweig-Pauli Trier, .1-3. Auflage 2009, 2014, S. 145 ff.:

Literatur

Braunschweig-Pauli, Dagmar: Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod“, Herbig-Verlag München, 6. Aufl. 2013, S. 203ff.

Braunschweig-Pauli, Dagmar: „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum, Verlag Braunschweig-Pauli Trier, 3. Aktual. Aufl. 2012, S. 139ff, 198ff, 261ff.

Weitere Literatur zum Thema Zwangsjodierung s. www.jod-kritik.de

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 29. Mai 2016