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Aktuelles zum Thema Jod

Allergie durch Jodzusätze

Allergie durch Jodzusätze

Unter dem Titel "Allergie durch Jodzusätze" wurde in der SWR-Landesschau Rheinlandpfalz am Donnerstag, den 22. September 2016, eine 4-minütige Reportage von Edgar Verheyen über die Jodproblematik in Deutschland gesendet.

Wer noch nicht betroffen ist weiß es meist nicht, daß über die nahezu flächendeckende Jodierung deutscher Lebens- und Futtermittel - meist auch im Biobereich - die meisten Lebensmittel in Deutschland (- über eine vergleichbare Praxis aber auch in der Schweiz und in Österreich -) vorjodiert sind.

Die über die scheinbar "ganz normalen" Lebensmittel aufgenommenen Jodmengen summieren sich und bewegen sich sogar in toxischen Bereichen, vor allem, wenn viele Milchprodukte und Eier verzehrt werden.

Der individuelle tägliche Jodbedarf wird dadurch meist weit überschritten, was zu schweren Erkrankungen der Schilddrüse und anderen Organen führen kann, und auch zur sogenannten Jodallergie.

Menschen mit einer jodinduzierten Jodallergie leben - vergleichbar Menschen mit einer Nußallergie - in ständiger Lebensgefahr, wenn sie dem Allergen Jod, das bei ihnen zu einem tödlichen anaphylaktischen Schock führen kann, nicht ausweichen können.

Wie schwer die lebensrettende Vermeidung von künstlichem Jod in Lebensmitteln in Deutschland aber ist, zeigt diese sensible Dokumentation, in der auch Dagmar Braunschweig-Pauli interviewt wird, eine Betroffene, die seit über 20 Jahren mit der von ihr mitgegründeten Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken mit ihren Recherchen über jodunbelastete Lebensmittel Jodopfern hilft, die für sie oft lebensgefährlichen Jodzusätze in Lebensmitteln zu vermeiden.


Das Video "Allergie durch Jodzusätze" aus der SWR-Landesschau ist unter folgendem Link zu finden:

http://www.swr.de/landesschau-rp/allergie-durch-jodzusaetze-einkaufen-wird-zur-wissenschaft/-/id=122144/did=18192046/nid=122144/1r65n8q/index.html

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 27.09.2016

Milchkrise durch Jodmilch

Milchkrise durch Jodmilch.

Warnungen vor der sicheren Milchkatastrophe als Folge der Viehfutterjodierung
seit 1995 von Verantwortlichen ignoriert.

Seit 1985/86 wird in Deutschland das Viehfutter jodiert, zunächst heimlich, und auch oft im Biobereich.

Die vielen Menschen, die seitdem plötzlich durch Milch und Milch- und Folgeprodukte schwere Krankheitssymptome bis hin zu lebensbedrohlichen Ohnmachten und Kreislaufzusammenbrüchen entwickelt haben, stellten allmählich fest, daß die Ursache für ihre Krankheitsprobleme außer in deutschen Milchprodukten auch in anderen deutschen tierischen Produkten wie Eier, Geflügel, Fleisch etc. zu finden war.

Die wenigsten von ihnen wissen, daß ihre durch Milchprodukte ausgelöste Krankheitssymptomatik meist nur an dem künstlichen Jod liegt, das über die Viehfutterjodierung in die Milch gelangt ist.

Die meisten Betroffenen wissen es tatsächlich gar nicht, daß ihre vermeintliche Milchunverträglichkeit - oft auch als Laktoseunverträglichkeit diagnostiziert – in Wirklichkeit eine Jodunverträglichkeit ist und von dem künstlichen Jod ausgelöst wird, das über das Viehfutter in die deutsche Milch gelangt.

Laut Laborbericht der FAL in Braunschweig können das zur Zeit – trotz der bereits abgesenkten erlaubten Jodmenge für Viehfutter - 1522 µg Jod/ Liter Milch sein. Das ist mehr als das Siebenfache der von der WHO als kritisch eingestuften Tageshöchstmenge von 200 µg Jod pro Tag!

Und Menschen nehmen außer Milch und Milchprodukten ja noch mehr Nahrungsmittel zu sich, z.B. Brot – meist auch jodiert, oder Fertiggerichte – ebenfalls meist jodiert, oder Restaurantessen – meist ebenfalls jodiert, etc. etc.

Sie meisten Betroffenen weichen deshalb instinktiv auf ausländische, unjodierte Milchprodukte aus, die sie - trotz Diagnose Laktoseunverträglichkeit - vertragen.

Auf diesen Milchtourismus wurde Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. bereits vor 10 Jahren von einer Kassiererin in einem ausländischen Supermarkt angesprochen, die sie fragte, warum so viele Deutsche, z.T. sogar mit Bussen aus anderen deutschen Bundesländern ! angereist, hauptsächlich Milch und Milchprodukte und Eier bei ihnen einkaufen würden. Sie und ihre Kolleginnen würden sich schon lange darüber wundern.
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. erklärte der Kassiererin, daß infolge der nahezu unausweichlichen Viehfutterjodierung in Deutschland – leider meist auch im Biobereich – die Milchprodukte in Deutschland für eine wachsende Zahl Menschen gesundheitlich unverträglich, z.T. sogar lebensgefährlich seien. Und so seien viele Betroffene dazu übergegangen, sich im Ausland ihre unjodierte Milch, unjodierte Milchprodukte und Eier etc. zu beschaffen.

Andere Betroffene, die nicht in der Nähe einer Grenze wohnen, kaufen Soja-, Hafer- oder Mandelmilch.
Wieder andere werden Veganer .
Unter Veganern befinden sich nämlich viele Jodgeschädigte als Zwangsveganer, wie sie sich selber nennen, weil Ihnen ja nichts anderes übrig bleibt, wenn sie einigermaßen gesund im durchjodierten Deutschland überleben wollen.

An dieser politisch selbstgemachten Milchkrise kommt inzwischen kein Politiker mehr vorbei. Aber man sucht die Ursache in der falschen Richtung.

Das einzige Mittel, diese seit der Jodierung sich zuspitzende Milchkrise zu beenden ist, die Jodierung des Viehfutters sofort zu stoppen!

Denn dann können die deutschen Milch-Verbraucher endlich, nach drei Jahrzehnten, wieder unbesorgt nicht jodbelastete deutsche Milch im eigenen Land kaufen.

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. inserierte in ihrer Verzweiflung u.a. am 22. Januar 1996: „HILFE! Wie viele andere Schilddrüsenkranke vertrage ich keine künstlich mit Jod angereicherten Lebensmittel. Wo aber gibt es noch Brot, Wurst, Käse, Tomatenmark oder Suppenwürfel ohne Jodsalz? Zahle für garantiert ohne Jodsalz(!) hergestelltes Brot und für Käse bis zum Fünffachen des üblichen Preises. Zuschriften unter…“ . Zitat ende (zitiert aus. „Jod-Krank“, a.a.O. S. 96).

Viele Betroffene, die sich bei der Deutschen SHG der Jodallergiker melden, sind ebenfalls bereit, 2 Euro und mehr für 1 Liter deutsche Milch zu bezahlen, wenn diese UM HIMMELS WILLEN OHNE KÜNSTLICHE JODERSÄTZE IST!



Stoppt Viehfutterjodierung – Stoppt Jodmilch!









2009 schrieb Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. einen offenen Brief (s.u.) an die damals in Berlin vor dem Kanzleramt sich im Hungerstreik befindlichen Milchbäuerinnen, der nichts an Aktualität verloren hat. Im Gegenteil, dieser offene Brief an die Bäuerinnen im Hungerstreik ist aktueller denn je.

Offener Brief
an die Bäuerinnen im Hungerstreik vor dem Kanzleramt in Berlin, Trier, den 18. Mai 2009



An die Bauerinnen im Hungerstreik vor dem Kanzleramt in Berlin

Liebe Bäuerinnen im Hungerstreik!

Von Anfang an habe ich Ihre Proteste in Berlin, die nun in Ihren verzweifelten Hungerstreik vor dem Kanzleramt übergegangen sind, mit Interesse und großem Verständnis verfolgt.
Und in der letzten Woche hatte ich in verschiedenen Internet-Zeitungen Leserbriefe zur Erklärung Ihres Problems veröffentlicht.
Um Sie aber direkt zu erreichen, schreibe ich Ihnen diesen “Offenen Brief“, und ich bitte einen Berliner Freund, ihn Ihnen zu überbringen:

Wahrscheinlich wissen Sie gar nicht, dass Sie sozusagen einer gigantischen Fehlinformation “ins Messer gelaufen” sind und nun mit Ihrer Milch und allen Milchprodukten Lebensmittel erzeugen, die immer weniger Menschen in Deutschland aus gesundheitlichen Gründen vertragen.

Denn Deutsche Milchprodukte sind Ladenhüter, und warum?

Weil der Tipp, jodiertes Viehfutter zu füttern, seit 1985/86 dazu geführt hat, dass die über das Futter künstlich jodierten Tiere hochjodhaltige Milchprodukte, Fleisch, Eier etc. liefern, die die Konsumenten dieser Produkte erstmals krank - vor allem schilddrüsenkrank – gemacht haben.

Und diese wachsende Zahl von Jodkranken - laut WDR-Sendung im Februar 2009 beläuft sich allein die Zahl der jodinduzierten Hashimoto-Erkrankungen auf über 10 Millionen Menschen - , zu denen außerdem u.a. über 4% Basedow-Kranke, Jodallergiker, Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion und Unterfunktion, Schilddrüsenkrebs, Osteoporose, ADHS und Alzheimer gehören, vertragen aus gesundheitlichen Gründen keine wie auch immer gearteten
künstlich jodierten Lebensmittel mehr. Also auch nicht Ihre Milchprodukte.

Dabei suchen wir Jodgeschädigten verzweifelt nach unjodierten Milchprodukten und fahren weite Strecken ins Ausland, z.B. nach Frankreich, Belgien und Polen, sogar mit der Fähre nach England, um unjodierte Milchprodukte zu kaufen.

Und ich habe für Betroffene in meiner Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyrosekranken , die nicht ins benachbarte Ausland fahren konnen, inzwischen ein Rezept für “Ersatzsahne” und “Ersatzmilch” entwickelt.

Schon 1995 gab ich in unserer Tageszeitung eine Anzeige auf und schrieb, dass ich für garantiert unjodierte Milchprodukte bis zum fünffachen Preis bezahlen würde. Auch andere Jodgeschadigte würden 2 oder 3 und sogar 4 Euro für einen garantiert nicht künstlich jodierten Liter Milch bezahlen.

Aber bis jetzt konnten wir nur wenige Bayerische Demeter-Bauern dazu bewegen, ihr Viehfutter nicht mehr zu jodieren. Leider wird diese geringe Menge unjodierter Milch zum einen in den Molkereien mit jodierter Milch vermischt, zum anderen ist es so wenig, das wir immer noch keine deutschen, garantiert unjodierten Milchprodukte für alle haben.

Ich möchte Sie wissen lassen, dass es Millionen von Jodgeschädigten in Deutschland gibt, die nichts lieber täten, als Ihre Milch zu kaufen, wenn diese um Himmels Willen bloß ohne künstliche Jodzusätze - über jodiertes Futter, jodierte Lecksteine - wäre!

Ein Königreich für unjodierte deutsche Milch!

Ich bitte Sie von ganzem Herzen:
Produzieren Sie Milch und Milchprodukte ohne künstliche Jodzusätze, und (nicht nur!) die Jodgeschädigten werden überglücklich Ihre Produkte kaufen.

Im Moment schreibe ich an einem Kochbuch “Kochen und Einkaufen ohne Jodzusatze”, und meine Angaben zur Milch sind leider sehr mager: in Deutschland gibt es - mit den bereits genannten, nur wenigen zugänglichen Ausnahmen - z. Zt nur die nach meinem Rezept herzustellende unjodierte “Ersatzmilch” und “Ersatzsahne”.

Sie, liebe Bäuerinnen im Hungerstreik, könnten den Zustand, dass man in Deutschland aus gesundheitlichen Gründen fast keine deutschen Milchprodukte mehr essen kann, schnell ändern!
Bitte, tun Sie es!

Stellen Sie auf unjodiertes Viehfutter um, und Ihre finanzielle Lage
wird sich schnell ändern!

Denn die aus Not ins Ausland abgewanderten Milchkunden (=Milchtourismus) werden gerne wieder Ihre Milch kaufen, wenn die in Deutschland produzierte Milch endlich wieder unjodiert ist und damit für Viele nicht mehr schwere Gesundheitsschäden auslöst.

Für Nachfragen und Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit allen guten Wünschen dafür, dass Sie bald wieder rentable Milchwirtschaft betreiben können, weil Ihre Milch endlich wieder von der großen und wachsenden Zahl Menschen, die KEINE KÜNSTLICHEN JODZUÄTZE vertragen, GEKAUFT wird!

Herzlichst Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.,
Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier, den 18. Mai 2009, www.jod-kritik.de

Copright by Dagmar Braunschweig-Pauli M. A., Trier 2009, zitiert in: „Kochen und Einkaufen ohne künstlich Jodzusätze, Verlag Braunschweig-Pauli Trier, .1-3. Auflage 2009, 2014, S. 145 ff.:

Literatur

Braunschweig-Pauli, Dagmar: Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod“, Herbig-Verlag München, 6. Aufl. 2013, S. 203ff.

Braunschweig-Pauli, Dagmar: „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum, Verlag Braunschweig-Pauli Trier, 3. Aktual. Aufl. 2012, S. 139ff, 198ff, 261ff.

Weitere Literatur zum Thema Zwangsjodierung s. www.jod-kritik.de

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 29. Mai 2016

Samstag-Talk 5. März 2016

Samstag-Talk - 5. März 2016

Wegen Erkrankung wird der Samstag-Talk am 5. März 2016 auf der Burg Ramstein eine Woche später, am 12. März, stattfinden.

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 4. März2016

2016 Samstag-Talk

2016

Treffen der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreotiker


Samstag-Talk „Schilddrüse und Jodierung“

Die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken veranstaltet seit dem Juli 2014 jeden 1. bzw. 2. Samstag im Monat ihren regelmäßigen „Samstag-Talk „Schilddrüse und Jodierung“ auf der Burg Ramstein bei Kordel.

Ort: Hotel-Restaurant Burg Ramstein, Familie Moll/Bretz,54306 Kordel;
Tel.: 06505 – 1735; Fax.: 05605 – 1784, Internet: www.burg-ramstein.de
eMail: burgramstein@aol.com
Übernachtungsmöglichkeiten für Betroffene mit längerem Anfahrtweg.
Betroffene und Interessierte können sich auf der Burg Ramstein mit Mitgliedern der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken treffen, Informationen austauschen bzw. Informationen über jodinduzierte Erkrankungen und unjodierte Lebensmittel erhalten.

Zeit: 11 Uhr 30 bis 15 Uhr

Mittagspause: 13- 14Uhr.
In der Restaurantküche wird ohne künstliche Jodzusätze (=o.k.J.) gekocht.


Voraussichtliche Samstag-Talk-Termine 2016

6. Februar, 5. März, 2. April, 7. Mai, 4. Juni,
2. Juli, 6. August, 3. September, 1. Oktober, 5. November, 3. Dezember.

Eventuelle Terminverschiebungen werden auf der Website www.jod-kritik.de/Aktuelles und den angemeldeten Teilnehmern mitgeteilt.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 15 Teilnehmer beschränkt. Selbstverständlich findet der Samstag-Talk auch mit weniger Teilnehmern und auch mit einem Teilnehmer statt.

Die verbindliche Voranmeldung mit Angabe des gewünschten Themas – zwecks Zusammenstellung der wissenschaftlichen Quellen zum gewünschten Thema - erfolgt bis spätestens zum jeweiligen Mittwoch vor dem Samstag-Talk bei Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. telefonisch unter 0651 – 9963677 oder per eMail an: mail@jod-kritik.de.

Anonymität/Datenschutz: Die Quellenbelege für vorab geäußerte Themenwünsche werden im geschlossenen Umschlag übergeben. Die für den jeweiligen Samstag-Talk gewünschten Themen werden allgemein, ohne Personenbezug besprochen.

Themen: Morbus Basedow, Morbus Hashimoto, Über- und Unterfunktion, Autonome Bereiche (= sog. heiße und kalte „Knoten“), Osteoporose, Diabetes mellitus Typ I, Vitiligo, Morbus Addison, Krebs an allen Organen, Akne (=Jodakne), Allergie (=Jodallergie), Atemwegserkrankungen, Asthma (=Jodasthma), Dauerschnupfen (=Jodschnupfen), Pemphigus (=Jodpemphigus), Impotenz und Unfruchtbarkeit, Herzrasen, Kreislaufstörungen, Bluthochdruck, Schlafstörungen, Sehstörungen, Tuberkulose, zitternde Hände, Zappelbeine, Zöliakie, psychische Symptomatik u.a. Depressionen, Angst- und Panikattacken, Erregungszustände, Aggressionen, ADHS, Burn-Out; perniziöse Anämie, Autoimmun-Hepatitis, Alopezie, Agranulozytose (Knochenmarkschädigung infolge von Thyreostatika-Gaben bei Hyperthyreose, Morbus Basedow. Warnung: keine Operation in der Leukopenie), Immunopathien der Gonaden, der Nebenschilddrüsen und der Hypophyse, Myasthenia gravis (Muskellähmung), Morbus Werlhof, chronisch-aktive Hepatitis, Sjögren-Syndrom (z.B. systemische Sklerodermie, systemischer Lupus erythematodes, rheumatoide Arthritis).
Jodierte (Haus-)Tiere: z.B. Hunde, Katzen, Pferde, Wellensittiche.
Juristische Aspekte der „generellen Jodsalzprophylaxe“.

Jodaufnahmen sind möglich über die Nahrung, über die Atemwege, z.B. über jodhaltige Kochdämpfe und Ablüftungen von Backstuben, Ausdünstungen von Salzkristall-Lampen – und Teelichtern, und Haut – bzw- Körpertkontakt.

Achtung akute Lebensgefahr: bei inhaliertem Jod kann es besonders schnell zu einem völligen Zusammenbruch des Kreislaufs und unvermittelten Ohnmachtsanfällen kommen!!!

Info zur SHG:
Obwohl die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken die erste Adresse für Journalisten, Medienvertreter und verschiedene Einrichtungen im Gesundheitsbereich ist, um wissenschaftlich korrekte Informationen über die Jodproblematik - z.B. die Jodierung des Viehfutters, auch im Biobereich – zu erhalten, erhielt und erhält sie seit ihrem Bestehen 1995 keinerlei finanzielle Unterstützung für ihre bundesweite Öffentlichkeitsarbeit, wie sie sonst für Selbsthilfegruppen in Deutschland üblich ist.
Unsere Arbeit wird ausschließlich durch ehrenamtliche Mitarbeiter und kostenlos von Mitgliedern zur Verfügung gestellte Materialien wie Papier und Druckpatronen, Büroräume und Kommunikationsmittel wie Telefon und Internetauftritt, ermöglicht.
V.i.S.d.P: Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Leiterin u. Gründerin/Sachbuchautorin, Trier, Tel.: 0651 – 99 636 77 und 0651 – 180 97 32, eMail: mail@jod-kritik.de, Internet: www.jod-kritik.de, www.verlagbraunschweigpauli.de. Trier, den 1. Januar 2016.

Schilddrüsenkrebs. Ursache unbekannt?

Schilddrüsenkrebs. Ursache unbekannt?

Am 16. März 2015 erschien in der Berliner Morgenpost eine Notiz über die steigende Zahl von Schilddrüsenkrebs in Deutschland. („Schilddrüse. Ursache unbekannt: Zahl der Krebserkrankungen steigt“ in: Berliner Morgenpost, 16.03.2015, Rubrik „Wissen“, S. 7) Darin wird auf das Referat des Greifswalder Internisten Henry Völzke auf dem 20. Rostocker Schilddrüsensymposium Bezug genommen, demzufolge sich die Zahl der Neuerkrankungen von Schilddrüsenkrebs von 2000 bis 2013 bei Frauen von 2.700 auf 4.200, bei Männern von 1.200 auf 1.700 erhöht habe. Völzke konstatierte, Zitat aus BM: „Über die Ursache der Steigerung gebe es keine Klarheit. Die naheliegendste Vermutung sei, dass die verbesserte Diagnostik und Medizintechnik zu häufigeren Diagnosen führt. So habe seit Mitte der 90-iger Jahre die Ultraschalltechnik deutliche Fortschritte gemacht.“ Zitat Ende.
Von einem Leser der Berliner Morgenpost wurde ich auf diese Zeitungsnotiz aufmerksam gemacht und habe noch am selben Tag folgenden Leserbrief an die Redaktion der BM geschickt:

„Leserbrief zu Ihrer Notiz "Schilddrüse. Ursache unbekannt: Zahl der Krebserkrankungen steigt" in: Berliner Morgenpost vom 16.03.2015, Rubrik "Wissen", S. 7.

Jodzufuhr als Ursache für Schilddrüsenkrebs

2009 veröffentlichten amerikanische Wissenschaftler des amerikanischen „National Cancer Institute“ in der Zeitschrift „Cancer“, daß man in den letzten 10 Jahren eine Verdopplung der Schilddrüsenkarzinome beobachtet habe. Man kam zu folgendem Ergebnis, Zitat: "*Höhere Zufuhr von Jod: Höhere Erkrankungsrate* ... Prof. Davidson vermutet, dass die Zunahme von Autoimmunerkrankungen (Hashimoto Thyreoiditis), die nicht behandelt werden, zu einem Anstieg der Krebserkrankungen der Schilddrüse beiträgt, da das erhöhte TSH einen Wachstumsfaktor darstellt. Davidson: …wenn das TSH chronisch erhöht ist, kann das das Risiko von Schilddrüsenkrebs erhöhen.“ Zitat Ende.
Bereits 1987 haben die deutschen Ernährungswissenschaftler Prof Dr. D. Lathia und Prof. D. Kloep in ihrer Studie "Einfluß von Nahrungsmittelinhalts- und zusatzstoffen auf die Nitrosaminbildung unter physiologischen Bedingungen - ein kurzer Überblick" (in: „Ernährung (Nutrition) Bd. 11,Nr. 2, 1987, S. 98-101) festgestellt, daß Jod, Thiocyanat und Chlorogensäure den stärksten katalytischen Effekt auf die Nitrosaminbiildung haben. Zitat: "Die Katalysatoren wie Thiocyanat, Jodid und Chlorogensäure können jeweils einzeln eine katalytische oder zu zweit eine synergistische Wirkung auf die Nitrosierung ausüben, ... Dadurch könnte der menschliche Körper erhöhter Krebserkrankung durch die Potentierung der Nitrosaminbildung ausgesetzt werden" (a.a.O., S. 101).

Mit freundlichen Grüßen
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, An der Pferdsweide 60.“

Weitere Informationen zu Jod als Krebsauslöser in Kapitel 40 „Jod ist krebserregend“, s. Buchauszug aus: Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. “Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum, Trier 2012, S. 210- 222 auf www.jod-kritik.de, Startseite.

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 17. März 2015.

Pressetext Zwangsjodierung


Zwangsjodierung – Gesundheitsgefährdung und Grundrechtsverletzung durch Jodzusätze in Lebens- und Futtermitteln.


„Die deutsche Zwangsjodierung ist eine politische Maßnahme und begann 1985/86 mit der heimlichen Jodierung des Viehfutters. Sie wurde ab 1991 mit der öffentlichen sogenannten „Jodsalzprophylaxe“ fortgesetzt.

Über das jodierte Viehfutter plus Jodsalz liegt die tägliche Jodaufnahme in Deutschland bei einer mäßigen Nahrungsaufnahme bei mindestens 1346,20 Mikrogramm Jod.

Laut WHO liegt die kritische Obergrenze für die tägliche Jodaufnahme bei 200 Mikrogramm.

Man muß der Bundesregierung vorwerfen, eine gesundheitsschädliche Maßnahme nicht zu verhindern, die im Widerspruch zum Deutschen Grundgesetz Art. 2, Abs. 2: „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ steht und die juristisch eine Körperverletzung nach §§223ff StGB und Gefährliche Körperverletzung nach §224 StGB darstellt und strafbar ist.“
Zitiert aus: www.jod-kritik.de unter „Tagespolitik“.

Für Menschen mit Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse wie Morbus Basedow und Morbus Hashimoto, Überfunktion und sogenannten „Heißen Knoten“ sind jegliche Jodzusätze tabu.
Allein die nur durch zuviel Jod ausgelöste Autoimmunerkrankung Morbus Hashimoto ist von Beginn der Jodierung bis 2009 von unter 1% auf 12,5% der Bevölkerung angestiegen.


Forderungen:

eine allgemeine Jod-Deklarationspflicht mit Jodmengenangabe für sämtliche künstlichen Jodeinträge in die Lebensmittelkette vom Viehfutter an;

Schmerzensgeld und eine Jodschadenrente für alle Bürger mit jodinduzierten Erkrankungen;

Abschaffung der Lebens- und Futtermitteljodierung nach dem Beispiel von Frankreich, wo seit 2008 die Jodierung von Lebensmitteln wegen der Gesundheitsgefährdung verboten ist.


Literatur:
Dagmar Braunschweig-Pauli: Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod.
Herbig-Verlag München, 6. Auflage 2013
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.: Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum
Verlag Braunschweig-Pauli, Trier, 3. aktualisierte Neuauflage 2012
Dagmar Braunschweig-Pauli: Basisartikel Jod
Basisinformationen zur „generellen Jodsalzprophylaxe“

Verlag Braunschweig-Pauli, Trier, 4. Auflage 2012
Dagmar Braunschweig-Pauli: Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze.
Ein Rezept- & Einkaufsbuch für Jodempfindliche und Gesundheitsbewußte.
Verlag Braunschweig-Pauli, Trier, 2. Auflage 2012
Dagmar Braunschweig-Pauli: Die Jodartikel Sammlung
Verlag Braunschweig-Pauli, Trier, 1. Auflage 2011

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. Trier, 2. Februar 2014

Jodvideo2011

Vortrag zum Jodvideo

Vortrag zum Jodvideo

DER VORTRAG ZUM VIDEO
30. Oktober 2011

Petition gegen Zwangsjodierung


Die Petition gegen die Zwangsjodierung, die an dieser Stelle über einen Button mitgezeichnet werden konnte, wurde am 25. 01. 2014 vom Urheber geschlossen.
Die bis dahin von der automatischen Zählung (s. dazu Kommentar im Archiv) angezeigten 1.375 Unterschriften wurden gleichzeitig dem neuen Gesundheitsminister Hermann Gröhe übermittelt.

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 30.01.2014

Dauermedikament JOD



Dauermedikament JOD

Dauermedikament Jod in Lebensmitteln gehört in die Anamnese

An dieser Stelle wird auf Symptome, Krankheitserscheinungen und Krankheiten eingegangen, die parallel zur sogenannten „flächendeckenden Jodsalzprophylaxe“ entweder ganz neu entstanden sind, oder in ihrer Entwicklung einen geradezu rasanten „Höhenflug“ erleben, weil „Das tägliche Medikament Jod im Brot, in Fleisch- und Milchprodukten, in Eiern, in Halb – und Fertigprodukten, über Joddung auch im Gemüse etc. … immer mit dabei" ist. "Aber erscheint es auch in jeder Anamnese als „Dauermedikament“, so daß aus diesem Wissen die individuelle Diagnose abgeleitet werden kann ...

Aktuelles zum Thema Jod - 2012


Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 21.10.2012:

Artikel: Warum Deutschland Bioprodukte aus dem Ausland braucht

Ein Kommentar zur Sendung „Wüstenkartoffeln aus Ägypten - alles „Bio“?“ von Lina Rusch im zdf-Auslandsjournal*1 vom 18.10.2012

Weil in Deutschland die Zwangsjodierung von Lebensmitteln UND Viehfutter - auch im Biobereich! mit nur wenigen Ausnahmen - zwar praktiziert, aber offiziell ignoriert wird – z.B. von Verbraucherschützern, Bioverbänden, Kritikern von Lebensmittelskandalen und Gesundheitsbehörden - , geschieht in Sachen Ernährung in Deutschland etwas, was man auf politischer Ebene allgemein nur aus totalitären Systemen kennt: die heimliche, von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommene Verweigerung von Eingeweihten an der Teilnahme von systemtreuen Aktivitäten, hier sprich: die Verweigerung von Einkauf und Verzehr zwangsjodierter Lebensmittel wie Fleisch- und Milchprodukte – einschließlich Folgeprodukten – und gedüngtem Obst und Gemüse - leider oft auch aus dem Biobereich. Denn durch die Jodierung des Viehfutters – meist auch - im Biobereich gerät das künstliche Jod mit dem Biodung auf die Felder und verunreinigt damit das als Bioprodukt gemeinte Feldprodukt mit dem für viele gesundheitsschädlichen künstlichen Jodzusatz.

Das Ergebnis ist: auch die meisten deutschen Produkte mit Biosiegel sind über den künstlichen Jodzusatz – aus dem vorjodierten Viehfutter – kaum als Bioprodukt zu bezeichnen, da der Jodzusatz ja als künstliches Produkt aus einem Labor stammt und zu jodinduzierten Gesundheitsschäden führen kann und in vielen Fällen bereits zu schweren Gesundheitsschäden geführt hat. Für alle, die dieses künstliche Jod auch in Bioprodukten aus gesundheitlichen Gründen also meiden müssen - und das ist eine in Deutschland inzwischen auf eine 2-stellige Millionenzahl angewachsene Betroffenenzahl*2 – sind dann auch aus dem Biobereich oft nur solche Produkte zum Verzehr geeignet, die NICHT aus Deutschland stammen, sondern aus dem Ausland, in dem auch das Viehfutter nicht jodiert wird, wie z.B. Ägypten. Gott sei Dank gibt es in Deutschland auch Ägyptische Biokartoffeln!

*1 zdf portal auslandsjournal
*2 Sämtliche Quellen zu den Fakten in diesem Artikel finden sich in den Sachbüchern „Die Jod-Lüge“ und „Jod-Krank“ sowie dem Sachartikel „Nutzvieh als Jodträger“ von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.



Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 03.10.2012:

Artikel: Brechdurchfall mit Fieber - auch Symptome einer thyreotoxischen Krise

Kommentar zur aktuellen „Brechdurchfall-Welle“ in Deutschland:

Bei der Suche nach der Ursache der gegenwärtigen Welle von Brechdurchfällen, z.Teil mit Fieber, focussiert man sich überwiegend auf virale oder bakterielle Auslöser, obwohl die Symptome von Brechdurchfall mit Fieber auch auf eine sogenannte „Thyreotoxische Krise“ hindeuten können.

Zu einer „Thyreotoxischen Krise“ kommt es zum Beispiel, wenn die Betroffenen -

Menschen, die einen geringen individuellen Jodbedarf haben,
Schilddrüsenkranke mit latenter bzw. bekannter Hyperthyreose,
Schilddrüsenkranke mit Morbus Basedow (über 6%)
Schilddrüsenkranke mit Morbus Hashimoto (über 12,5%)
Schilddrüsenkranke mit Kalten und Heißen Knoten -

zu viel Jod mit der Nahrung aufgenommen haben.

In Deutschland kommt es infolge der Jodierung von Salz (35mg Jod/kg Salz anstelle der erlaubten 25 mg Jod/kg Salz), der Jodierung von Lebensmitteln (unbekannte Mengen, keine Mengenangaben) und der Jodierung von tierischen Produkten über jodiertes Viehfutter (5mg Jod/kg Futter führen zu 1522 Mikrogramm Jod/Liter Milch) – sehr schnell zu einer überhöhten (weit über 200 Mikrogramm/Tag, was laut WHO bereits eine gesundheitliche Gefahr für die Schilddrüse bedeutet) Jodaufnahme.

Bei empfindlichen bzw. schilddrüsenkranken Menschen können diese z.T. sehr hohen Jodmengen deshalb sehr schnell u.a. zu einer sogenannten „Thyreotoxischen Krise“ führen.

Der Schilddrüsenspezialist Prof. Dr. med. Peter Pfannenstiel warnt deshalb in seinem Interview „Thyreotoxische Krise“( in: Sonderdruck aus top medizin 10/96: 42-43, pmi Verlagsgruppe GmbH, August-Schanz-Str. 8/III, 60433 Frankfurt/Main): „Eine akute lebensbedrohliche Exazerbation einer Hyperthyreose bei thyreoidaler Autonomie oder Morbus Basedow entsteht meist nach höhergradiger Jodexposition. ... Wirksamste Prophylaxe ist die Vermeidung der Jodkontamination.“



Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 06.08.2012:

Artikel: Jodallergiker – Achtung bei Antiallergika !!!

Jodallergiker sind jetzt in der Sommer- und Insektenzeit mit den häufigen Insektenstichen doppelt gefährdet, nämlich einmal durch eine mögliche allergische Reaktion auf einen Insektenstich, und dann zusätzlich möglicherweise durch das gegen diese allergische Reaktion verordnete Antiallergikum, wenn dieses jodhaltige Hilfsstoffe enthält.

Solche jodhaltigen Hilfsstoffe sind u.a.

der jodhaltige Lebensmittelfarbstoff „Erythrosin“ (E127) als möglicher Bestandteil von Kapselummantellungen,
jodhaltige Laktose, weil aus der Milch von in Deutschland, Österreich und der Schweiz meist über das Futter jodierten Kühen gewonnen,
und jodhaltige Gelatine, wenn diese aus Knochen von Rindern gewonnen wird, die ebenfalls in Deutschland, Österreich und der Schweiz meist mit künstlich jodiertem Futter gefüttert werden.

Aktuelle Erfahrungen zeigen, daß diese Problematik der möglicherweise auch über den Futterweg jodierten Hilfsstoffe in Antiallergika und deren wahrscheinlichen negativen Wirkungen auf Jodallergiker bei Betroffenen und Herstellern kaum bekannt sind und demzufolge auch eher selten in Beipackzetteln genannt werden.

Im Namen der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken mache ich als ihre Sprecherin hiermit Jodallergiker und die Hersteller von Antiallergika auf diesen möglicherweise lebensgefährlichen, aber fast völlig unberücksichtigten Sachverhalt der in Antiallergika möglicherweise enthaltenen und aller Wahrscheinlichkeit nach über das Futter jodhaltigen Hilfsstoffe wie z.B. Laktose und Gelatine aufmerksam.

Zur Sicherheit von Jodallergikern sollten wegen dieses wahrscheinlichen und nicht zu kontrollierenden, lebensgefährlichen Jodeintrages grundsätzlich Hilfsstoffe aus tierischen Produkten oder Bestandteilen nicht in Antiallergika verwendet werden.




Organspende im Zwielicht

Auszug aus dem Artikel „Organspende“ von Dagmar Braunschweig- Pauli „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“, 3. Aktualisierte Auflage, Trier, August 2012.

Grundsätzlich gilt: ehe man sich entscheidet oder sogar dazu „überreden“ läßt, sich einen Organspendeausweis zuzulegen, sollte man sich gründlich darüber informieren, was im Ernstfall legal auf einen als Organspender oder auch als Organempfänger zukommt (http://www.theologe.de/theologe17.htm, Fassung vom 29.7.2012).

Nahtoderfahrungen
Nahtoderfahrungen (=NTE) werden aus der Diskussion über Organtransplantationen bisher fast völlig herausgehalten.

Bei der sogenannten Nahtoderfahrung handelt es sich um eine Erfahrung von bereits klinisch - auch in Bezug auf das Gehirn! - Toten, die aber wieder – aus medizinisch und wissenschaftlich nicht zu erklärenden Gründen – ins Leben zurückfanden bzw. reanimiert werden konnten. (s. u.a. Bernhard Jacoby „Das Leben danach. Was mit uns geschieht, wenn wir sterben“, Langen Müller, 2001). Und oft erlangten die Betreffenden nach ihrer NTE auch ihre vollständige Gesundheit zurück.

Laut „Nürnberger Kodex 1997 ist „der Hirntod ... nicht mit dem vollendeten Tod des Menschen gleichzusetzen. Der Hirntod kann allenfalls als Entnahmekriterium für Organe auf der Basis der freiwilligen und informierten Einwilligung gelten.“ (a.a.O., S. 3).

Das bedeutet, daß sogenannte „Hirntote“ zwar per Definition für tot erklärt werden, es aber tatsächlich gar nicht sind. Menschen ohne feststellbare Hirnfunktion sind Lebende, und können ihre Hirnfunktion durchaus wieder erlangen. Deswegen kann auch kein Arzt ausschließen, daß sich ein sogenannter – ja nur von Menschen, die sich irren können und die nicht allwissend sind festgestellter - „Hirntod“ nicht vielleicht doch als ein reversibler Zustand herausstellt, den man als „Nahtoderfahrung“ bezeichnen würde.

Die also eigens für Organtransplantationen geschaffene Diagnose „Hirntod“ hat demnach grundsätzlich die Potenz, auch eine Nahtoderfahrung zu sein, aus der heraus der Mensch durchaus wieder lebensfähig und gesund sein kann. Dieser Chance der Wiederbelebung im wahrsten Sinne des Wortes wird der Mensch durch eine Organentnahme, die mit dem wirklich irreversiblen Tod endet, beraubt.
Nahtoderfahrungen sind altersunabhängig. Sie können sowohl in der Kindheit passieren als auch im hohen Alter. Die Dauer dieser Nahtod-Phasen ist ebenfalls unterschiedlich. Dokumentiert sind sehr verschiedene Zeitspannen, wobei die längeren Zeiten genau diejenigen sind, die dann ein Organspender nicht mehr in
Richtung Wiederbelebung beenden würde, da man in dieser längeren Zwischenzeit längst seine Organe entnommen hätte, womit dann wirklich der unumkehrbare Tod eingetreten wäre.

Früher scheuten sich Menschen, die eine Nahtoderfahrung hatten, überhaupt darüber zu sprechen – ein 75-jähriger Chefredakteur: „Was ich erlebt habe, kann ich keinem erzählen, das glaubt mir keiner!“ – weil die allgemeine Akzeptanz für diese sogenannten außersinnlichen Erscheinungen noch sehr gering war.

Heute ist das anders. Seit den Forschungen und Veröffentlichungen über Sterbevorgänge der Medizinerin und Psychiaterin Dr. med. Elisabeth Kübler-Ross (1926-2004) hat sich das geändert. Immer mehr Menschen sprechen über ihre Erfahrungen mit dem Nahtod und wie sie wieder ins irdische Leben zurückgekehrt sind. Und die steigende Zahl der Dokumentationen darüber ermutigt Menschen mit NTE-Erfahrung, endlich über ihre – im positiven Sinne - erschütternden Erfahrungen zu sprechen.

Man schätzt, daß mindestens 5% der Bevölkerung einmal in ihrem Leben eine solche Nahtoderfahrung machen. Es lohnt sich also durchaus, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, daß man selber einmal eine solche Todes – und Wiederbelebungserfahrung macht.

Fatal wäre dann allerdings, wenn man sich vorschnell als Organspender festgelegt haben sollte ...

Hirntote empfinden Schmerz
Zu der im „Nürnberger Kodex 1997“* geforderten freien, informierten und persönlichen Einwilligung zur Organentnahme gehört natürlich auch, daß Organspender darüber informiert werden müssen, daß sie, auch wenn ihr Gehirn nicht mehr funktioniert, natürlich noch schmerzempfindlich sind. Dieser Sachverhalt und die damit unbedingt erforderliche Verabreichung einer Vollnarkose wird meines Wissens bisher in den Informationen und Werbekampagnen für die Organspende im Zusammenhang mit Organtransplantationen noch nicht ausreichend thematisiert. Denn bei der Entnahme von Organen aus den ja „nur“ sogenannten „Hirntoten“ – bei natürlich gleichzeitig völlig intakten Nervenfunktionen! - kommt es zum Teil zu extremen Schmerzreaktionen (s. Zeitschrift "Der Theologe", Hrsg. Dieter Potzel, Ausgabe Nr. 17: Organtransplantation - Die verschwiegenen Leiden von Organspender und Organempfänger, Wertheim 2005, zit. nach http://www.theologe.de/theologe17.htm, Fassung vom 29.7.2012)

„Zellen-Gedächtnis-Syndrom“ verändert den Charakter
Im Gegensatz zu den Leiden der Organspender, die nur durch Dritte beobachtet und dokumentiert werden, können sich Organempfänger selber über ihre Erfahrungen mit dem implantierten Organ äußern. Viele berichten über z.T. starke Wesens- und Charakterveränderungen, die auch – meist – negative Auswirkungen auf ihr Leben und ihre Umgebung haben können.

Dr. Bruno Curtis von der Universität in Illinois, und mit ihm andere Mediziner, nennt dieses Phänomen das „Zellen-Gedächtnis-Syndrom: „Nicht nur das Gehirn, sondern auch Organe wie die Niere oder das Herz verfügen über derartige Gedächtniszellen. Vorlieben und Abneigungen können durch eine Transplantation übertragen werden.“ (zitiert aus: Das Schweizerische Magazin Blick, 17.02. 1999, veröffentlicht in: Zeitschrift "Der Theologe", Hrsg. Dieter Potzel, Ausgabe Nr. 17: Organtransplantation - Die verschwiegenen Leiden von Organspender und Organempfänger, Wertheim 2005, zit. nach http://www.theologe.de/theologe17.htm, Fassung vom 29.7.2012)

Diese Erfahrungen zeigen, daß transplantierte Organe eben keine neutralen „Maschinenteile“ sind, die sozusagen ohne Vorinformation in einen fremden Körper eingesetzt werden, sondern daß sie ganz individuell auf den einen einzigen Menschen ausgerichtet sind, aus dessen Körper sie entnommen wurden. Transplantation ist deswegen auch ein vergeblicher Versuch, die menschliche Individualitiät zu brechen – was natürlich nicht gelingt, sonst brauchte man keine Dauermedikation zur Unterdrückung der Immunabwehr.

Krebsrisiko bei Organempfängern erhöht
Dr. med. Peter Beck, Arzt für Innere Medizin und Chefarzt schreibt in einem Leserbrief in der evangelischen Zeitschrift „idea-spektrum“vom 16.02.2011: „Als Arzt an der Medizinischen Hochschule in Hannover – einem Zentrum für Organtransplantationen – war ich noch von der Richtigkeit der Transplantationsverfahren überzeugt. Das änderte sich, als ich als Chefarzt – letzt- instanzlich – einen Patienten für tot erklären musste ... Dramatisch hat mir Gott deutlich gemacht, dass ich ihn nicht gefragt habe ...Durch unsere Körperabwehr wehren wir alles Fremde ab. Diese Fähigkeit hat Gott geschaffen. Daher bin ich überzeugt, dass eine lebenslange chemotherapeutische Unterdrückung der Körperabwehr nach der Transplantation nicht gottgewollt ist. Entsprechend ist die Krebsrate bei diesen Patienten massiv erhöht ... Im 10. Gebot steht: „Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Weib, noch ... alles, was dein Nächster hat – auch nicht seines Herzens, seiner Lunge, seiner Leber etc. ...“ (zitiert aus „idea-spektrum Nr. 7/2011, 16.2.2011, veröffentlich in: Zeitschrift "Der Theologe", Hrsg. Dieter Potzel, Ausgabe Nr. 17: Organtransplantation - Die verschwiegenen Leiden von Organspender und Organempfänger, Wertheim 2005, zit. nach http://www.theologe.de/theologe17.htm, Fassung vom 29.7.2012).

Alternative: „Xenotransplantation“
Über „Xenotransplantation“ ( gr. „xeno“ – fremd) als Alternative zur Organtransplantation von Mensch zu Mensch erfährt man im Zuge der Organbeschaffungs-Werbung auch wenig. „Xenotransplantation“ ist die Form der Organtransplantation vom Tier zum Menschen, die bereits vom Vatikan akzeptiert worden ist (s. Artikel „Transplantation: Vatikan lenkt ein“ in: Fränkischer Tag, 27.09.2001).

Xenotransplantationen mit Organen von Schweinen werden seit Jahren intensiv erforscht und könnten in absehbarer Zukunft tatsächlich verwirklicht werden.

Organe und Gewebe als Wirtschaftsfaktor
Mit Organen und Gewebe wird gehandelt.
Im Nürnberger Kodex 1997 wird das Verbot vom Handel mit Organen gefordert: „Der Handel mit Organen und Geweben ist durch internationale Übereinkommen zu unterbinden.“ (a.a.O., S. 3)

Nürnberger Kodex zum 50. Jahrestag der Verkündung des Urteils im Nürnberger Ärzteprozeß und des Nürnberger Kodex, Nürnberg, am 20. August 1997. Herausgeber: Theresia Adelfinger, Axel Brandt, Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner, Dr. Alfred Estelmann, Prof. Dr. Hans Grewel, PD Dr. Bernd Höffken, Stephan Kolb, Prof. Dr. Hans Mausbach, Dr. Eva Schindele, Dr. Horst Seithe, Dr. Helmut Sörgel, Dr. Michael Wunder.

Organspende - veraltetes Denkmuster
Aus ganzheitlicher Sicht, die die Einheit von Körper, Seele und Geist erkannt hat, ist die – vorsichtig ausgedrückt – Aufteilung und Verteilung des menschlichen Körpers keinesfalls zu akzeptieren. Bestätigung findet diese Erkenntnis durch aktuelle wissenschaftliche, biochemische Forschungen, die die Auswirkungen geistiger und seelischer Vorgänge auf den Körper belegen (Bruce H.Lipton: „Intelligent e Zellen“, Burgrain 2007) und Krankheit als Folge eben dieser Vorgänge erkennen (Thorwald Dethlefsen/Rüdiger Dahlke: „Krankheit als Weg“, München 2001).

Den Körper losgelöst von den inneren, geistig-seelischen Prozessen eines Menschen zu sehen und ihn sozusagen als eine Art Ersatzteil-Lager für verschiedene Krankheiten zu verwenden bedeutet, sämtliche wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Wirkung des Gehirns, des Unterbewußtseins und der Seele auf den Körper zu ignorieren.

Das entspricht tatsächlich nicht mehr dem aktuellen Forschungstand über diese wissenschaftlich beweisbaren Interaktionen und gehört zu einer veralteten und von der Wissenschaft längst abgehängten Denkstruktur.

Die Mißerfolgsrate nach Organtransplantationen beweist das: in vielen bekannten Transplantationsfällen stellt sich hinterher heraus, daß auch das „neue“ Organ aus einem anderen Körper eben dieselben Krankheitserscheinungen ausbildet wie das ausgetauschte Organ.

Es sind Fälle bekannt geworden, in denen z.B. ein Herzkranker kurz hintereinander zwei „neue“ Herzen implantiert bekam, und dann doch nach wenigen Tagen starb.

Gesundheit ist kein technisch erreichbarer „Zustand“, sondern ein Ergebnis innerer Vorgänge und ein lebenslanger, von Seele und Geist gesteuerter Prozeß.

Um Gesundheit zu erreichen, muß man darauf hinwirken, daß Seele und Geist im Lot sind, damit diese innere Gesundheit sich dann auch in der äußeren Gesundheit zeigen kann Mens sana in corpore sano (lat.: Gesunder Geist in gesundem Körper).

Auszug aus dem Artikel „Organspende“ von Dagmar Braunschweig- Pauli „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“, 3. Aktualisierte Auflage, Trier, August 2012.


Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier,

Artikel: AUCH JODIERUNG DES VIEHFUTTERS IST TIERQUÄLEREI

Kommentar zu „Bauern wollen Ehrenkodex für Tierhaltung“, Artikel im Münchner Merkur, 09.06.2012:

Notwendige Ergänzung für die Liste der zu vermeidenden Tierquälereien
im geplanten „Ehrenkodex für Tierhaltung“ .

Auf dem diesjährigen Bauerntag in Fürstenfeldbruck werden die „Greening“-Pläne der EU vorgestellt, u.a. „die Einführung eines Kodex für die Nutztierhaltung“.(*1)

In diesem Tierhaltungs-Kodex sollen die für Landwirte verbindlichen Richtlinien für „artgerechte Tierhaltung, medizinische Behandlungen des Tieres und“ der „Einsatz von Antibiotika“ (s. Artikel im Münchner Merkur vom 09.06.12) festgelegt werden.
Davon erhofft man sich eine Verbesserung des Ansehens der konventionellen Tierhaltung, die als sogenannte „Massentierhaltung“ – u.a. wegen unkontrolliertem Antibiotika-Einsatz bei Nutztieren, Enthornung von Kälbern und Kastrationen ohne Narkose – nicht zu Unrecht in Verruf gekommen ist.

Eine notwendige Ergänzung zu den bereits in der Presse (s. Artikel unten) genannten Punkten, die in den geplanten „Ehrenkodex für Tierhaltung“ gegen Tierquälerei aufgenommen werden müssen, ist die bis jetzt noch nicht erwähnte zusätzliche Jodierung(*2) der Mineralstoffmischungen für Nutzvieh.

1998, als - nach Absenkung von 40mg Jod/kg Futter - die Zufütterung von 10mg (*3) Jod/kg Futter erlaubt war, schrieb Prof. Gerhard Flachowsky: „Diese Menge bedeutet ein Vielfaches des Bedarfes der verschiedenen landwirtschaftlichen Nutztiere (0,1 bis 1 mg/kg T).“(*4)

Und nicht umsonst verwies bereits 1996 Prof. Dr. Karl-Heinz Bauch aus Chemnitz besonders auch auf die Problematik der Tierfutterjodierung: „Im Moment streben die Tierernährer eine Regulierung der gesetzlichen Grundlagen an, indem ein oberes Limit für die Jodierung der Mineralstoffgemische eingeführt wird, da bei zu hohen Jodzufuhren einerseits Hypothyreosen bei Tieren auftreten können und andererseits die Jodzufuhr mit tierischen Nahrungsmitteln unkontrolliert zu hoch sein kann.“ (*5)

Bekannte Symptome der genannten Hypothyreosen (= Unterfunktionen der Schilddrüse) sind u.a. ein verlangsamter Stoffwechsel, Wassereinlagerungen – Ödeme – in den Beinen, Gleichgewichtsstörungen und Muskelschwäche – die Tiere können nicht mehr stehen und brechen zusammen- , und Unfruchtbarkeit.

Aber auch jodinduzierte Hyperthyreosen (=Überfunktionen der Schilddrüse) können bei Nutztieren auftreten, was sich dann u.a. in Übernervosität, Trippeln, Aggressivität, Schlafstörungen, Abmagerung und Fehl- und Mißgeburten äußert. (*6)
Auch Tuberkulose kann durch Jodzusätze reaktiviert werden. (*7)

Als weitere Jodsymptome können auch beim Nutzvieh – und allen anderen Tieren, die jodiertes Mineralfutter etc. bekommen wie Hunde und Katzen, Meerschweinchen, Pferde (*8) etc. – u.a. Hautreaktionen wie Bläschenausschlag und Ekzeme – besonders durch Sonneneinstrahlung – und Haarausfall (bei Pferden: Ausfall von Schweifhaaren) auftreten, außerdem Husten (= Jodhusten) und Asthma (=Jodasthma).

Da Jod direkt auf das zentrale Nervensystem wirkt, kann die Überdjodierung über Futtermittel auch für unerklärliche nervliche Störungen verantwortlich sein.

Grundsätzlich muß man darauf hinweisen, daß seit Beginn der nahezu generellen Viehfutter- und Mineralstoffjodierung – auch im Biobereich! - in Deutschland ab 1985/86 nicht nur bei erkrankten Menschen zuerst jodinduzierte Symptome abgeklärt werden müssen, sondern natürlich auch bei sämtlichen über Futtermittel – auch Salzlecksteine! - betroffenen Tieren.
Vergessen darf man außerdem nicht, daß auch in manchen Forstrevieren jodierte Salzlecksteine (rot) aufgestellt werden, so daß Fleisch- und Wurstprodukte von diesen Wildtieren ebenfalls bereits vorjodiert sind.

Auch bei der Fütterung von Süßwasserfischen – z.B. Forellen – kann in Deutschland jodiertes Futter zum Einsatz kommen.

Fazit: Die Überjodierung hat in Deutschland nicht nur die Erkrankungsrate von Menschen explodieren lassen, sondern über das jodierte Futter auch die von Nutzvieh und vielen Haustieren.
Rätselhafte Erkrankungen von Nutztieren sollte man meiner Meinung nach deshalb erstmal dahingehend untersuchen, ob sie nicht im Zusammenhang mit der seit über zwanzig Jahren in Deutschland praktizierten krassen und nahezu unausweichlichen Überjodierung stehen , die mittlerweile zu chronischen Jodvergiftungen geführt hat.

Jodinduzierte Krankheiten sind vermeidbar!

Deshalb fordere ich: „Keine künstlichen Jodzusätze in die Futtermittel – den Tieren und den Menschen zuliebe!“


Quellen:

(*1) Artikel „Bauern wollen Ehrenkodex für Tierhaltung“, in: Münchner Merkur, 09.06.2012.

(*2) s. dazu „Jod in Lebens- & Futtermitteln ist risikoreich“, in: Dagmar Braunschweig-Pauli „Basisartikel JOD“, Trier, 2. Aktualisierte Auflage 2012, S. 29f.

(*3) zu den aktuell erlaubten Jodzusätzen im Tierfutter s. Artikel von Dagmar Braunschweig-Pauli: „Milchjodgehalt höher als bisher errechnet“ vom 13.02.2012.

(*4) Gerhard Flachowsky: „Einflussmöglichkeiten der Tierernährung auf Inhaltsstoffe und Qualität von Lebensmitteln tierischer Herkunft“, in: Verbraucherdienst 43, 1998, S. 390.

(*5) zitiert aus: „Diskussion zum Beitrag Hampel“, in: „Neue und vergessene Aspekte der Therapie von Jodmangelstrumen“, Verhandlungsbericht des 14. Wiesbadener Schilddrüsengespräches, Februar 1996, S. 25.

(*6) Dagmar Braunschweig-Pauli:“Nutzvieh als Jodträger“, 1996/97, in: Dies: „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“, Trier, 2. Akt. Aufl. 2007, S. 259.

(*7) Dagmar Braunschweig-Pauli: „Rindertuberkulose durch jodiertes Viehfutter“, in: Dies. „Jodartikelsammlung“, Trier 2011, S. 72-74.

(*8) zu jodinduzierten Gesundheitsschäden bei Pferden: Dagmar Braunschweig-Pauli: „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“, Trier, 2. Akt. Aufl. 2007, S. 205ff.

Weitere Quellen für die bekanntesten Jodsymptome und jodinduzierten Erkrankungen finden Sie im einzigen Lexikon der Jodkrankheiten von Dagmar Braunschweig-Pauli: „Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod“, Herbig Verlag München, 5. Aktual. Auflage 2010.

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli,
Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, 54296 Trier.


HINWEIS

Hinweis anlässlich von jüngeren Medienberichten darüber, daß Patientenselbsthilfegruppen oft Gefahr laufen, durch Sponsoring ihre Unabhängigkeit zu verlieren:

Die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken,
die 1995/96 von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. und Dr. Heinrich Pauli (†) gegründet worden ist, wurde und wird zu keiner Zeit in irgendeiner Weise gesponsort oder unterstützt.

Die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken arbeitet seit nahezu 17 Jahren 100% auf ehrenamtlicher Basis, und sämtliche Artikel und Informationen, die von ihrer Gründerin und Sprecherin Dagmar Braunschweig- Pauli M.A. den Betroffenen der Zwangsjodierung zur Verfügung gestellt wurden und werden, basieren auf sorgfältigstem Studium medizinischer und juristischer Fachliteratur.

Die Arbeit der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken ist ausschließlich sachorientiert (s. Landespressegesetz von Rheinland-Pfalz, a.a.O., S. 83).



Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 13. Februar 2012

Artikel: MILCHJODGEHALT HÖHER ALS BISHER ERRECHNET

Erlaubter Jodhöchstgehalt von 5mg Jod/kg Futter führt sogar zu 1522 µg Jod/ l Milch.

Die Jodmenge von 1380 µg Jod/l Milch, die ich im Jodvideo (Oktober 2011) nenne, basiert auf den wissenschaftlichen Untersuchungen der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig von 2006. Laut diesen Laboruntersuchungen führt ein Jodzusatz von 10 mg Jod/kg Futter zu 2760 Mikrogramm Jod pro Liter Milch (genaue Quellenangabe s. Jod-Lüge, S. 227, s. dazu auch meine „Jodrechnung“ ).

2005 hatte die WHO die im Tierfutter erlaubte Jodmenge halbiert, also auf 5 mg Jod/kg Futtermittel herabgesetzt, so daß dieser neue Jodzusatz nur noch zur Hälfte des oben errechneten Jodeintrages - 2760:2= - „nach Adam Riese“ also zu 1380 µg Jod in 1 Liter Milch hätte führen müssen.

Es stellt sich nun aber heraus, daß die bislang auf Grund dieser Laboruntersuchungen errechneten Jodmengen von 1380 µgJod/l Milch – ich hatte diese Jodmenge im Jodvideo ja in Form von 13 ¾ Jodtabletten veranschaulicht - inzwischen weiter nach oben korrigiert werden müssen.

Nach neueren Untersuchungen (aus: „Neue Untersuchungen zur Beeinflussung des Milchjodgehaltes durch Joddosis, Jodantagonisten und Jodspezies in der Milchkuhration“ der Proff. K. Franke, H. Wagner, U.Meyer und G. Flachowsky auf der 43. Kulmbacher Woche vom 6.-7. Mai 2008, veranstaltet vom Max-Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, in: Kurzfassungen der Fachvorträge, S. 36/37) führte die Zugabe dieser Jodmenge „bei rapsfreier Ernährung“ zu einer durchschnittlichen Milchjodkonzentration von 1522µg/kg . Zitat aus der genannten Vortragsfassung: „Der Verzehr von einer Portion Milch pro Tag (0,2L) würde demzufolge bereits zu einer Aufnahme von ca. 300µg und somit zum Überschreiten des von der D-A-CH für den Menschen angegebenen Tagesbedarfes für Jod (180-200µg/d) führen. … Schlussfolgerungen Milch kann bei Jodsupplementation des Futters eine bedeutende Jodquelle für die Humanernährung darstellen. Allerdings bieten die hohen, bei dem futtermittelrechtlich erlaubten Höchstgehalt ermittelten Milchjodkonzentrationen Anlass zur erneuten Diskussion des Höchstgehaltes. …“ (a.a.O., S. 37)

© Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 13.02.12



Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 11. Dezember 2011

Artikel: Die Organspende und ihre Problematik

Zum wiederholten Male versuchen deutsche Politiker, durch Werbekampagnen die allgemeine Akzeptanz für Organspenden und in ihrer Folge die Anzahl der Organspenden zu erhöhen. Im Gespräch ist dabei erneut der schon einmal gescheiterte Vorschlag, daß Menschen, die KEINE Organspende machen wollen, diesen Wunsch in einer Art "Anti-Organspende-Ausweis" festhalten sollten. Angesichts unseres Grundgesetzes ist so ein Vorschlag natürlich absurd.

Zur Erinnerung:
Laut GG Art. 2, Abs. 2 hat jeder deutsche Staatsbürger "das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit", was selbstverständlich auch die Unversehrtheit nach dem Tode mit einschließt. Und dieses Grundgesetz gilt uneingeschränkt in ALLEN entsprechenden Fällen, und nicht erst dann, wenn man einen Hinweis - wie den in Vorschlag gebrachten "Anti-Organspende-Ausweis" - bei sich trägt , daß an einem KEINE Organentnahme, also KEINE Grundrechtsverletzung (s. GG Art. 2, Abs. 2) vorgenommen werden darf.

Durch die Jodierung fast sämtlicher Lebens- und Futtermittel in Deutschland muß die Organspende, aber auch die Blut- und Gewebespende noch unter dem völlig neuen Aspekt gesehen werden, daß die Organ-, Blut- und Gewebespenden - auch bei sonst passenden Parametern - nicht für alle Organempfänger geeignet sind.
Das sind sie nämlich besonders dann nicht, wenn es sich bei den Organempfängern z.B. um Jodallergiker oder Jodempfindliche oder Morbus Basedow- oder Morbus Hashimoto- Patienten handelt, denen bei der Transplantation ein - in aller Regel über die tägliche jodierte Nahrung - jodhaltiges Organ eingepflanzt werden würde. Zwar hätten die Betroffenen dann ein gesundes Organ, aber sie befänden sich in akuter Gefahr, auf das ebenfalls mit transplantierte Jod mit einem anaphylaktischen Schock oder einer thyreotoxischen Krise oder einer anders gearteten krisenhaften Verschlimmerung der bestehenden Schilddrüsenerkrankung zu reagieren.

Diese bisher noch nicht thematisierte Problematik der Jodorgane wird im folgenden Kapitel "Blut- und Gewebespende und Organtransplantation" aus "Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum" von Dagmar Braunschweig-Pauli kurz dargestellt:
"Blut- und Gewebespenden und Organtransplantationen bergen für Jodallergiker ebenfalls aus Gründen der Jodanreicherung im Blut und in allen Organen und Geweben, Knochen etc. infolge der jodierten Ernährung ein hohes Risiko eines anaphylaktischen Schockes. Jodallergiker, die auf die Spende eines Organs bzw. auf Blut-und Gewebespenden angewiesen sein möchten, sind deshalb gut beraten, bei der Suche nach dem passenden Spender auch darauf zu bestehen, daß bekannt ist, ob dieser für ihn ausgesuchte Blut-, Organ- bzw. Gewebespender sich auch mit nicht künstlich jodierten Speisen ernährt hat. Andernfalls ist das Risiko eines anaphylaktischen Schockes infolge der Einpflanzung eines jodangereicherten Organs bzw. Gewebes nicht mit Sicherheit auszuschließen. Ein Ausweg aus dieser Jodfalle könnte es sein, daß Blut-, Organ- und Gewebespender grundsätzlich auf ihrer Blut-. Organ- und Gewebespende bzw. auf ihrem Spenderausweis vermerken lassen, daß sie Jodallergiker sind und somit ihre organische Spende auch ohne künstliche Jodsätze." ( a.a.O., 2. aktualisierte Neuaufl. Trier 2007, Anhang,S. 220)

© Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 11.12.11



www.verlagbraunschweigpauli.de
Alle Bücher von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. sindauch online über die Internetseite vom Verlag Braunschweig-Pauli zu bestellen.
Auf der Verlagsseite finden Sie die Bücher zu den Themen:

Jod,
Ernährung (Kochen, Einkaufen, jodfreie Lebensmittel (= nicht künstlich jodierte Lebensmittel), Jodsalz, etc)
Medizin und Gesundheit (Jod und: Schilddrüse, Jodallergie, Depression, Jodakne, ADHS, Krebs, Morbus Basedow, Hashimoto, Hyperthyreose, Impotenz, Schwangerschaft, Herzerkrankungen, Lichtallergie, etc)
Biografie
Kinder-Jugend



Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 54296 Trier, den 13. Juni 2011

Zum Urheberrecht

In der diesjährigen Mai-Ausgabe der Zeitschrift Natur & Heilen ist ein Artikel über „Hashimoto-Thyreoiditis. Angriff auf die Schilddrüse“ von Clementina Rabufetti erschienen, in dessen Literaturliste leider die grundlegenden Veröffentlichungen für die im Artikel genannte Viehfutterjodierung und ihre Weiterungen wie die „verdeckten Jodfallen“ fehlen.

Nach einem Hinweis an die Redaktion und der Bitte, diese Literaturhinweise in einer der nächsten Ausgaben von Natur & Heilen nachzutragen, informierte die Chefredakteurin auch über die Möglichkeit eines entsprechenden Leserbriefes im Leserforum von Natur & Heilen.

Das große Interesse, das meine Recherchen zur Jodproblematik seit 1995 bei Betroffenen, Medizinern, Journalisten und Politikern im In-und Ausland erregt, erfordert die Veröffentlichung meines Leserbriefes auch hier auf meiner Website.

Sobald ich erfahren habe, wann dieser nach §13 des Urheberrechtes erforderliche Nachtrag veröffentlicht werden wird, ergänze ich an dieser Stelle den Hinweis auf die entsprechende Ausgabe von Natur & Heilen.

Leserbrief für das Leserforum von Natur & Heilen

Betrifft Artikel:
Hashimoto-Thyreoiditis. Angriff auf die Schilddrüse von Clementina Rabufetti, Natur & Heilen, 5/2011, S. 37ff.

Seitdem der oben genannte Artikel in Natur & Heilen erschienen ist, erhalte ich immer wieder von Lesern verwunderte, aber auch verärgerte Anfragen, warum in der dem Artikel angehängten Literaturliste nicht meine Jodsachbücher (s. unten) genannt werden, in denen ich ab 1995 erstmals die Viehfutterjodierung und die verdeckten Jodfallen einer größeren Öffentlichkeit bekannt gemacht habe.

In diesem Artikel über M. Hashimoto und die Auswirkungen der Lebensmittel- und Futterjodierung fehlen nämlich unter den Literaturhinweisen meine für die Viefutterjodierung grundlegenden Veröffentlichungen, auf denen ja auch die das Thema betreffenden Passagen des in der Literaturliste genannten Buches von U. Aurin (Mitglied der Dt. SHG der Jodallergiker von 1998-2004) und die entsprechenden Informationen der ebenfalls dort genannten SHG Jodsensibel basieren.

Die Lücke in der Literaturliste führt leider dazu, daß niemand, der es nicht bereits aus anderen Veröffentlichungen weiß, mit Hilfe der angebotenen Literaturauswahl erfährt, daß die tatsächliche Urheberin der Recherchen über die erwähnte Viehfutterjodierung (S. 42f.) und die ebenfalls darin aufgezählten „versteckten „Jodfallen“ (S. 43) die Gründerin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. , ist.

Als Urheberin habe ich „das Recht auf Anerkennung“ (s. Hillig, Urheber-und Verlagsrecht, München 2010, S,. 12) meiner Urheberschaft, und die Leser von N&H haben Anspruch auf die Kenntnis dieser Tatsache einschließlich deren Originalquellen:
Deshalb ergänze ich hier die korrekte Quellenlage:
Zusammen mit Dr. Heinrich Pauli habe ich 1995 die erste deutsche SHG der Jodgeschädigten (Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken) gegründet und danach vielen, sich z.T. sehr viel später bildenden Selbsthilfegruppen von Jodgeschädigten, darunter auch der 2006 in Berlin entstandenen SHG „Jodsensibel“, meine Grundinformationen, Lebensmittellisten, Artikel usw. für deren Hilfestellung für Jodgeschädigte kostenlos zur Verfügung gestellt.

Erstmals 1996 – und von da ab bis heute kontinuierlich in Artikeln, Büchern, Vorträgen und Statements in Berlin - veröffentlichte und veröffentliche ich meine Recherchen u.a. auch über die im obigen Artikel erwähnte Viehfutterjodierung, auch im Biobereich, mitsamt den sich immer wieder verändernden „verdeckten Jodfallen“.

Einer dieser ersten jodkritischen Artikel ist übrigens bereits 2001 (8) in Natur & Heilen unter dem Titel „Krank durch Jod. Der Jahrhundertirrtum“, S. 25-31 erschienen.

Die, wie ich sie auch in allen meinen Vorträgen immer nenne, „verdeckten Jodfallen“ (u.a. s. Jod-Krank, S. 151ff. u. Kochen & Einkaufen, S. 28ff.) werden von mir ständig überprüft und in meiner seit 1995 regelmäßig aktualisierten „Lebensmittelliste ohne künstliche Jodzusätze“ bzw. ab 2009 in dem Ratgeber „Kochen & Einkaufen ohne Jodzusätze“ immer wieder veröffentlicht.

Und weil „verdeckte Jodfallen“ sozusagen einer meiner „Hausbegriffe“ ist, wirkt der im Hashimoto- Artikel verwendete Begriff „versteckte „Jodfallen“ (S. 43 oben) auf mich auch wie ein Puzzle aus Teilen meiner Begriffe „Versteckte Jodidquellen“ (s. Jod-Krank) und „verdeckte Jodfallen“ (s. und Kochen &Einkaufen).
Offensichtlich sind meine Wort-Neuschöpfungen sogar in den allgemeinen Wortschatz eingegangen.

Die dem Artikel beigefügten Literaturhinweise erfahren hier nun durch die unten genannten Veröffentlichungen die nötige Ergänzung. Sie sind eine Auswahl aus einer größeren Anzahl meiner Jod-Sachbücher, nennen also nur diejenigen meiner Texte, auf deren Recherchen speziell zur Viehfutterjodierung Teile des obigen Artikels aufbauen.

Literatur:
Dagmar Braunschweig-Pauli/Dr. Heinrich Pauli: „Grundinformation der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken“, 1. Aufl. Trier 1995, S. 10.
Dagmar Braunschweig-Pauli: „Jodunverträglichkeiten“, 1. Aufl. Trier, 1996, Artikel 10 und 11..
Dagmar Braunschweig-Pauli: „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“, Andechs 1. Aufl. 2000, S. 306ff. 2. Aufl. Trier 2007, S. 151ff.
Dagmar Braunschweig-Pauli: „Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod“, Herbig Verlag München, 1. -5. Aufl. 2003/06(08/10, S. 163ff., S226ff., und Klappentext hinten.
Dagmar Braunschweig-Pauli: „Basisartikel JOD“, 1. Aufl Trier 2008, S.20ff., S 56ff., S. 62.
Dagmar Braunschweig-Pauli: „Kochen & Einkaufen ohne Jodzusätze“, 1. Aufl. Trier 2009, S 28f., S. 30..
Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Postfach 2967, 54219 Trier, Website: www.jod-kritik.de

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 54296 Trier, den 13. Juni 2011



Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 01.07.2010

…DENN SIE WISSEN NICHT, WAS SIE FORDERN!


Leserbrief an „der allgemeinarzt“ (info@der-allgemeinarzt.com)
über die Forderung des Arbeitskreises Jodmangel, die Jodmenge in Jodsalz und/oder Lebensmitteln zu erhöhen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie in Ihrer Zeitschrift aktuell veröffentlicht wird, fordert der Arbeitskreis Jodmangel eine Erhöhung der Jodmenge in Jodsalz oder jodierten Produkten. Diese Forderung des AK Jodmangel nach einer Steigerung des Jodanteiles in Jodsalz oder jodierten Produkten klingt für Jodgeschädigte, die im eigenen Lande seit Jahrzehnten schon fast nichts Unjodiertes mehr essen können, wie die Verschärfung einer ohnehin kaum noch auszuhaltenden Folter.

Denn die seit über 20 Jahren in Deutschland praktizierte Zwangsjodierung ist ein gesundheitspolitischer Skandal und hat inzwischen dazu geführt, daß die Zahl der Schilddrüsenkranken im Lande auf 40% angestiegen ist. Und die Tendenz steigt, weil unvermindert weiterjodiert wird. (s. dazu mein Artikel: "Kostenfalle Jodsalzprophylaxe")

Laut Grundgesetz ist eine Zwangsmedikation, wie sie mit Jod praktiziert wird, eine gravierende, nicht zu duldende Verletzung des unverletzlichen GG 2,2 Abs.1, dem "Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit".

Laut geltendem Medizinrecht darf kein Bürger OHNE seine Einwilligung mit einem Medikament, z.B. Jod, behandelt werden, was eine Medikamentierung von Lebensmitteln mit Jod von vornherein ausschließt.

Nach §§ 224 StGB entspricht die Lebens- und Futtermitteljodierung einer GEFÄHRLICHEN KÖRPERVERLETZUNG!

Die Jodierung von Salz und Lebens- und Futtermitteln seit über 20 Jahren hat unser Grund- , Medizin- und Strafrecht von Anbeginn an ausgehebelt.
Die neue Forderung des AK Jodmangels nach einer Verschärfung dieser ungesetzlichen Zwangsjodierung läßt erkennen, daß man nicht weiß, was man da verlangt.

Hier muß umgehend über geltendes Grund-, Medizin und Strafrecht belehrt werden!



Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 15.06.2010

Artikel: Kostenfalle Jodsalzprophylaxe


Jetzt ist es soweit: die Jodsalzprophylaxe frißt ihre Kinder*, indem die jodinduzierten Krankheitskosten nicht mehr zu finanzieren sind und anfangen, Krankenkassen in den finanziellen Ruin zu treiben.

Wen wundert das, wenn infolge der Zwangsjodierung fast sämtlicher Lebensmittel seit über 20 Jahren z.B. die allein jodinduzierte Autoimmunerkrankung Morbus Hashimoto - vorher kaum in Deutschland auftretend - durch die Jodierung aber inzwischen auf über 10 Millionen Betroffene (ohne die sehr hoch eingeschätzte Dunkelziffer!) in Deutschland** angestiegen ist? Diagnostik und Behandlung dieser chronischen Erkrankung der Schilddrüse sind sehr kostenintensiv, weil Hashimoto oft erst spät erkannt wird und der richtigen Diagnose meist eine jahrelange ebenfalls kostenintensive Ursachensuche vorausgeht.
Das ist die schlechte Nachricht für alle Krankenkassen.

Die gute Nachricht für alle Krankenkassen:
Bei dieser höchst kostenintensiven, lebenslangen Erkrankung kann nach Auskunft von Schilddrüsenspezialisten allein durch Verzicht auf künstliche Jodzusätze in Lebensmitteln bei über 62% der Erkrankten wieder eine normale Stoffwechsellage erreicht werden.
Und bereits nach relativ kurzer Zeit der konsequenten 0-Kosten verursachenden Jodabstinenz zeigen sich bereits erste Anzeichen von gesundheitlicher Besserung, die sich stetig, ebenfalls ohne für die Krankenkassen Kosten zu verursachen, fortsetzt.

Dies ist nur ein Beispiel von vielen, denn dieses Spielchen der Kostenersparnis kann mit allen anderen jodinduzierten bzw. durch Jod verschlechterten und sehr kostenintensiven Erkrankungen fortgesetzt werden wie beispielsweise Morbus Basedow, Über- und Unterfunktion, Heiße und Kalten Knoten, Schilddrüsenkrebs, Jodallergie, Krebs an allen Organen, jodinduzierten Herzerkrankungen, Diabetes, Depressionen, Angst- und Panikattacken, Alzheimer, ADHS, Osteoporose, Unfruchtbarkeit, jodinduzierte Fehlgeburten und Impotenz, deren Bezahlung nun die Krankenkassen ruinieren.

JOD SATT MACHT ALLES PLATT!
Zuerst die Gesundheit von Millionen, nun die Krankenkassen, die diese Gesundheitsschädigungen nicht mehr bezahlen können.

*Frei nach Wolfgang Leonhards Bestseller „Die Revolution entläßt ihre Kinder.“
**Laut „Planet Wissen“, WDR-Sendung vom 6.2.09.



Frank Rösner, 26.05.2010: Spenden fÜr INTERNET-SPOT

Sehr geehrte Jod-Betroffene und Jod-Kritiker,

wenn sich hinsichtlich der Jodierung in Deutschland etwas zum Besseren ändern soll, braucht es *mehr öffentliche Wahrnehmung*.
Mit informativen Internetseiten allein ist es offensichtlich nicht getan, denn davon gibt es mittlerweile genug. Der Erfolg hingegen ist mäßig. Fernsehspots oder ganzseitige Anzeigen in Tageszeitungen sind andererseits jedoch zu teuer.

Aber es gibt ja eine preisgünstige Alternative: Internet-Videos. Diese werden bei *YouTube* und *MyVideo* tausendfach abgerufen. Und bei einem komplizierten Thema, wie es die Jodierung nun einmal ist, erreicht man die Öffentlichkeit einfacher mit bewegten Bildern.

Ich habe deshalb von einem bekannten Filmemacher ein Angebot für einen professionellen *90- bis 120-Sekunden-Spot* ausgehandelt (990 Euro inklusive Steuer).

Jeder, dem daran gelegen ist, dass sich in Sachen Jod etwas tut, kann sich finanziell beteiligen. Sobald der Betrag von 990 Euro beisammen ist, werde ich den Film in Auftrag geben.

Der Film wird dann auf YouTube und MyVideo veröffentlicht und jeder kann diesen verlinken. Wer sich an der Aktion mit mindestens 50 Euro beteiligt hat, erhält den Video außerdem auf DVD übersandt.

Wenn Sie sich beteiligen wollen, senden Sie bitte eine Email an jod-aktion@frankroesner.de und nennen Sie den Betrag, welchen Sie beisteuern möchten.
Nach oben ist natürlich keine Grenze gesetzt :) .

Die Zusagen werden von mir gesammelt. Und erst wenn mir ausreichende Zusagen über den Gesamtbetrag von 990 Euro vorliegen, erhalten Sie die Aufforderung, den von Ihnen zugesagten Betrag zu überweisen. Somit ist gewährleistet, dass Sie *nur zahlen, wenn sichergestellt ist*, dass der Internet-Spot auch produziert werden kann.

Ich hoffe auf eine rege Teilnahme. Für die korrekte Verwendung der zugesagten Beträge verbürge ich mich in meiner Eigenschaft als Steuerberater: www.stb-roesner.de.

Einen Eindruck über die Qualität der Filme können Sie sich hier verschaffen: GAPA-TV, http://www.gapa-tv.de.




Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 29.04.2010

Kommentar/Leserbrief zum Artikel Über Laura Bushs Vermutung, ihr Mann könne in Heiligendamm vergiftet worden sein.

Die von Bush gezeigten Krankheitszeichen waren offensichtlich Symptome einer Jodvergiftung, wie sie auch von all denjenigen Menschen gezeigt werden, die die Megamengen künstlicher Jodzusätze in Lebensmitteln infolge der Zwangsjodierung in Deutschland nicht vertragen, z.B. weil sie an einer autoimmunen Erkrankung der Schilddrüse erkrankt sind, wie es ja von George Bush hinlänglich bekannt ist.

George Bush, dem damaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten erging es in Heiligendamm nicht anders, d.h. nicht besser als den inzwischen offiziell auf 33 Millionen Deutschen geschätzten Betroffenen in Deutschland, die seit über 20 Jahren auf die toxischen Jodmengen in deutschen Lebensmitteln mit z.T. gravierenden Krankheitssymptomen reagieren.

Die Vergiftungserscheinungen von George Bush sind deshalb meiner Meinung nach ganz sicher nicht die Folge einer gezielten Vergiftung eines Einzelnen, hier also George Bush, sondern „nur“ eine weitere Jodschädigung in Deutschland infolge der Zwangsjodierung.

Die deutsche Zwangsjodierung ist eine politische Maßnahme und begann 1985/86 mit der heimlichen Jodierung des Viehfutters. Sie wurde ab 1991 mit der öffentlichen sogenannten „Jodsalzprophylaxe“ fortgesetzt.

Vorwerfen muß man der Bundesregierung, eine gesundheitsschädliche Maßnahme nicht zu verhindern, die im Widerspruch zum Deutschen Grundgesetz Art. 2, Abs. 2: „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ steht und die juristisch eine Körperverletzung nach §§223ff StGB und Gefährliche Körperverletzung §224 StGB darstellt und strafbar ist.

Vorwerfen muß man der Deutschen Bundesregierung des Weiteren, in Kenntnis der Autoimmunerkrankung von Bush und des auch in der Bibliothek des Deutschen Bundestages einstehenden Sachlexikons von Dagmar Braunschweig-Pauli: „Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod“ über die Jodproblematik in Deutschland, ihre Fürsorgepflicht als Gastgeberland vernachlässigt zu haben.

Denn es versteht sich ja von selbst, daß man einem Gast, der eine autoimmune Erkrankung der Schilddrüse hat, unter keinen Umständen künstlich jodierte Speisen vorsetzen darf.
Das passiert in Deutschland aber zwangsläufig, wenn man allein schon deutsche tierische Ausgangsprodukte wie Fleisch, Milch, Sahne, Butter, Eier, Geflügel etc. und jodierte Halb- und Fertigprodukte für die Speisenzubereitung verwendet, wie es wohl bei den Mahlzeiten in Heiligendamm der Fall gewesen war. Hinzu kommt vielleicht noch das in Deutschland bevorzugte Jodsalz als Würzmittel.


Hinweis: über das jodierte Viehfutter plus Jodsalz liegt die tägliche Jodaufnahme in Deutschland bei einer mäßigen Nahrungsaufnahme bei mindestens 1346,20 Mikrogramm Jod.

Laut WHO liegt die kritische Obergrenze für die tägliche Jodaufnahme bei 200 Mikrogramm.

Für Menschen mit Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse sind jegliche Jodzusätze tabu.



Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, 13. März 2010

Artikel: Kosten-Ersparnis im Gesundheitsbereich


Die Versuche des neuen Gesundheitsministers Rösler, die Kosten im Gesundheitsbereich zu senken, sind gut gemeint, aber Rösler setzt an der falschen Stelle an, wenn er meint, es sei damit getan, die Medikamente billiger zu machen.
Die Kosten für Medikamente sind zwar das letzte, aber nicht das wesentlichste Glied in der Kette.

Sehr viel gravierender als die Medikamentenpreise ist die Tatsache, daß über die offizielle Gesundheitsmaßnahme "Jodsalzprophylaxe" und der mit ihr einhergehenden heimlichen Jodierung des Viehfutters, die gemeinsam zu einer unkontrollierten Überjodierung der Bevölklerung geführt haben, seit über 20 Jahren Menschen in inzwischen zweistelliger Millionenzahl erstmalig mit schweren, meist chronischen Krankheiten krank gemacht werden, die sonst diese jodinduzierten Erkrankungen nie bekommen hätten. Diese jodinduzierten Erkrankungen wie z.B. Morbus Basedow, Morbus Hashimoto, Jodallergie, Heiße und Kalte Knoten, um nur einige aus einer Vielzahl zu nenenn, ziehen seit Beginn der sogenannten "Jodsalzprophylaxe" hohe Diagnose- und Therapiekosten einschließlich der Dauermedikation mit teuren Medikamente nach sich.

In einer aktuellen Studie des Robert-Koch-Institutes Berlin (s. www.rki.de) wurde festgestellt, daß von allen verschreibungspflichtigen Medikamenten die Schilddrüsentherapeutika von einer weiter zurückliegenden Position seit Beginn des neuen Jahrtausends auf PLATZ 1 aufgestiegen sind.
Zu diesen bereits hohen Medikamentenkosten kommen nun sämtliche Behandlungs-Kosten, die durch die neuen, jodinduzierten Erkrankungen entstehen:

1) bereits 2002 wird zugegeben, daß die vor der Jodierung nur bei 1% Bürgern vorkommende Autoimmunerkrankung Morbus Basedow in den ersten 7 Jodjahren auf 4% gestiegen ist. Diese Zahl ist weiter gestiegen, weil weiterjodiert wird.

2) 2007 stellt ein Schilddrüsenspezialist fest, daß die vor der Jodierung in Deutschland praktisch nicht vorgekommene Autoimmunerkrankung Morbus Hashimoto, die ausschließlich durch zuviel Jod ausgelöst wird, auf 25% angestiegen sei. Das sind 20 Millionen Joderkrankungen.

Beide Autoimmunerkrankungen zusammen haben allein weit über 23 Millionen Menschen - unnötig! - krank gemacht. Wichtig zu wissen: wer an diesen jodinduzierten Autoimmunerkrankungen erkrankt ist, hat ein besonders hohes Risiko, gleichzeitig, vorher oder nachher an anderen Schwersterkrankungen zu erkranken, z.B. an Diabetes Mellitus Typ 1, eine ebenfalls boomende Krankheit in Deutschland.
Es gibt aber noch mehr jodinduzierte Erkrankungen, von denen ich hier nur noch die jodinduzierten Krebserkrankungen nennen möchte, die ebenfalls extrem hohe Behandlungskosten verursachen.

Wenn man wirklich Gesundheitskosten für Diagnose, Behandlung und Therapie in Deutschland signifikant senken möchte, gibt es meiner Meinung nach nur einen wirklich Erfolg versprechenden Weg: die sogenannte "Jodsalzprophylaxe" in allen ihren Formen einschließlich der Viehfutterjodierung sofort zu beenden.
Ich möchte die Gesundheitskosten mit einem aufgeblasenen Luftballon vergleichen, und den sofortigen Stopp der "Jodsalzprophylaxe" mit der Nadel, die in ihn hineinsticht.

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.
Sachbuchautorin und Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier, www.jod-kritik.de


Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, 13. März 2010

Artikel: Krebserregendes JOD
Ergänzung zum Deutschen Krebskongress, der am 24. Februar in Berlin begonnen hat:

Über die kanzerogene Wirkung von Jod in Lebensmitteln gibt es seit über 20 Jahren eine Vielzahl von Forschungsergebnissen. Leider erfahren die Betroffenen bis jetzt kaum etwas darüber.

Bereits 1987 erschien eine wissenschaftliche Forschungsarbeit von zwei deutschen Ernährungswissenschaftlern (s. Lathia, Prof. Dr. D./ Knopp, Prof. Dr. D.: Einfluß von Nahrungsmittelinhalts- und zusatzstoffen auf die Nitrosaminbildung unter physiologischen Bedingungen – ein kurzer Überblick, in: Ernährung/Nutrition Vol.11 Nr. 2, 1987, S. 98-101) darüber, daß Jod, das über Lebensmittel in den Körper gelangt, die Nitrosaminbildung um mindestens das 6-fache erhöht. Diese jodinduzierte Nitrosaminbildung kann noch durch einen synergistischen Effekt verstärkt werden, wenn nämlich Jod im Körper mit Thiocyanat (kommt im Speichel vor) und Chlorogensäure (kommt im Kaffee vor) zusammentrifft.

Bestätigung finden diese Forschungsergebnisse über die kanzerogene Wirkung von Jod durch zahlreiche, auch ausländische Forschungen (s. dazu in „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“ von Dagmar Braunschweig-Pauli, Kapitel 40 “Jod ist krebserregend“, S. 162ff.).

Bereits 2000 teilte ein Onkologe der Autorin mit, daß infolge der Zwangsjodierung deutscher Lebens- und Futtermittel die jodinduzierten Krebserkrankungen so dramatisch angestiegen seien, daß man die aktuellen Erkrankungszahlen gar nicht mehr veröffentlichen möge.

Zweifellos wird es auf dem diesjährigen 29. Deutschen Krebskongreß in Berlin hauptsächlich darum gehen Wege zu finden, die steigende Tendenz von Krebserkrankungen zu stoppen und möglichst umzukehren.

Der erste und wesentlichste Schritt zur Vermeidung von neuen Krebserkrankungen sowie zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation von bereits an Krebs erkrankten Menschen ist selbstverständlich der sofortige Stopp der sogenannten „Jodsalzprophylaxe“( in Form von jodierten Lebens- und Futtermitteln), da durch sie ja das krebserregende Jod erstmals nahezu unausweichlich in fast sämtliche Lebensmittel, vor allem in tierische Produkte wie Milch, Butter, Quark, Sahne, Joghurt etc., Fleisch- und Wurstwaren sowie in Eier und deren Folgeprodukte gelangt ist.

Tatsächlich hat sich die gemeinhin als gesundheitliche Maßnahme angesehene Jodsalzprophylaxe in der Praxis keineswegs als gesundheitlich förderlich, sondern im Gegenteil, als krankheitserregend und sogar krebserregend, erwiesen.

Fazit:
Eine erfolgreiche Krebsdiät und Krebsprophylaxe, wobei auf krebserregende Substanzen unbedingt verzichtet werden muß, ist gleichzeitig zur Jodsalzprophylaxe, die die Einbringung des krebserregenden Jodes in die Lebensmittel praktiziert, völlig ausgeschlossen.




Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 22.01.2010

Hinweis zum Tod nach Schweinegrippe-Impfung:

Wichtig: Impfrisiko für Jodallergiker durch Schweinegrippe-Impfung möglicherweise nicht auszuschließen

Bei der z.Zt. überwiegend positiv dargestellen Schweingegrippe-Impfung wird - trotz der erwähnten allgemein bekannten Risiken und Nebenwirkungen - scheinbar übersehen, daß ein hohes Risiko für Jodallergiker möglich ist für den Fall, daß der Impfstoff auf Hühnerei-Basis hergestellt ist.

Die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken prüft gegenwärtig die bei ihr eingegangene Information, daß der Schweinegrippe-Impfstoff angeblich auf Hühnerei-Basis produziert sei.

Generell gilt: Impfstoffe, die auf tierischen Ausgangsprodukten, z.B. Hühnerei, basieren, können mit dem Basisstoff "Hühnerei" über die in Deutschland (oft auch in Österreich und der Schweiz) in vielen Fällen praktizierte Fütterung mit jodierten Futter aber auch genau dasjenige Allergen "JOD" enthalten, auf das Jodallergiker allergisch reagieren, bis hin zum lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock.

Vor einer geplanten Schweingegrippe-Impfung sollten sich Jodallergiker mit ihrem Arzt über die für sie eventuell möglichen Risiken beraten und die Risiken - ob Schweinegrippe oder jodallergischer Schock - gegeneinander abwägen, um jedes Gesundheitsrisiko auszuschließen.
Vor allem sollte der behandelnde Arzt bei der den Impfstoff herstellenden Firma nachfragen, ob der für seinen Patienen mit Jodallergie vorgesehene Impfstoff tatsächlich auf Hühnerei-Basis hergestellt worden ist oder nicht.
Wichtig ist, sich jede Auskunft schriftlich bestätigen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.
Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken



Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.

Artikel: Mangelnde Joddeklaration verletzt Arzneimittelgesetz

Zum Arzneimittelgesetz (=AMG) in Verbindung mit der generellen Jodierung von Lebensmitteln in Deutschland

Jodsituation in Deutschland

Die heimliche Jodierung

In Deutschland werden seit 1985/86 (s. Köhrle, J. et al.: „Mineralstoffe und Spurenelemente“, Stuttgart 1998, S. 229ff.) dem Viehfutter heimlich - d.h. ohne vorhergehende öffentliche Bekanntmachung für die Verbraucher und ohne später erfolgende Deklaration der jodierten tierischen Produkte - wechselnde künstliche Jodmengen (s. Braunschweig-Pauli, D. : „Basisartikel JOD. Basisinformationen zur „generellen Jodsalzprophylaxe. Mit den 8 Faustregeln für unjodiertes Einkaufen“, Trier 2008, S. 20ff.) zugesetzt.

Außer Viehfutter werden auch Salzlecksteine (und Leckschalen) für Vieh und Wildtiere jodiert. Man erkennt sie an ihrer rostroten Farbe.

Sämtliche Produkte wie Milch- und Milchprodukte, Eier, Geflügel. Fleisch (und deren Folgeprodukte) etc. die von Tieren gewonnen werden, die jodiertes Viehfutter sowie jodierte Lecksteine erhalten, sind über dieses Jodfutter bereits hochjodiert (dazu s. Köhrle, a.a.O., S. 226ff.), ohne daß der Verbraucher
a) überhaupt über diese Jodierung der tierischen Produkte und
b) über die dadurch in seine Ernährung eingehenden hohen Jodmengen informiert wird.

Die nicht deklarierte Vieh-Jodierung stellt eine gravierende Informationslücke für Verbraucher dar.


Die offizielle Jodierung

Seit ca. 1992/93 wird zusätzlich infolge der öffentlichen sogenannten „generellen Jodsalzprophylaxe“, die eine medizinische Vorsorgemaßnahme gegen Kropfbildung darstellt, mit sich wiederholenden Werbekampagnen für die Verwendung künstlich jodierten Speisesalzes und künstlich jodierter Lebensmittel geworben.

Das führt seitdem dazu, daß nahezu sämtliche deutsche Lebensmittel und die gesamte Nahrungsmittelaufnahme in Gaststätten, Restaurants, Krankenhäusern und Seniorenstiften etc. sowohl über die bewußt gewählten jodierten Lebensmittel und Zutaten jodiert sind, als auch über die nicht als jodiert bekannten tierischen Ausgangsprodukte wie Fleisch, sämtliche Milchprodukte, Eier, Geflügel und sämtliche aus diesen tierischen Ausgangsprodukten hergestellten Folgeprodukte wie Eis, Schokolade, Gebäck, Torten, Eierlikör etc. (s. Braunschweig-Pauli, D., Artikel „Nutzvieh als Jodträger“, Trier 1997, in: „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“, 1. Aufl. 2000, S. 306ff., 2. Aufl. 2007, S. 247ff., S. 259ff.)


II. Medizinischer Verwendungszweck der kÜnstlichen JodzusÄtze

Jod, und zwar das auf künstlichem Wege erzeugte Kalium- bzw. Natriumjodid (s. Freese, Hans, Dr. rer.nat, Dipl. Chem.: „Jod in Lebensmitteln“, in. Balance 3/2008, S. 36ff.), wird Salz (Kochsalz/Speisesalz) und Lebens- und Futtermitteln mit dem Zweck zugesetzt, daß es infolge seiner medizinischen Wirkung prophylaktisch auf die Schilddrüse wirken soll.
Dieses künstlich erzeugte Jodid wird also auf Grund seiner bekannten medizinischen Wirkung auf die Schilddrüse als ein Arzneimittel eingesetzt mit dem Ziel, das es auf Grund seiner bekannten medizinischen Wirkungsweise gezielt auf die Schilddrüse zur Kropfvermeidung einwirkt.

Damit sind für die Produkte der Lebens- und Futtermitteljodierung sämtliche Voraussetzungen für ein sogenanntes „Fertigarzneimittel“ mit allen seinen juristischen und arzneimittelrechtlichen Konsequenzen laut Arzneimittelgesetz
(=AMG) erfüllt.

Die Beibringung dieses medizinischen Wirkstoffes Jod in die Futter- und Lebensmittel hat deshalb infolge der Mißachtung seines arzneimittelrechtlichen Status juristische Konsequenzen, die meines Wissens bis jetzt – außer in dem „Basisartikel JOD“ der Autorin - noch nicht berücksichtig worden sind:


Arzneimittelgesetz

Das Arzneimittelgesetz (=AMG, am 1.1.1978 in Kraft getreten, letzte Änderung 20.07.2000) ist das „Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln“ (s. Pschyrembel. Klinisches Wörterbuch, 259. Auf., Berlin 2002). „Das AMG enthält insbes. Vorschriften für die Herstellung, Prüfung, Zulassung, Registrierung, Kontrolle, Verschreibung u. Abgabe von Arzneimitteln* sowie für die Verbraucheraufklärung (Packungsbeilage gemäß §11) u. die (verschuldungsunabhängige) Gefährdungshaftung pharmaz. Unternehmer. Die §§40 ff. beinhalten an der Deklaration* von Helsinki orientierte Maßgaben zum Schutz von Personen, die an einer klin. Arzneimittelprüfung* teilnehmen. Vgl. Betäubungsmittelgesetz, Standardzulassung.“ (zitiert mit orig. Abkürzungen aus Pschyrembel, a.a.O., S. 135)

Ein Arzneimittel ist eine Wirksubstanz, die in der Medizin zu diagnostischen, therapeutischen oder prophylaktischen Zwecken eingesetzt wird. Der Begriff „Arzneimittel“ wird im sogenannten „Arzneimittelgesetz“ (=AMG) vom 24.08.1976, Fassung vom 26.07.2000, definiert (s. Bierbach, a.a.O., S. 76).

Bei Arzneimitteln ist der sogenannte „Abgabestatus“ gesetzlich vorgeschrieben, also der Vermerk, ob ein Medikament rezeptpflichtig „Rp“, eingeschränkt rezeptpflichtig „(Rp)“, apothekenpflichtig „(Ap)“ oder nicht apothekenpflichtig „(nAp)“ ist. (s. ROTE LISTE® 1999, S. 9)

Weitere gesetzlich verpflichtende Basisinformationen für Verpackungsbeilagen von Arzneimitteln sind u.a.:
a) Zusammensetzung (einschließl. arzneilich nicht wirksame Stoffe),
b) verdauliche Kohlenhydrate,
c) Anwendungsgebiete,
d) Gegenanzeigen,
e) Anwendungsbeschränkungen,
f) Schwangerschaft,
g) Stillzeit,
h) Nebenwirkungen,
i) Wechselwirkungen
j) Überdosierung und Intoxikationen
k) Warnhinweise
l) Sonstige Hinweise zur Vermeidung von gesundheitlichen Schäden
m) Dosierungsempfehlung
(Angaben s. ROTE LISTE®, a.a.O., S. 9ff.)

Jod bzw. Jodid wird in seiner Funktion als prophylaktisch wirkender Stoff gezielt den Futter- und Lebensmitteln zugesetzt.
Damit erfüllt jede künstliche Jodbeigabe in Jodsalz und Tierfutter und Lecksteinen laut AMG die Bedingungen eines Arzneimittels.

Jodpräparate werden im sogenannten „Hauptgruppenverzeichnis“ der Roten Liste (a.a.O., S. 21) unter folgenden Nummern geführt:
„33 Desinfizientia/Antiseptika“, „35 Diagnostika u. Mittel zur Diagnosevorbereitung“, „ 74 Schilddrüsentherapeutika“, „85 Wundbehandlungsmittel“.

Jod als medizinischer Wirkstoff ist apothekenpflichtig (Ap).

Der sogenannte „Abgabestatus“ eines apothekenpflichtigen Arzneimittels wird bei Fertigarzneimitteln (s. Rote Liste, a.a.O., S. 9) mit „Ap“ ausgewiesen.
Apothekenpflichtige Arzneimittel dürfen nur in Apotheken verkauft werden,

Apothekenpflichtig sind z.B. Jod-Tabletten von verschiedenen Pharmafirmen (s. Rote Liste, 1999, 74 040/-041, -044—048, -052).

Jod in jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln und oralen jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln sowie als Zusatzstoff in chemisch definierten Schilddrüsenhormonen ist verschreibungspflichtig (Rp) (s. Rote Liste, a.a.O., Präparateteil, S. 35 024 ff.).

Verschreibungspflichtige Arzneimittel sind solche, die „vom Apotheker nur auf Vorlage einer schriftlichen ärztlichen Verordnung (eines Rezeptes) abgegeben“ werden, „da diese Medikamente bei unkontrollierter Einnahme erfahrungsgemäß relativ häufig zu Schäden führen.“ (s. Bierbach, a.a.O., S. 272)
„Chemisch definierte Schilddrüsenhormone“ sind alle mit dem Vermerk „Rp“ für „Rezept“ gekennzeichnet.

Im „Signaturverzeichnis“ (s. ROTE LISTE ®, a.a.O., Orange, S. 143ff.) werden die „Gegenanzeigen und Anwendungsbeschränkungen, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Intoxikationen“ der verschiedenen Wirkstoffe schematisch dargestellt.

„J 5 Jodhaltige Röntgenkontrastmittel“ stehen darin auf S. 265f.,
„J 10 Jodverbindungen“ stehen darin auf S. 266f.


Jod-Deklaration laut. Arzneimittelgesetz (=AMG)

Jod in Form von Jodid wird dem Salz sowie Lebens- und Futtermitteln mit dem Zweck zugesetzt, daß seine bekannte medizinische Wirkung prophylaktisch auf die Schilddrüse wirkt.
Damit wird Jod den Grund- und Lebensmitteln gezielt als Arzneimittel zugesetzt, für das die im AMG zusammengefaßten rechtlichen Vorschriften verbindlich sind.

Die prophylaktisch eingesetzten künstlichen Jodzusätze machen aus allen mit ihnen versetzten Lebens- und Futtermittel sogenannte „Fertigarzneimittel“, die dem geltenden Arzneimittelgesetz (s. AMG, ROTE LISTE ® ebend. sowie Braunschweig-Pauli, D.: „Basisartikel JOD“, a.a.O., S. 23ff.) unterliegen.

Bei sämtlichen deutschen Lebensmitteln mit künstlichen Jodzusätzen handelt es sich laut Arzneimittelgesetz also juristisch um apothekenpflichtige bzw. rezeptpflichtige Arzneimittel, für die eine Deklaration, wie sie für sogenannte „Fertigarzneimittel“ in der Roten Liste (a.a.O., S. 9ff.) zwingend vorgeschrieben wird, definitiv verbindlich ist.

Sämtlichen deutschen Lebensmittel, die künstliche Jodzusätze enthalten, müssen demzufolge entsprechende Packungsbeilagen beigefügt werden, auf denen die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise (s. oben) über Abgabestatus, Zusammensetzung (einschließl. arzneilich nicht wirksame Stoffe), verdauliche Kohlenhydrate, Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen, Anwendungsbeschränkungen, Schwangerschaft, Stillzeit, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, Überdosierung und Intoxikationen, Warnhinweise, Sonstige Hinweise zur Vermeidung von gesundheitlichen Schäden, Dosierungsempfehlungen (Angaben lt. Rote Liste, a.a.O., S. 9ff.) vermerkt sind.

ABER: Sämtlichen deutschen Lebensmitteln, die künstliche Jodzusätze enthalten, fehlen diese gesetzlich vorgeschriebenen Deklarationen.

Bei sämtlichen deutschen Lebensmitteln mit künstlichen Jodzusätzen handelt es sich laut Arzneimittelgesetz juristisch um apothekenpflichtige bzw. rezeptpflichtige Arzneimittel, die lt. Arzneimittelgesetz nur in Apotheken abgegeben werden dürfen.

ABER: sämtliche deutschen Lebensmittel, die juristisch über die künstlichen Jodzusätze entweder apothekenpflichtige bzw. rezeptpflichtige „Fertigarzneimittel“ geworden sind, und lt. Arzneimittelgesetz nur in Apotheken abgegeben werden dürfen, werden nicht in Apotheken abgegeben.

Fazit: Lebens- und Futtermittelproduzenten, die sich für die künstliche Jodierung ihrer Produkte entscheiden, entscheiden sich für die Medikamentierung Ihrer Produkte und unterliegen damit gleichzeitig den damit verbundenen gesetzlichen Vorgaben des geltenden Arzneimittelgesetzes.

Lebens- und Futtermittelproduzenten haften für die arzneimittelrechtlich korrekte Auszeichnung ihrer durch die Jodzusätze entstandenen „Fertigarzneimittel“.

Literaturhinweise:

Pschyrembel. Klinisches Wörterbuch, 259. Aufl., Berlin 2002.
ROTE LISTE®, Aulendorf 1999.
Braunschweig-Pauli,D.: „Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod“, Herbig Verlag München, 2003/2006/2008.
Braunschweig-Pauli, D. : „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“, 1, Aufl. 2000, 2. Aktual. Neuaufl. 2007.
Freese, Hans, Dr. rer.nat, Dipl. Chem.: „Jod in Lebensmitteln“, in. Balance 3/2008, S. 36ff




Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 18. Mai 2009,

OFFENER BRIEF
AN DIE BÄUERINNEN IM HUNGERSTREIK
VOR DEM KANZLERAMT IN BERLIN


Liebe Bäuerinnen im Hungerstreik!

Von Anfang an habe ich Ihre Proteste in Berlin, die nun in Ihren verzweifelten Hungerstreik vor dem Kanzleramt übergegangen sind, mit Interesse und großem Verständnis verfolgt.

Und in der letzten Woche hatte ich in verschiedenen Internet-Zeitungen Leserbriefe zur Erklärung Ihres Problems veröffentlicht.

Um Sie aber direkt zu erreichen, schreibe ich Ihnen diesen "Offenen Brief", und ich bitte einen Berliner Freund, ihn Ihnen zu überbringen:

Wahrscheinlich wissen Sie gar nicht, dass Sie sozusagen einer gigantischen Fehlinformation "ins Messer gelaufen" sind und nun mit Ihrer Milch und allen Milchprodukten Lebensmittel erzeugen, die immer weniger Menschen in Deutschland aus gesundheitlichen Gründen vertragen.

Deutsche Milchprodukte sind Ladenhüter , und warum?

Weil der Tipp, jodiertes Viehfutter zu füttern, seit 1985/86 dazu geführt hat, dass die über das Futter künstlich jodierten Tiere hochjodhaltige Milchprodukte, Fleisch, Eier etc. liefern, die die Konsumenten dieser Produkte erstmals krank - vor allem schilddrüsenkrank - gemacht haben.

Und diese wachsende Zahl von Jodkranken - laut WDR-Sendung im Februar 2009 beläuft sich allein die Zahl der jodinduzierten Hashimotoerkrankungen auf über 10 Millionen Menschen - , zu denen außerdem u.a. über 4% Basedow-Kranke, Jodallergiker, Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion und Unterfunktion, Schilddrüsenkrebs, Osteoporose, ADHS und Alzheimer gehören, vertragen aus gesundheitlichen Gründen keine wie auch immer gearteten künstlich jodierten Lebensmittel mehr. Also auch nicht Ihre Milchprodukte. Dabei suchen wir verzweifelt nach unjodierten Milchprodukten und fahren weite Strecken ins Ausland, z.B. nach Frankreich, Belgien, England und Polen, um unjodierte Milchprodukte zu kaufen.

Und ich habe für Betroffene in meiner Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyrosekranken , die nicht ins benachbarte Ausland fahren können, inzwischen ein Rezept für "Ersatzsahne" und "Ersatzmilch" entwickelt.

Schon 1995 gab ich in unserer Tageszeitung eine Anzeige auf und schrieb, dass ich für garantiert unjodierte Milchprodukte den dreifachen Preis bezahlen würde. Auch andere Jodgeschädigte würden 2 oder 3 und sogar 4 Euro für einen garantiert nicht künstlich jodierten Liter Milch bezahlen. Aber bis jetzt konnten wir nur wenige Bayerische Demeter-Bauern dazu bewegen, ihr Viehfutter nicht mehr zu jodieren. Leider wird diese unjodierte Milch in den Molkereien mit jodierter Milch vermischt, so dass wir immer noch keine deutschen unjodierten Milchprodukte haben.

Ich möchte Sie wissen lassen, dass es Millionen von Jodgeschädigten in Deutschland gibt, die nichts lieber täten, als Ihre Milch zu kaufen, wenn diese um Himmels Willen bloß ohne künstliche Jodzusätze - über jodiertes Futter, jodierte Lecksteine - wäre!

Ein Königreich für unjodierte deutsche Milch!

Ich bitte Sie von ganzem Herzen :
Produzieren Sie Milch und Milchprodukte ohne künstliche Jodzusätze, und die Jodgeschädigten werden überglücklich Ihre Produkte kaufen.

Im Moment schreibe ich an einem Kochbuch "Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze", und meine Angaben zur Milch sind leider sehr mager: in Deutschland gibt es z. Zt nur die nach meinem Rezept herzustellende "Ersatzmilch" und "Ersatzsahne".

Sie, liebe Bäuerinnen im Hungerstreik, könnten den Zustand, dass man in Deutschland aus gesundheitlichen Gründen keine deutschen Milchprodukte mehr essen kann, schnell ändern! Bitte, tun Sie es! Stellen Sie auf unjodiertes Viehfutter um, und Ihre finanzielle Lage wird sich schnell ändern!

Für Nachfragen und Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit allen guten Wünschen dafür, dass Sie bald wieder rentable Milchwirtschaft betreiben können!
Herzlichst Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.
Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier


Meinung zur Bundestagswahl 2013

Ein Jodgeschädigter wurde nach seinem Wahlverhalten bei der Bundestagswahl 2013 gefragt.

Er antwortete:
"Meine Wahl geht ganz schnell. Meine Wahlurne steht direkt vor der Tür - sie hat einen blauen Deckel".
(d. i. die Papiermülltonne, Anm. d. Aut.)


WAHLKAMPFTHEMA 2013
Abschaffung der Zwangsjodierung

Die Diskussion über die seit über 20 Jahren den Bundesbürgern - ohne individuelle Diagnose, ohne persönliche Einwilligung - aufgezwungene Zwangsjodierung findet trotz tausendfacher Proteste der Jodgeschädigten bis jetzt fast ausschließlich im Kreise der Betroffenen statt.

Das muß sich jetzt endlich ändern.

Denn diese Zwangsjodierung macht massiv krank:
bis 2002 waren bereits 6 % der Bevölkerung an der ausschließlich durch Jod ausgelösten Autoimmunerkrankung Morbus Hashimoto erkrankt. (Aussage von Prof. Dr. L.-A. Hotze, Februar 2002, s. "Die Jod-Lüge", S. 15).
Der Berliner Schilddrüsenspezialist Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann spricht auf Grund seiner langjährigen Erfahrung mit Schilddrüsenerkrankungen 2007 von weit höheren Zahlen und nennt Hashimoto "die Seuche des 21. Jahrhunderts" .

Hinzu kommen viele andere jodinduzierte Krankheiten, nachzulesen im Lexikon der Jodkrankheiten "Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod", 4. aktual. Auflage, Herbig-Verlag, München 2008.

Die Zwangsjodierung ist für uns auch das Wahlkampfthema Nr. 1 im Wahljahr 2013!

Es gibt keine "Grüne Politik" mit belasteten, jodierten Lebens- und Futtermitteln.

Jodierte Lebens- und Futtermittel sind nicht ökologisch.

Nichts ist grüner als unbelastete, unjodierte Lebens- und Futtermittel!
leisten können.
Der Ausschluß von Bürgern aus der täglichen Ernährung über jodierte Lebens- und Futtermittel ist zutiefst unchristlich.

Nichts ist christlicher als nicht jodierte Lebens- und Futtermittel, weil es nur mit unjodierten Lebensmitteln wieder "Unser Tägliches Brot" in Deutschland geben wird.
Ich und mit mir viele Jodgeschädigte wähle nur diejenige Partei, die gesunde Gesundheitspolitik macht und verspricht, die millionenfach krank machende Zwangsjodierung sofort und ersatzlos zu beenden.



Hinweise zu nicht künstlich jodierten Lebensmitteln

Folgende Angaben sind ohne Gewähr und müssen vom Verbraucher immer wieder neu nachgeprüft und beim Erzeuger nachgefragt werden! Jegliche Haftung der Verantwortlichen der Website für die Richtigkeit dieser Angaben ist ausgeschlossen.


DEUTSCHLAND

DEMETER

Der Bayerische Demeter-Erzeugerring hat seine Demeter-Bauern darüber informiert, welche Gesundheitsschäden bei den Verbrauchern von Fleisch- und Milchprodukten, Eiern und Geflügel ausgelöst werden können, wenn künstliche Jodzusätze im Futter, in Salzlecksteinen oder Salzleckschalen an das Vieh verfüttert werden.

Daraufhin haben sich inzwischen zahlreiche bayerische Demeter-Bauern entschlossen, keine künstlichen Jodzusätze in ihrem Futter zu verwenden.

Für alle Jodgeschädigten auch in anderen Bundesländern, die z.T. seit über 15 Jahren keine deutschen Fleisch- und Milchprodukte mehr zu sich nehmen können, ist dies ein Hoffnungsschimmer, daß bald in allen deutschen Bundesländern Demeter-Bauern dem Vorbild ihrer Bayerischen Kollegen folgen werden.

BAUER KORTE

Bauer Heiner Korte im Sauerland, www.bauer-korte.de, hat die Garantie seines Futtermittelhändlers erhalten, daß seine Futtersorten garantiert ohne künstliche Jodzusätze bzw. Jodverbindungen sind.

Fleisch-und Wurstwaren von Bauer Korte sind bereits vom Futtertrog her unjodiert und werden von Jodallergikern vertragen.


Österreich

In Österreich gibt es ein Edelsalz , das ausdrücklich als "unjodiert" deklariert ist.


Schweiz

www.krank-durch-jod.ch

Hashimoto-Interview

Hashimoto-Interview

Interview über Morbus Hashimoto mit Professor. Dr. med. Jürgen H. Hengstmann, Berlin.Die Fragen stellte Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. Trier am 12. 01./ 10.04. 2013 Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Professor Dr. med. Hengstmann darf dieses Interview auf der Website www.jod-kritik.de veröffentlicht werden. An dieser Stelle bedanke ich mich sehr herzlich bei Herrn Professor Dr. med. Hengstmann dafür, daß er sich die Zeit zu diesem Interview genommen und es für diese Website der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Baseodw- und Hyperthyreosekranken, Trier, zur Verfügung gestellt hat.Thema: Morbus Hashimoto„Augen auf im Jodverkehr“
Sehr geehrter Herr Prof. Hengstmann, herzlichen Dank auch im Namen der steigenden Zahl von Jodgeschädigten, daß Sie sich Zeit für dieses Interview zum Thema „Morbus Hashimoto“ genommen haben. Sie haben diese Autoimmunerkrankung wiederholt als „die Seuche des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet, und wer sich heute über diese Schilddrüsenerkrankung informieren möchte, stößt sehr schnell auf Ihren Namen. Auf Grund Ihrer international bekannten wissenschaftlichen Tätigkeit, Vorträgen und Interviews und von Ihnen betreuten Doktorarbeiten gelten Sie als einer der erfahrensten Schilddrüsenspezialisten Deutschlands und darüber hinaus auch im Ausland.

1. Frage: Sie werden vielfach auch von Jodgeschädigten und Journalisten aus dem europäischen Ausland angerufen und um Ihren medizinischen Rat gebeten. Aber wie kam es dazu, daß unter der Vielzahl von Schilddrüsenerkrankungen ausgerechnet Hashimoto zu Ihrem Spezialgebiet wurde?
Hengstmann: Das liegt daran, daß ich viele Jahre die Schilddrüsenambulanz des Krankenhauses Am Urban in Berlin geleitet habe. 20 % meiner Patienten dort – das waren immerhin gut 400 Menschen - hatten Hashimoto.
Durch die Vielzahl der Hashimoto-Erkrankungen in meiner Schilddrüsenambulanz bin ich auf die Bedeutung von Hashimoto aufmerksam geworden.

2. Frage: Herr Professor Hengstmann, wodurch wird Hashimoto ausgelöst bzw. bei genetischer
Veranlagung bereits in jungen Jahren statt im hohen Alter ausgelöst?
Hengstmann: Wie ich bereits in meinem Interview bei RBB Quivive Thema
Jod - zu wenig oder zu viel? aus dem Jahre 2007 (nachzusehen im Internet
bei: http://www.youtube.com/watch?v=hsn19BNmqs8) gesagt habe,
ausschließlich durch Jod und zwar durch die Überjodierung bei genetischer
Disposition
.
Die Menge macht es, weswegen im Schnitt über 170
Mikrogramm Jod/ Tag nicht überschritten werden sollen!
Der tägliche Jodbedarf hängt vom Körpergewicht ab, deshalb kann er individuell durchaus auch unter den 170 Mikrogramm liegen.

3. Frage: Herr Professor, wie entwickelt sich Hashimoto, und was sind ihre ersten Warnzeichen? Bei
Frauen und bei Männern?
Hengstmann: Hashimoto beginnt mit einer Überfunktion, entwickelt sich dann innerhalb von ca. 10 Jahren meist ohne erkennbare Symptomatik, in denen sich die Schilddrüse selber zerstört, und endet in einer Unterfunktion.
Zu Ihrer Frage nach Hashimoto-Warnzeichen bei Frauen: wenn junge Frauen nicht schwanger werden, sollte an Hashimoto gedacht werden. Hashimoto führt zu Unfruchtbarkeit. Dann sind die TSH-Werte zu hoch, wodurch es unmöglich ist, schwanger zu werden.
Weitere Warnzeichen bei Frauen sind Störungen der Menstruation, eine tiefe, rauhe Stimme, stumpfe Haare und Haarausfall, ein gestörter Fettstoffwechsel, Fettleibigkeit und Gefäßveränderungen.
Zu Ihrer Frage nach Hashimoto-Warnzeichen bei Männern: gestörter Fettstoffwechsel, Fettleibigkeit und Gefäßveränderungen und eine tiefe, raue Stimme..

4. Frage:
Hashimoto hat sich ja seit Beginn der Jodierung mit über 12,5% Betroffenen in Deutschland
(Stand von 2009) zu einer der häufigsten Schilddrüsen-Erkrankungen überhaupt entwickelt. Können Sie aufgrund Ihrer Erfahrung sagen, wie häufig Hashimoto-Erkrankungen in Deutschland ohne die
Hochjodierung
seit über 20 Jahren wären?
Hengstmann: Ganz ganz selten. Das waren früher – ohne die beweisenden diagnostischen Möglichkeiten die, wie wir Mediziner sagten - „Fälle für den Hörsaal“. Aber bei hoher Jodzufuhr durch Jodsalz und jodierte Lebens- und Futtermittel, wie sie seit über zwanzig Jahren in Deutschland praktiziert wird, tritt Hashimoto sehr viel früher, oft Jahrzehnte früher auf.
Etwa 20-30% der Bevölkerung insgesamt sind Menschen mit der genetischen Veranlagung für die Autoimmunerkrankung Morbus Hashimoto. Diese Erkrankung tritt in jodarmen Gegenden, wie früher Deutschland oder viele andere Gebiete auf der Welt, wenn überhaupt, erst im höheren Alter ab ca. 70 Jahren auf. Das hängt mit der Jodaufnahme zusammen: in jodarmen Gegenden tritt bei genetischer Disposition Hashimoto ganz ganz spät auf.

5. Frage: Was raten Sie Hashimoto-Patienten?
Hengstmann: Jodkarenz! Jodkarenz! Mein Satz lautet immer „Augen auf im Jodverkehr!“ Ich rate meinen Patienten, ihre Ernährung zu ändern – d.h. kein Jod, keine deutsche Milch, kein Sushi „ und nicht nach Japan versetzen lassen“.
Und bei Frauen im gebärfähigen Alter sind die zwei wichtigsten Fragen, ob eine Schwangerschaft geplant ist und b) ob die Patientin bereits schwanger ist.

6. Frage: Wie kann Hashimoto diagnostiziert werden?
Hengstmann: Hashimoto wird über die Antikörperwerte im Blut (TAK und
MAK) und mit farbkodierter Ultraschalluntersuchung diagnostiziert.
Das ist am Beispiel der unten folgenden Aufnahmen aus dem Aufsatz „Color
Doppler sonography in hypothyroidism“, von L.Schulz. Uwe Seeberger und
Jürgen H. Hengstmann in European Journal of Ultrasound 16 (2003) 183-189,
gut zu erkennen.



7. Frage:
Wie therapieren Sie Patienten mit Hashimoto?
Hengstmann: Ich therapiere Hashimoto-Patienten mit Jodkarenz+Thyroxin+ Selen (unter Kontrolle des Serumspiegels!). Ausschlaggebend für die Dosierung von Thyroxin sind die TSH-Werte im Blut, die zwischen 0,4 und 1,0 mU/l liegen sollten.

8. Frage: Was passiert, wenn Hashimoto-Patienten sich konsequent ohne künstliche Jodzusätze – und
natürlich auch ohne Lebensmittel mit hohem natürlichen Jodgehalt – ernähren können und von Ihnen
die richtige medikamentöse Behandlung erfahren?
Hengstmann: Dann kommen 100% in eine sogenannte euthyreote Stoffwechsellage und es geht nur ganz wenig weitere Schilddrüse kaputt. Die Menschen können uralt werden. Wichtig: ist eine dreimalige Kontroll-Untersuchung von TSH und f-T4 Untersuchung im Jahr und, wenn nötig, Selen. Zeitgleich mit Thyroxin dürfen keine Eisentabletten und keine kalziumhaltigen Lebensmittel eingenommen werden!

9. Frage: Gibt es auch Kinder, die durch die Hochjodierung bereits Hashimoto entwickeln?
Hengstmann: Ja, Hashimoto kommt auch bei Kindern vor. Auch bei ihnen dauert es ca. 10 Jahre, bis sich die ersten Hashimoto-Symptome zeigen.

10. Frage: Was raten Sie Eltern von Kindern mit Hashimoto?
Hengstmann: Jodkarenz, denn je früher Hashimoto erkannt wird, umso wichtiger ist die Jodkarenz

11. Frage: In meiner SHG wird immer danach gefragt, wie man das zuviel gespeicherte Jod wieder
ausleiten kann. Was raten Sie?
Hengstmann: Ich rate dazu, viel zu trinken, etwa 4-6 Liter Flüssigkeit – am besten ist Wasser oder Tee – zu trinken. Das schwemmt das Überangebot von Jod wieder aus.

12. Frage: Welche Dissertationen über Hashimoto, die Sie betreut haben, erscheint Ihnen
richtungsweisend?
Hengstmann: Es ist die Doktorarbeit von Tom Wuchter, mit der er 2007 an der
Berliner Charitè promoviert wurde. Sein Thema hieß „Einfluss der renalen
Elimination auf die Serumspiegel des nicht hormongebundenen Jods bei
Patienten mit Morbus Hashimoto“, und Wuchters Ergebnisse, zu denen er
gelangte, zeigen deutlich, wie sehr die hohe Jodaufnahme über jodierte
Lebens- und Futtermittel die Entwicklung von Hashimoto begünstigt. Eine
sehr wichtige Dissertation, die jeder Kollege, der Schilddrüsenpatienten hat,
kennen sollte.

13. Frage: Wie gut ist Ihrer Meinung nach der Informationsstand unter Ihren Berufskollegen was
Hashimoto und der Zusammenhang dieser Krankheit mit der Hochjodierung angeht?
Hengstmann: …bitte die nächste Frage.

14. Frage: Was wünschen Sie sich von der Gesundheitspolitik im Hinblick auf die ja offensichtlich völlig
aus dem Ruder gelaufene „generelle Jodsalzprophylaxe“?
Hengstmann: Vernunft! Vernunft! Vernunft! darin, was seit 1531 bekannt ist, endlich zu realisieren: „Sola dosis facit venenum“, übersetzt heißt das: „Nur die Menge macht das Gift“.

15. Frage:
Was wünschen Sie sich von Ihren Fachkollegen in Bezug auf Hashimoto und anderen
jodinduzierten Erkrankungen wie Basedow, Überfunktion etc.?
Hengstmann: Ich wünsche mir, daß Mediziner mehr Kontakte mit ihren Patienten haben zum Austausch wichtiger Tatsachen, nämlich der Kenntnis von Grundbedingungen, daß z.B. wenig Jod bei Morbus Basedow und Überfunktion erforderlich ist. Wenn man sich als Arzt nicht um die geringe Jodaufnahme kümmert, sind mehr Thyreostatika nötig, bei denen katastrophale Nebenwirkungen möglich sind. Die Mengen der zu verordnenden Thyreostatika bei Basedow und Überfunktion sind abhängig von der aufgenommenen Jodmenge, d.h.: viel Jod – viel Thyreostatika.

16. Frage: Was wünschen Sie sich für die Entwicklung der Medizin in Deutschland?
Hengstmann: Vernunft! Vernunft! Vernunft! und eine gute Ausbildung auch in zwischenmenschlichen Beziehungen.

17. Frage:
Was möchten Sie Ihren Fachkollegen, Jungmedizinern und Medizinstudenten ans Herz legen?
Hengstmann: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst sollte das Motto der Medizin sein. Das ist der wichtigste Grundsatz, da bin ich sehr strikt.

18. Frage:
Was wünschen Sie sich für Ihre Lebensarbeit, die in besonderem Maße mit der Erforschung
von Morbus Hashimoto verknüpft ist?
Hengstmann: Daß das Gerede von der Gefährlichkeit der Therapie nicht das erste sein sollte, woran man denkt, sondern die vielgestaltige Therapie derart, daß sie möglichst wenig Nebenwirkungen hat. Und erklären, erklären, erklären, nicht befehlen! Der Patient muß wissen, warum etwas geschehen soll.