Sie sind hier: Startseite » Presse » Fernsehen » ZDF

ZDF

ZDF

ROSS OHNE REITER

Kommentar zur Terra Xpress-Sendung des ZDF „In unserem Essen versteckt“ am 30. März 2014, 18Uhr30.

Mit der Terra Xpress - Sendung „In unserem Essen versteckt“ des ZDF (http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2121886/In-unserem-Essen-versteckt ), der inzwischen 3. kritischen Fernsehberichterstattung über die Jodierung in Deutschland (s. mdr 1998, zdf-DWMÜ 2012) - sind wieder Hoffnungen vieler jodgeschädigter Betroffener erfüllt worden, die auf Sendungen über die Jodproblematik und in ihrer Folge auf möglichst schnelle Entschärfung der jodierten Lebensmittelsituation warten.

Bei Betroffenen ist Jod, wo es drin und deklariert ist und drin und nicht deklariert ist, und wem es schadet, aber schon seit 1995 ein Thema, seit nämlich die Gründer der ersten Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken (Dr. Heinrich Pauli und Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.) die Jodierung des Viehfutters – auch im Biobereich – entdeckten (Dr. Pauli), recherchierten und darüber Artikel und Bücher schreiben (Braunschweig-Pauli M.A.) und seit 19 Jahren diese Informationen an Betroffene weitergeben und in Zeitungsartikeln und Sachbüchern und auf der Website www.jod-kritik.de veröffentlichen.

Von den politisch Verantwortlichen und u.a. Mitgliedern des Arbeitskreis Jodmangel wurden und werden die damals schon bekannten Gesundheitsschäden, die durch zusätzliches Jod im Essen verursacht werden können, entweder bagatellisiert oder abgestritten.

Gerade die „In unserem Essen versteckt“ besonders herausgestellte Futtermitteljodierung – auch im Biobereich! -, ist ein von Verantwortlichen und einigen Medizinern in seiner Brisanz immer noch unterschätztes und auch ignoriertes Problem.
Die alte Taktik, Jodschäden und die von ihnen betroffenen Menschen zu ignorieren und gegebenenfalls zwangsweise zu jodieren, funktioniert seit zwei Jahrzehnten (s. Dagmar Braunschweig-Pauli: „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“, 2000/2007/2012) bis heute, wie die inhumanen Äußerungen von Prof. Gärtner in der ZDF-Sendung zeigen. Gerade zu diesen Bemerkungen, die offensichtlich Grundrecht 2,2, und das Freiwilligkeitsprinzip negieren, erreichten mich empörte Zuschauerreaktionen!


Allen Interessierten gebe ich hiermit die Dokumentation der Korrespondenz, die ich seit fast 2 Jahren offensichtlich ja für diese Sendung mit zdf-Redakteuren geführt, habe zur Kenntnis:

Am 14. Mai 2012 erhielt ich eine Anfrage einer ZDF Redakteurin aus Berlin, die für eine Filmproduktionsfirma im Auftrag des ZDF Wissensmagazin Terra Xpress recherchierte:

Anfrage Zitat:

„Sehr geehrte Frau Braunschweig-Pauli,

… Ich arbeite für die Filmproduktionsfirma … im Auftrag des ZDF Wissensmagazin Terra Xpress. Zurzeit arbeiten wir an einem Beitrag zum Thema der Jodversorgung bzw. zum Jodverbrauch in Deutschland.

Bei meiner Recherche bin ich auf Ihre Website gestoßen, welche ich sehr interessant fand.

Mich interessiert zurzeit folgendes Thema sehr:

Werden die Lebensmittel in Deutschland stärker jodiert als im Ausland?

Besitzen Sie zufällig Statistiken über die verschiedene Jodierung von Lebensmitteln in den europäischen Mitgliedsstaaten? Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir weiterhelfen könnten!

Herzlichen Dank schon einmal im Voraus für die Beantwortung meiner Fragen.

Ich freue mich auf eine baldige Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen

S.B.“(Name ist der Empfängerin bekannt)





Noch in derselben Stunde beantwortete ich diese Anfrage in der Hoffnung, daß sich durch die geplante Sendung über die Jodierung in Deutschland endlich etwas an der für inzwischen viele Millionen Menschen unerträglichen Ernährungssituation - verursacht durch die Jodierung, vor allem durch die Tierfutterjodierung - ändern könnte:

Meine Antwort im Wortlaut:

Von: Jodkritik.de [mailto:mail@jod-kritik.de]
Gesendet: Montag, 14. Mai 2012 17:17
An: …..
Betreff: Re: Jodierung Von Lebensmitteln in Deutschland im Vergleich zum Ausland

„Trier, den 14. Mai 2012

Sehr geehrte Frau B.,

vielen Dank für Ihre Anfrage zur Jodierung in Deutschland und dem europäischen Ausland.

Zu Ihrer ersten Frage "Werden die Lebensmittel in Deutschland stärker jodiert als im Ausland?"

Meine Antwort: Der Begriff "Ausland" muß noch dahingehend differenziert werden, daß es neben Deutschland auch noch zwei andere Länder gibt, in denen Salz und Viehfutter jodiert sind: nämlich Österreich und die Schweiz.

Das europäische Ausland - also ohne Österreich und der Schweiz - jodiert, wenn überhaupt, meist nur das Salz. In Restaurants etc. wird oft auch nicht jodiert (in Amerika grundsätzlich nicht, weil Jodsalz nicht koscher ist und die jüdische Bevölkerung dann gar nichts mitessen könnte), Fertigprodukte haben als Salzdeklaration überwiegend nur "Salz" bzw. "Sel", "Salt" etc. , sind also im Gegensatz zu vielen deutschen (österreichischen und schweizerischen) Fertigprodukten nicht mit Jodsalz hergestellt.
Hinzu kommt, daß im europäischen und nicht europäischen Ausland die hohe Jodierung der tierischen Produkte wie Milch, Butter, Joghurt, Quark, Eier, Fleisch etc. über das Futter im Gegensatz zu Deutschland (Österreich, Schweiz) weitestgehend wegfällt, so daß es zu keiner Addition der verschiedenen Jodmengen aus verschiedenen Lebensmitteln kommt.

Folgende drei Hauptpunkte sind zu berücksichtigen:

1. Die Empfehlung, Salz und Futtermittel zu jodieren, ist eine EU-Maßnahme, zu der auch die Mengenangabe gehört, wieviel Jod a) dem Salz und b) 1kg Futtermittel zugesetzt werden darf. Die von der EU für Futtermittel erlaubten Jodzusatzmengen sind seit zwischen 2002-2006 wegen der nicht auszuschließenden Gesundheitsgefährdung - infolge der weit im toxischen Bereich liegenden Jodmengen (s. dazu meinen angehängten Artikel über die nach oben korrigierten Jodmengen in deutscher Milch) , die mit den jodierten tierischen Produkten (z.B. Milchprodukte, Eier, Folgeprodukte etc.) aufgenommen werden - von 40 mg Jod/kg Futter auf z.Zt. 5mg Jod/kg Futter abgesenkt worden.
Laut den genannten Laboruntersuchungen (FAL) ist aber auch noch bei dieser reduzierten erlaubten Jodmenge in Futtermitteln ein Jodeintrag von 1522 µg Jod in 1 Liter Milch möglich. Zum Vergleich: die WHO warnt ab einem Tagesverbrauch von 200 µg Jod vor der Gefahr einer jodinduzierten Hyperthyreose. Die Jodmenge, die beim Zusatz der erlaubten Jodmenge in Futtermitteln in z.B. 1 Liter Milch enthalten ist, übersteigt also die als gesundheitlich unbedenklich angenommene Jodmenge um das 7-fache.

2. Zu den europäischen Ländern, die die (unkontrollierte und unkontrollierbare) Mehrfachjodierung über Salz und Futtermittel betreiben zählen neben Deutschland auch Österreich und die Schweiz.

3. In anderen europäischen Ländern wie z.B. Italien, Spanien, Portugal, Irland, Schottland (eine genaue Aufstellung nach aktuellem Wissensstand befindet sich in: Dagmar Braunschweig-Pauli "Kochen& Einkaufen ohne Jodzusätze", Trier, 2. Aufl. 2012, S. 24) wird die von der EU empfohlene Jodierung von Salz und Lebensmitteln - im Gegensatz zur unausweichlichen Mehrfachjodierung in Deutschland - weit weniger intensiv betrieben, so daß dort der Bürger immer die Wahl hat, ob er jodierte oder nicht jodierte Produkte essen möchte.
Diese freie Entscheidung ist in Deutschland nicht möglich, da bei uns die meisten tierischen Grundnahrungsmittel über das jodierte Viehfutter bereits vor- und hochjodiert sind.
Wichtig: In Frankreich ist "die Anwendung von jodiertem

Salz in verarbeiteten Lebensmitteln ... verboten." (Zitiert aus: "Kochen & Einkaufen", s.o., S. 15).

Erfahrungswerte von Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen die in Deutschland (Österreich und der Schweiz) praktisch unausweichlichen künstlichen Jodzusätze meiden müssen zeigen, daß die Jodierung des Viehfutters und von verarbeiteten Lebensmitteln in den oben genannten anderen europäischen Ländern trotz Empfehlung der EU oft gar nicht oder wenn, dann nur sehr zurückhaltend (! Medikamentierung!) vorgenommen wird. So können Menschen in Deutschland (laut offiziellen Angaben - ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer - sind bei uns bereits über 1/3 der Bevölkerung betroffen), Österreich und der Schweiz mit Lebensmitteln aus diesen anderen europäischen Ländern überleben und oft sogar wieder gesund werden, indem sie die sie krank machenden inländischen jodierten Lebensmittel durch nicht künstlich jodierte Lebensmittel aus dem (nicht nur europäischen!) Ausland ersetzen können.

Zu Ihrer zweiten Frage "Besitzen Sie zufällig Statistiken über die verschiedene Jodierung von Lebensmitteln in den europäischen Mitgliedsstaaten?"
Meine Antwort: Leider nicht. Neben der erwähnten Zusammenstellung derjenigen europäischen und nicht europäischen Länder im Einkaufsbuch "Kochen&Einkaufen" (unter "Faustregel IV: Nationalitätenkennzeichen, die Jodbetroffene unbedingt kennen sollten", a.a.O., S. 23f.), deren Produkte bis jetzt von Menschen mit jodinduzierten Erkrankungen (z.B. M.Hashimoto, M. Basedow, Überfunktion, Unterfunktion, Heiße und Kalte Knoten, Jodallergie, Jodakne etc.) vertragen werden, gibt es von mir keine spezielle Statistik.

Für weitere Fragen stehe Ihnen aber auch gerne telefonisch zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.



PS. Weitere Informationen zur Jodproblematik finden sich in meinen anderen Büchern:
"Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod", München, 5. akt. Aufl. 2012,
"Basisartikel JOD. Basisinformationen zur "generellen Jodsalzprophylaxe", Trier, 4. akt. Auflage April 2012,
"Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum." Die Schlüsselbiografie einer jodinduzierten Erkrankung, Trier, 3. akt. Aufl. Mai 2012,
"Grundinformation der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier, 4. akt. Aufl. April 2012
"Die Jodartikel-Sammlung: Artikel über spezielle jodinduzierte Erkrankungen", Trier, 1. Aufl. 2011.“



Schon eine Stunde später erhielt ich die Empfangsbestätigung:

Antwort, 14.05.2013, 18Uhr10, Zitat:

„Sehr geehrte Frau Braunschweig-Pauli,

vielen herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort und die Beantwortung meiner Fragen!

Sie haben mir in meiner Recherche weitergeholfen.

Mit freundlichen Grüßen

S. B.“ (der Name ist der Empfängerin bekannt)





Dann, nach genau einem Jahr, kam die zweite Anfrage - diesmal an mehrere Selbsthilfegruppen - für diese ZDF-Sendung, aber von einer anderen Redakteurin, auf die ich ebenfalls antwortete, allerdings nicht mehr so euphorisch schnell wie ein Jahr zuvor:

Meine Antwort im Wortlaut:



-------- Original-Nachricht --------

Betreff: Ihre Anfrage zum TV-Beitrag über "Zusatzstoffe in Lebensmitteln..."Datum: Sun, 28 Jul 2013 20:21:47 +0200Von: Jodkritik.de <mail@jod-kritik.de>An: …

„Sehr geehrte Frau W.,

Frau Ines Kern hat mir Ihre Anfrage zu dem TV-Beitrag über "Zusatzstoffe in Lebensmitteln, die uns gesünder machen" geschickt, und ich freue mich sehr darüber, daß Sie auch die Jodierung der Lebensmittel in Ihre kritische Betrachtung mit einbeziehen.

Seit 1995 beschäftige ich mich mit der Jodproblematik und den gravierenden gesundheitlichen Auswirkungen der Jodierung der Lebens- und Futtermittel und habe 1995/96 zusammen mit meinem Mann die erste SHG für Jodgeschädigte - die "Deutsche
Selbsthil "Deutscheelbsthilfegruppe SHGthyreosekranken" - gegründet.
Selbsthilfegruppe der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken" gegründet.

Ich bin an einer Mitarbeit zu diesem Thema interessiert und bin überzeugt, daß sich auch der Schilddrüsenspezialist Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann aus Berlin zu Ihren Fragen - z.B. zu Hashimoto und L-Thyroxin - äußern würde.
Prof. Hengstmann berät meine Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken seit Jahren und hat mit mir in diesem Jahr zwei Interviews (s. www.jod-kritik.de) über durch Jod ausgelöste Gesundheitsprobleme - Morbus Hashimoto und Unfruchtbarkeit bzw. Fehlgeburten - gemacht.
Es gibt auch ein Informationsvideo zur Jodproblematik aus dem Jahre 2011, das u.a. auch auf der Website www.jod-kritik.de (Website der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken) anzuschauen ist. Prof. Hengstmann nimmt darin in einem Telefoninterview Stellung zu den Fragen.

Was man in Deutschland überhaupt noch kaufen kann, wenn man das zusätzliche Jod in den Lebensmitteln nicht verträgt, habe ich seit 1996, nachdem mein Mann die Jodierung von Tierfutter, auch im Biobereich, entdeckt hatte, in mehreren jeweils aktualisierten Einkaufslisten von nicht künstlich jodierten Lebensmitteln zusammengetragen, den infolge der Tierjodierung praktisch weitläufig verdeckten Jodeintrag in die Lebensmittel entwirrt, und in Form von "Die 8 Faustregeln für "unjodiertes" Einkaufen" und Einzelinformationen den Betroffenen zur Verfügung gestellt. Die z.Zt aktuelle Fassung dieser Spezialinformationen ist mein Einkaufsbuch "Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze" (2. Aufl. 2012).

Mit freundlichen Grüßen
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.
Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosedkranken

An der Pferdsweide 60, 54296 Trier
Tel.: 0651/ 9963677 und 0651/ 180 97 32
eMail: mail@jod-kritik.de
Internet: www.jod-kritik.de“

Die Antwort der zweiten ZDF-Redakteurin ließ diesmal sehr viel länger auf sich warten. Drei Monate später erhielt ich die Empfangsbestätigung meiner eMail:

Empfangsbestätigung der ZDF-Redakteurin am 15.08.2013
Zitat:

„Sehr geehrte Frau Braunschweig-Pauli,
herzlichen Dank für Ihre Email.
Bitte entschuldigen Sie, dass ich mich erst jetzt melde.
Vielen Dank für die vielen Informationen. Dazu habe ich ein paar Fragen:

- wie hat Ihr Mann die Jodierung im Tierfutter, selbst im Biobereich, festgestellt? Gibt es dazu Ergebnisse? Mit welchem Labor haben Sie zusammengearbeitet?
- haben Sie selbst auch Nahrungsmittel analysieren lassen? Bei welchem Labor?
- welche Nahrungsmittel sollten wir uns einmal genauer ansehen?

Danke auch für Ihren Buchtip. Das werde ich mir gleich einmal ansehen.
Dem Kontakt zu Herrn Prof. Hengstmann werde ich einmal im Internet nachgehen.

Viele Grüße,
F. W. „(Name ist der Empfängerin bekannt)





Ich antwortete wieder umgehend :

-------- Original-Nachricht -------- Betreff: Re: Ihre Anfrage zum TV-Beitrag über "Zusatzstoffe ini Lebensmitteln..."Datum: Thu, 15 Aug 2013 10:31:26 +0200Von: Jodkritik.de <mail@jod-kritik.de>An: Kopie (CC):





Sehr geehrte Frau W.,

haben Sie herzlichen Dank für Ihre Antwort und Ihr Interesse.

Ihre Fragen kann ich wie folgt beantworten:
1) wie hat Ihr Mann die Jodierung im Tierfutter, selbst im Biobereich, festgestellt? -



Antwort zu 1) Mein Mann hat sich von unserem damaligen Biobauern - Demeterbauer - die Futtersäcke zeigen lassen. Auf ihnen waren 100 mg Jod/kg Futtermittel deklariert gewesen. Es existiert eine Kopie von dieser Deklaration des Futtersackes.

2)Gibt es dazu Ergebnisse?



Antwort zu 2) Die beiden mir bis jetzt bekannt gewordenen unabhängigen Laboruntersuchungen

von Jod in Milch in Deutschland stammen von der "Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft" (FAL) in Braunschweig, Leiter: Prof. Dr. Gerhard Flachowsky, nach denen - Stand 2008 - bei einer Fütterung von 5 mg Jod/kg Futter der Jodeintrag in 1 Liter Milch (bzw. entsprechende Menge eines Milchproduktes) 1522 Mikrogramm Jod beträgt.
Diese Laboruntersuchung war eine Korrektur ("nach oben") der vom selben Institut vorgenommenen Laboruntersuchung von 2006, nach der der Jodeinrtrag bei derselben Jodmenge im Futter zu einem Analysewert von 1380 Mikrogramm Jod pro Liter Milch geführt hatte.

3) Mit welchem Labor haben Sie zusammengearbeitet?



Antwort zu 3) Ich stütze mich auf die Laboruntersuchungen der FAL.

4) haben Sie selbst auch Nahrungsmittel analysieren lassen?



Antwort zu 4) Nein, ich habe keine Nahrungsmittel im Labor untersuchen lassen aus Mangel an finanziellen Mitteln. Finanzielle Mittel, die eine Laboruntersuchung ermöglicht hätten, habe ich für meine 1995/96 gegründete "Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken" zu keiner Zeit erhalten, wie andere SHG zum Beispiel.

5) Bei welchem Labor? - s. Antwort zu 4)

6) welche Nahrungsmittel sollten wir uns einmal genauer ansehen?



Anwort zu 6) Die für mich noch offene Frage in Sachen Jodierung der Lebensmittel bezieht sich auf die Herkunft desjenigen Jodes, das ins Salz und die Futtermittel kommt. Ich halte es für sinnvoll zu klären, woher dieses künstliche Jod, das ins Salz und die Futtermittel gegeben wird, stammt, und ob sich in einer Laboruntersuchung eventuell Rückstände/Verunreinigungen feststellen lassen.

Sonst habe ich über die vielfältige Problematik der deklarierten und nicht deklarierten Jodierung in Deutschland ausführlich recherchiert und auch publiziert.
Auf meine diesbezüglichen Ausführungen (u.a. aus "Jod-Krank", 2000) bezieht sich in grundlegenden Argumentationen und unter Benutzung von mir neugeprägter Jod-Begriffe wie "Mehrfachjodierung" z.B. auch das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg, 2002, S. 89ff.

Was bis jetzt in der Behandlung der Jodproblematik fehlt ist:
1. der Kontakt der Verantwortlichen mit den Betroffenen, wie das bereits - auf Grund meiner Veröffentlichungen - 2005 in der Schweiz, in Zürich der Fall war.
Wir deutschen Jodgeschädigten werden von Politikern nach wie vor "wie Luft" behandelt.

2. die Klärung der juristischen Problematik: es gibt in der Bundesrepublik Deutschland KEIN einziges Gesetz - vom Grundgesetz, Strafrecht über das Medizinrecht bis Arzneimittel- und Lebensmittelrecht - das die Jodierung unterstützt.
Tatsächlich haben die Kritiker der gegenwärtigen Zwangsjodierung in Deutschland SÄMTLICHE deutschen Gesetze auf ihrer Seite.
Jodgeschädigte haben auf der Grundlage deutschen Rechtes wegen der ihnen aufgezwungenen Jod-Krankheiten Anspruch auf Entschädigung bzw. Rente (analog d. Entschädigungen, die z.B. von Pharmafirmen an Geschädigte bezahlt werden).

Auch darüber habe ich ausführlich geschrieben, gestützt auf die juristischen Ausführungen unseres juristischen Beraters, Regierungsdir. a.D. Konrad Ullrich, die auch auf www.jod-kritik.de veröffentlich sind.

Wir wären alle sehr erleichtert, wenn wir uns in unserem Lande wieder wie gleichwertige Bürger fühlen könnten, denen nicht das Grundrecht Art 2., Abs 2: "Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit" entzogen worden ist.
In meinen Vorträgen sage ich immer:
"Ich lebe, arbeite und zahle Steuern in einem Land, das mich über die Jodierung der Lebensmittel vergiftet, krank macht und ausgrenzt.
Ich bin wieder gesund und lebensfroh und belastbar geworden - nur mit Lebensmitteln aus dem Ausland.
Ausgegrenzt aus dem geselligen Leben in Deutschland bin ich aber immer noch - solange die Zwangsjodierung bestehen bleibt.
Die deutsche Zwangsjodierung ist verfassungswidrig.

Mit allen guten Wünschen
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.





Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.
Journalistin / Sachbuchautorin
Verlag Braunschweig-Pauli

An der Pferdsweide 60
54296 Trier, Deutschland
T: +49 (0)651 - 9963677

M: info@verlagbraunschweigpauli.de und mail@jod-kritik.de
Internet: www.verlagbraunschweigpauli.de und www.jod-kritik.de“



Ende der eMail-Korrespondenz mit den beiden zdf-Redakteurinnen.

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli, Trier, 29.03.2014

Trotzdem war diese dritte Fernsehsendung vor allem über die bislang verheimlichte Viehfutterjodierung ein weiterer Schritt in die größere Öffentlichkeit!

Unverständlich bleibt es deshalb leider , warum bei der redaktionellen Arbeit zu dieser ZDF-Sendung zwar in Sachen Viehfutterjodierung, auch im Biobereich, Euterdesinfektion mit jodhaltigen Desinfektionsmitteln (s. D.Braunschweig-Pauli zuerst 1996: „Nutzvieh als Jodträger“, 11. Zeile) und ihren Folgen auf die Lebensmittelkette einschließlich sogar der Übernahme des von Dagmar Braunschweig-Pauli geprägten Begriffes „künstliche Jodierung“ (s. Text der Ankündigung auf der Website des ZDF) auf die Basisrecherchen von Dagmar Braunschweig-Pauli zurückgegriffen wurde, ihre anderen, nicht weniger wichtigen Hinweise aber völlig ignoriert wurden:

Hinweis auf den renommierten Schilddrüsenspezialisten Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann, seine aktuellen wissenschaftlichen Ergebnisse und sein Interview über die Autoimmunerkrankung Morbus Hashimoto, die eine Folge der Überjodierung ist und seit Beginn der Jodierung von 0% auf über 12,5,% angestiegen ist (nachzulesen auf www.jod-kritik.de/Startseite);

Hinweis auf das Jod-Video von 2011, in dem Prof,. Hengstmann, eine auf Medizinrecht spezialisierte Juristin und die seit 19 Jahren mit dem Thema Zwangsjodierung befaßte Journalistin interviewt werden;

Hinweis auf die Laboruntersuchungen des Bundesinstitutes für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig unter Leitung von Prof. Dr. Gerd Flachowsky, mit weit höheren Jodmengen in deutscher Milch infolge des erlaubten Jodzusatzes von 5 mg Jod/kg Futter: demnach befinden sich 1522 Mikrogramm Jod in 1 Liter Milch. Das ist mehr als das Siebenfache der von der WHO angegebenen kritischen Tagesdosis von 200µg Jod pro Tag.

Im Anschluß an die Fakten zur Viehfutterjodierung hätten sich Betroffene hilfreiche Informationen gewünscht, nämlich die, WIE man sich im durchjodierten Deutschland, wenn man das künstlich zugesetzte Jod nicht verträgt, noch ernähren kann, bzw. WIE man unter den vielen jodierten Lebensmitteln die wenigen unjodierten herausfindet und WOHER man sie bekommt.

Neben den Informationen über die Tierfutterjodierung – auch im Biobereich - wurden den beiden ZDF-Redakteurinnen, die für die Vorbereitung dieser Sendung mit Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. korrespondierten (s. Korrespondenz oben), von dieser natürlich auch über die von ihr zusammengestellten Informationen zu nicht künstlich jodierten Lebensmitteln informiert. Obwohl gerade diese Lebensmitteltipps für das gesunde Überleben in Deutschland eigentlich unverzichtbar sind und unbedingt in diese
Sendung gehört hätten – z.B. anstelle der unerhört provokanten Äußerungen von Prof. Gärtner -, fehlten sie in dieser Sendung leider völlig.

Last not least: Einen Hinweis darauf, daß die Urheberin dieser Informationen zur Tierfutterjodierung mit allen ihren Weiterungen (s. Chronik: Tierfutterjodierung) Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.
ist, suchte man in dieser Sendung ebenfalls leider vergeblich, s. UrheberrechtsG § 11 (s. www.jod-kritik.de/urheberrecht/)

Man hat zwar das Ross genannt – aber nicht den Reiter, respektive die Reiterin.

Wichtig zu wissen für alle, die das künstliche Jod im Essen meiden müssen:
Seit der Entdeckung (Dr. Pauli) der Viehfutterjodierung und weiteren Recherchen und Veröffentlichungen dazu (D. Braunschweig-Pauli M.A.) wird von beiden als wichtigste Hilfe für Betroffene zunächst der „Leitfaden einer von künstlichen Jodzusätzen freien Ernährung“ mit dem Titel „Was wir noch essen können“ herausgegeben. Aus dieser von D. Braunschweig-Pauli M.A. seit 1995 vielfach aktualisierten Einkaufshilfe ist der inzwischen 182 Seiten umfassende Einkaufsratgeber „Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze“ entstanden.
„Die 8 Faustregeln für undjodiertes Einkaufen“, S. 20-31, sind für jeden unverzichtbar, der künstliche Jodzusätze im Essen meiden muß/will.

Forderungen:

1. Deklaration und Mengenangabe sämtlicher Jodeinträge in die Lebensmittelkette – auch die, die über das Viehfutter in die Ausgangsprodukte gelangen.

2. Für alle Verbraucher in sämtlichen Lebensmittelmärkten erhältliche garantiert nicht künstlich über das Viehfutter jodierte tierische Produkte wie Milch, Sahne, Butter, Quark, etc. Eier, Fleisch etc. Vorschlag: Einfuhr unjodierter Milch/Milchprodukte aus Polen, Frankreich, Irland, Italien.

3. Daß von jeder Produktgruppe mindestens ein weiterhin mit unjodiertem Speisesalz hergestelltes Produkt auf dem Markt bleibt.

4. Offizielle Anerkennung jodinduzierter Gesundheitsschäden.

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M. A., Trier, 31.03.2014

ZDF-SENDUNG_TIERFUTTERJODIERUNG