Brustkrebsrisiko durch Jod

BRUSTKREBSRISIKO

Brustkrebsrisiko durch Jodsalz und Schilddrüsenhormone

In der internationalen Nitrosaminforschung ist es seit fast 30 Jahren bekannt, daß Jod die Nitrosaminbildung um das 6-fache erhöht. Dieser Effekt wird noch gesteigert, wenn Jod im menschlichen Körper mit anderen Katalysatoren zusammen trifft, wie z.B. Thiozyanat, das im Speichel vorkommt, oder Chlorogensäure, die im Kaffee enthalten ist (s. Lathia, D./Kloepp, D.:
Einfluß von Nahrungsinhalts- und zusatzstoffen auf die Nitrosaminbildung unter physiologischen Bedingungen – ein kurzer Überblick. In: Ernährung (Nutrition) Bd. 11, Nr. 2, 1987)

Speziell das Brustkrebsrisiko scheint durch Jod, vor allem in Form von Jodsalz, deutlich erhöht zu werden. Susun S. Weed schreibt dazu in ihrem Buch: Brustgesundheit. Naturheilkundliche Prävention und Begleittherapien bei

Brustkrebs, Orlanda-Verlag 1997, S. 49: „Wenn Erwachsene jedoch durch zusätzliche Jodzufuhr – wie z.B. Jodsalz – ihren Bedarf überschreiten, steigt auch ihr Brustkrebsrisiko.“

Schilddrüsenhormone, die z. Teil ja auch an Jod gebunden sind, führen ebenfalls zu einem deutlich erhöhten Brustkrebsrisiko. H. P. T. Ammon fügt deshalb im Kapitel „Hormone der Schilddrüse“ ein Sonderkapitel „Kanzerogenität“ ein: „Eine Studie an 5500 unter Schilddrüsenhormonbehandlung stehenden Patientinnen, bei denen eine Mammographie durchgeführt wurde, ergab, daß bei 635 Brustkrebs vorlag. Dies ist eine Rate von 12%. … Bei denen, die Schilddrüsenhormone über 15 Jahre bekommen hatten, lag die Krebsrate sogar bei 19,5% ...“ (s. H.P.T. Ammon: Arzneimittelneben- und wechselwirkungen. Ein Handbuch für Ärzte und Apotheker, Stuttgart 1991, S. 889).


Unter diesem Aspekt ist die gegenwärtige Schilddrüsentherapie, die großzügig Schilddrüsenhormone als Langzeittherapie einsetzt, kritisch zu beurteilen.

Gynäkologen berichten jedenfalls über ein rätselhaftes Ansteigen von Brustkrebs.

Als eine Art unbeabsichtigter Tierversuch stellt sich die Jodanreicherung von Vogelfutter dar. Laut Pressebericht (in: Trierischer Volksfreund, 11.2.2000) sterben bereits 30% aller Wellensittiche an Krebs.

Weitere wissenschaftliche Quellen für die krebserregende Wirkung von Jod in Lebens- und Futtermitteln finden sich genannt in:

D. Braunschweig-Pauli: Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod, Herbig Verlag München 2003/2006/2008!2010, S. 141ff.
D. Braunschweig-Pauli: Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum, 1. Aufl . Andechs 2000/ 3. Aktual. Aufl. Trier 2012, Kapitel 40: „Jod ist krebserregend“.
D. Braunschweig-Pauli: Krebskrank durch Jod, in: Balance 4/2000, s. Archiv www. Balance-online.de

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Journalistin/Sachbuchautorin, Trier, März 2000/2012