Unjodiert

UNJODIERT -

„Unjodiert“

Neuer Qualitätsbegriff etabliert sich

Neue Deklaration „unjodiert“ kennzeichnet Wandel im Bewußtsein von Lebensmittelproduzenten und Verbrauchern

Steigende Zahlen von Schilddrüsen- und anderen jodinduzierten Erkrankungen (z.B. Morbus Basedow und Morbus Hashimoto, Kalte und Heiße Knoten in der Schilddrüse, Schilddrüsenkrebs, Herzrhythmusstörungen, allergische Reaktionen, Nervosität und Schlafstörungen, Angst- und Panikattacken, Hyperaktivität und Depressionen in allen Altersgruppen und Impotenz), die kritische Verbraucher – nach eigenen gründlichen Recherchen und auch infolge der Aufklärung durch ihren Arzt völlig zurecht - auf die künstliche Jodierung fast sämtlicher Lebensmittel zurückführen, und die zu einem veränderten Kaufverhalten hin zu ausländischen Lebensmitteln geführt haben, sorgen inzwischen für einen erkennbaren, dem eindeutigen Kaufverhalten geschuldeten Wandel im Bewußtsein von Lebensmittelproduzenten.

"Unjodiert“ ist angesagt, weil

immer mehr Verbraucher bei Lebensmittelproduzenten nach nicht künstlich jodierten Lebensmitteln fragen, und "unjodiert"heißt deshalb auch der neue Qualitätsbegriff, der jetzt immer öfter auf Inhaltsdeklarationen von Lebensmitteln in Verbindung mit Salz als „unjodiertes Meersalz“ und „unjodiertes Speisesalz“, u.a. bei abgepacktem Brot oder auf Käseverpackungen, erscheint.

Immer mehr Verbraucher ist es bewußt geworden, daß ihre meist gravierenden Gesundheitsprobleme durch die künstlich jodierten Lebensmittel ausgelöst worden sind, weshalb sie die als „jodiert“ deklarierten Produkte als für sie ungesund meiden.

Immer öfter und von immer mehr Verbrauchern wird nach „unjodierten“ Produkten gesucht.
Denn immer mehr Verbraucher wissen es allmählich, daß die meisten der jodinduzierten Erkrankungen nur dann erfolgreich therapiert werden können, wenn man die die Krankheit verursachenden bzw. die Krankheit verschlimmernden

künstlichen Jodzusätze in Lebensmitteln meidet.

Auf diese Weise ist bereits schon vor Jahren eine Art „Milchtourismus“ ins benachbarte Ausland wie Frankreich, Luxemburg und Polen, aber auch über den Kanal nach England (um unjodierte Babynahrung zu kaufen) entstanden, seitdem sich die hohe Jodierung von Viehfutter in Deutschland und ihr zufolge ein hoher Jodeintrag in Milch (5mg Jod/pro kg Futter = 1522 µg pro L Milch/Milchprodukt) herumgesprochen hat.

Nun reagieren deutsche, aber auch österreichische Lebensmittelproduzenten auf die wachsende Nachfrage nach unjodierten Produkten, indem sie vermehrt unjodierte Lebensmittel in Verkehr bringen, um nicht noch mehr ihrer Kunden an nichtjodierende ausländische Lebensmittelproduzenten zu verlieren.
Es stimmt tatsächlich: eine „Abstimmung mit dem Einkaufskorb“ kann erfolgreich sein.

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier, Fronleichnam 2013