Krankheiten durch Jod

NEUE THEMENREIHE

Neue Themenreihe: Krankheiten, die auch durch Jod ausgelöst werden können

Dauermedikament Jod in Lebensmitteln gehört in die Anamnese

An dieser Stelle wird auf Symptome, Krankheitserscheinungen und Krankheiten eingegangen, die parallel zur sogenannten „flächendeckenden Jodsalzprophylaxe“ entweder ganz neu entstanden sind, oder in ihrer Entwicklung einen geradezu rasanten „Höhenflug“ erleben, weil „Das tägliche Medikament Jod im Brot, in Fleisch- und Milchprodukten, in Eiern, in Halb –

und Fertigprodukten, über Joddung auch im Gemüse etc. … immer mit dabei" ist. "Aber erscheint es auch in jeder Anamnese als „Dauermedikament“, so daß aus diesem Wissen die individuelle Diagnose abgeleitet werden kann?

Die Folgen der häufigen Nicht-Beachtung von Jod als Krankheitsursache sind Symptome, deren Ursache Jod nicht erkannt wird, daraufhin Patienten-Odysseen von Arzt zu Arzt, Diagnosen, Medikationen und oft Therapien, die weder die tägliche Jodaufnahme noch ihre Menge(!) berücksichtigen, und schließlich, wie wir es

gerade erleben, unnötig hohe Krankheitskosten im Einzelnen und extreme, sogar unbezahlbare Gesundheitskosten im Ganzen.“
(Zitiert vom Klappentext der Autobiografie „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“ von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 3. aktual. Aufl. Trier, 2012).

Im folgenden werden in kurzen Fachartikeln von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. Symptome und Krankheiten erwähnt, deren Entstehung in der medizinischen Forschung mit einer hohen Jodzufuhr zusammengebracht und in der medizinischen Fachliteratur beschrieben wird, meist ohne daß diese Forschungsergebnisse bis jetzt allgemeiner - Ausnahmen gibt es natürlich! - Eingang in den Praxisalltag gefunden hätten.

ADHS

Jodprophylaxe – Kein Herz für Kinder!

In der ARD-Sendung „Immer mehr Kinder nehmen schwere Psychopharmaka“ vom 20.10.08 wurde auf die schweren Nebenwirkungen von Medikamenten aufmerksam gemacht, die Kindern mit ADHS verordnet werden.

Meiner Kenntnis nach wurde in dem Bericht jedoch nicht darauf eingegangen, dass die oft einzige Ursache von vielen ADHS-Erkrankungen, die dann u.a. mit den in Ihrer Sendung genannten Medikamenten behandelt werden, das künstlich und in z.T. toxischen Mengen den Lebens- und Futtermitteln zugesetzte, jedoch nur in Spuren benötigte, Spurenelement „Jod“ ist.

In der Medizin ist es hinreichend bekannt, „dass alle auf die Hormontätigkeit der Schilddrüse wirkenden Stoffe, wie es das Jod ist, auch die Hyperaktivität begünstigen oder sogar auslösen können.“ (s. Dagmar Braunschweig-Pauli: „Die Jod-Lüge“, S.28)
Die speziellen jodinduzierten Symptome sind dabei: Übernervosität, Konzentrationsschwäche, Zappeligkeit (z.B. Zappelbeine, nicht still sitzen können), zitternde Hände, Hektik, Agressivität.

So bestätigten amerikanische Forscher den Zusammenhang zwischen der sogenannten Hyperaktivität und einer allgemeinen thyreoidalen Hormonresistenz dergestalt, „dass zwischen der genetisch genau definierten Symptomatik der allgemeinen Schilddrüsenhormonresistenz und der diagnostischen Entität der Konzentrationsstörung

mit Hyperaktivität eine Verknüpfung besteht.“ (s. „Die Schilddrüse, S. 311, zitiert in Dagmar Braunschweig-Pauli: „Die Jod-Lüge“, S. 27)

Tatsächlich wird bei Untersuchungen von hyperaktiven Kindern ein Jodüberschuß festgestellt, dessen Ursache nur die extrem überhöhten, weil künstlich zugesetzten Jodmengen in deutschen Fleisch- und Milchprodukten, Halb- und Fertiggerichten, Schokolade, Eis etc. sein kann.

Denn allein in 1 Liter deutscher Milch bzw. entsprechendem Milchprodukt sind – über die dem Viehfutter ab 2006 erlaubter Maßen – von vorher 10 mg auf 5mg Jod/kg Futtermittel abgesenkten (!) - zugesetzten Jodmengen 1380 Mikrogramm Jod.

Der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) errechnete Tagesbedarf an Jod liegt jedoch für Kinder von 1-9 Jahren bei 100-140 Mikrogramm Jod, und bei Kindern ab 10 Jahren bei 180-200 Mikrogramm Jod/Tag.

Es muß hierbei betont werden, dass diese Werte nur angenommene, d.h. nicht diagnostisch belegte Durchschnittswerte sind, von denen die individuellen Jodbedarfswerte der einzelnen Individuen beträchtlich abweichen können, vor allem nach unten!

Offensichtlich brauchen die meisten Menschen – Erwachsene und Kinder – weit weniger Jod, als die die Jodierung der

Lebens-und Futtermittel empfehlenden gesundheitspolitischen Verantwortlichen meinen, denn die jodinduzierten Erkrankungen sind in Deutschland seit Beginn der „flächendeckenden“ Jodierung der Lebens- und Futtermittel ab 1985/86 in den zweistelligen Millionenbereich angestiegen.
Bis 2006 waren schon 10 % der Bevölkerung allein an den jodinduzierten Autoimmunerkrankungen Morbus Basedow (4%) und Morbus Hashimoto (6%) erkrankt. (s. „Die Jod-Lüge“, S. 15).

Die Zahl der hyperaktiven Kinder hatte sich bereits bis 2002 verzehnfacht. (s. „Die Jod-Lüge, S. 26)

Die Medikation von ADHS und die mit ihr verbundenen Risiken und Nebenwirkungen kann man m.E. nur zusammen mit dem Erstauslöser des Problems, dem zusätzlichen Jod in toxischen Mengen in deutschen Lebens- und Futtermitteln, beurteilen: wenn der Krankheitsverursacher „zusätzliches Jod“ in Salz, Lebensmitteln und Viehfutter ausgeschlossen wird, gibt es folglich weniger jodinduzierte Hyperaktivität, was wiederum zu weniger ADHS-Medikation führt.
Und viele Kinder würden dann nicht mit so schweren Psychopharmaka behandelt.

ADHS ( - und mit ihr alle anderen jodinduzierten Erkrankungen -) ist überall dort, wo künstlich jodiert wird, ein in vielen Fällen selbstgemachtes Problem.

copyrigth by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.,Trier, den 10. Dezember 2008, Zuschauerbrief von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. an die ARD-Redaktion, Report Mainz, auf die ARD-Sendung vom 20.10. 08 über die Medikamentierung von verhaltensauffälligen Kindern









HASHIMOTO

Hashimoto ist jodinduziert

Interview über Morbus Hashimoto mit Professor. Dr. med. Jürgen H. Hengstmann, Berlin.Die Fragen stellte Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. Trier am 12. 01./ 10.04. 2013 Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Professor Dr. med. Hengstmann darf dieses Interview auf der Website www.jod-kritik.de veröffentlicht werden. An dieser Stelle bedanke ich mich sehr herzlich bei Herrn Professor Dr. med. Hengstmann dafür, daß er sich die Zeit zu diesem Interview genommen und es für diese Website der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Baseodw- und Hyperthyreosekranken, Trier, zur Verfügung gestellt hat.Thema: Morbus Hashimoto„Augen auf im Jodverkehr“
Sehr geehrter Herr Prof. Hengstmann, herzlichen Dank auch im Namen der steigenden Zahl von Jodgeschädigten, daß Sie sich Zeit für dieses Interview zum Thema „Morbus Hashimoto“ genommen haben. Sie haben diese Autoimmunerkrankung wiederholt als „die Seuche des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet, und wer sich heute über diese Schilddrüsenerkrankung informieren möchte, stößt sehr schnell auf Ihren Namen. Auf Grund Ihrer international bekannten wissenschaftlichen Tätigkeit, Vorträgen und Interviews und von Ihnen betreuten Doktorarbeiten gelten Sie als einer der erfahrensten Schilddrüsenspezialisten Deutschlands und darüber hinaus auch im Ausland.

1. Frage: Sie werden vielfach auch von Jodgeschädigten und Journalisten aus dem europäischen Ausland angerufen und um Ihren medizinischen Rat gebeten. Aber wie kam es dazu, daß unter der Vielzahl von Schilddrüsenerkrankungen ausgerechnet Hashimoto zu Ihrem Spezialgebiet wurde?
Hengstmann: Das liegt daran, daß ich viele Jahre die Schilddrüsenambulanz des Krankenhauses Am Urban in Berlin geleitet habe. 20 % meiner Patienten dort – das waren immerhin gut 400 Menschen - hatten Hashimoto.
Durch die Vielzahl der Hashimoto-Erkrankungen in meiner Schilddrüsenambulanz bin ich auf die Bedeutung von Hashimoto aufmerksam geworden.

2. Frage: Herr Professor Hengstmann, wodurch wird Hashimoto ausgelöst bzw. bei genetischer
Veranlagung bereits in jungen Jahren statt im hohen Alter ausgelöst?
Hengstmann: Wie ich bereits in meinem Interview bei RBB Quivive Thema
Jod - zu wenig oder zu viel? aus dem Jahre 2007 (nachzusehen im Internet
bei: http://www.youtube.com/watch?v=hsn19BNmqs8) gesagt habe,
ausschließlich durch Jod und zwar durch die Überjodierung bei genetischer
Disposition.
Die Menge macht es, weswegen im Schnitt über 170
Mikrogramm Jod/ Tag nicht überschritten werden sollen!
Der tägliche Jodbedarf hängt vom Körpergewicht ab, deshalb kann er individuell durchaus auch unter den 170 Mikrogramm liegen.

3. Frage: Herr Professor, wie entwickelt sich Hashimoto, und was sind ihre ersten Warnzeichen? Bei
Frauen und bei Männern?
Hengstmann: Hashimoto beginnt mit einer Überfunktion, entwickelt sich dann innerhalb von ca. 10 Jahren meist ohne erkennbare Symptomatik, in denen sich die Schilddrüse selber zerstört, und endet in einer Unterfunktion.
Zu Ihrer Frage nach Hashimoto-Warnzeichen bei Frauen: wenn junge Frauen nicht schwanger werden, sollte an Hashimoto gedacht werden. Hashimoto führt zu Unfruchtbarkeit. Dann sind die TSH-Werte zu hoch,

wodurch es unmöglich ist, schwanger zu werden.
Weitere Warnzeichen bei Frauen sind Störungen der Menstruation, eine tiefe, rauhe Stimme, stumpfe Haare und Haarausfall, ein gestörter Fettstoffwechsel, Fettleibigkeit und Gefäßveränderungen.
Zu Ihrer Frage nach Hashimoto-Warnzeichen bei Männern: gestörter Fettstoffwechsel, Fettleibigkeit und Gefäßveränderungen und eine tiefe, raue Stimme..

4. Frage: Hashimoto hat sich ja seit Beginn der Jodierung mit über 12,5% Betroffenen in Deutschland
(Stand von 2009) zu einer der häufigsten Schilddrüsen-Erkrankungen überhaupt entwickelt. Können Sie aufgrund Ihrer Erfahrung sagen, wie häufig Hashimoto-Erkrankungen in Deutschland ohne die
Hochjodierung seit über 20 Jahren wären?
Hengstmann: Ganz ganz selten. Das waren früher – ohne die beweisenden diagnostischen Möglichkeiten die, wie wir Mediziner sagten - „Fälle für den Hörsaal“. Aber bei hoher Jodzufuhr durch Jodsalz und jodierte Lebens- und Futtermittel, wie sie seit über zwanzig Jahren in Deutschland praktiziert wird, tritt Hashimoto sehr viel früher, oft Jahrzehnte früher auf.
Etwa 20-30% der Bevölkerung insgesamt sind Menschen mit der genetischen Veranlagung für die Autoimmunerkrankung Morbus Hashimoto. Diese Erkrankung tritt in jodarmen Gegenden, wie früher Deutschland oder viele andere Gebiete auf der Welt, wenn überhaupt, erst im höheren Alter ab ca. 70 Jahren auf. Das hängt mit der Jodaufnahme zusammen: in jodarmen Gegenden tritt bei genetischer Disposition Hashimoto ganz ganz spät auf.

5. Frage: Was raten Sie Hashimoto-Patienten?
Hengstmann: Jodkarenz! Jodkarenz! Mein Satz lautet immer „Augen auf im Jodverkehr!“ Ich rate meinen Patienten, ihre Ernährung zu ändern – d.h. kein Jod, keine deutsche Milch, kein Sushi „ und nicht nach Japan versetzen lassen“.
Und bei Frauen im gebärfähigen Alter sind die zwei wichtigsten Fragen, ob eine Schwangerschaft geplant ist und b) ob die Patientin bereits schwanger ist.

6. Frage: Wie kann Hashimoto diagnostiziert werden?
Hengstmann: Hashimoto wird über die Antikörperwerte im Blut (TAK und
MAK) und mit farbkodierter Ultraschalluntersuchung diagnostiziert.
Das ist am Beispiel der unten folgenden Aufnahmen aus dem Aufsatz „Color
Doppler sonography in hypothyroidism“, von L.Schulz. Uwe Seeberger und
Jürgen H. Hengstmann in European Journal of Ultrasound 16 (2003) 183-189,
gut zu erkennen.

7. Frage: Wie therapieren Sie Patienten mit Hashimoto?
Hengstmann: Ich therapiere Hashimoto-Patienten mit Jodkarenz+Thyroxin+ Selen (unter Kontrolle des Serumspiegels!). Ausschlaggebend für die Dosierung von Thyroxin sind die TSH-Werte im Blut, die zwischen 0,4 und 1,0 mU/l liegen sollten.

8. Frage: Was passiert, wenn Hashimoto-Patienten sich konsequent ohne künstliche Jodzusätze – und
natürlich auch ohne Lebensmittel mit hohem natürlichen Jodgehalt – ernähren können und von Ihnen
die richtige medikamentöse Behandlung erfahren?
Hengstmann: Dann kommen 100% in eine sogenannte euthyreote Stoffwechsellage und es geht nur ganz wenig weitere Schilddrüse kaputt. Die Menschen können uralt werden. Wichtig: ist eine dreimalige Kontroll-Untersuchung von TSH und f-T4 Untersuchung im Jahr und,

wenn nötig, Selen. Zeitgleich mit Thyroxin dürfen keine Eisentabletten und keine kalziumhaltigen Lebensmittel eingenommen werden!

9. Frage: Gibt es auch Kinder, die durch die Hochjodierung bereits Hashimoto entwickeln?
Hengstmann: Ja, Hashimoto kommt auch bei Kindern vor. Auch bei ihnen dauert es ca. 10 Jahre, bis sich die ersten Hashimoto-Symptome zeigen.

10. Frage: Was raten Sie Eltern von Kindern mit Hashimoto?
Hengstmann: Jodkarenz, denn je früher Hashimoto erkannt wird, umso wichtiger ist die Jodkarenz

11. Frage: In meiner SHG wird immer danach gefragt, wie man das zuviel gespeicherte Jod wieder
ausleiten kann. Was raten Sie?
Hengstmann: Ich rate dazu, viel zu trinken, etwa 4-6 Liter Flüssigkeit – am besten ist Wasser oder Tee – zu trinken. Das schwemmt das Überangebot von Jod wieder aus.

12. Frage: Welche Dissertationen über Hashimoto, die Sie betreut haben, erscheint Ihnen
richtungsweisend?
Hengstmann: Es ist die Doktorarbeit von Tom Wuchter, mit der er 2007 an der
Berliner Charitè promoviert wurde. Sein Thema hieß „Einfluss der renalen
Elimination auf die Serumspiegel des nicht hormongebundenen Jods bei
Patienten mit Morbus Hashimoto“, und Wuchters Ergebnisse, zu denen er
gelangte, zeigen deutlich, wie sehr die hohe Jodaufnahme über jodierte
Lebens- und Futtermittel die Entwicklung von Hashimoto begünstigt. Eine
sehr wichtige Dissertation, die jeder Kollege, der Schilddrüsenpatienten hat,
kennen sollte.

13. Frage: Wie gut ist Ihrer Meinung nach der Informationsstand unter Ihren Berufskollegen was
Hashimoto und der Zusammenhang dieser Krankheit mit der Hochjodierung angeht?
Hengstmann: …bitte die nächste Frage.

14. Frage: Was wünschen Sie sich von der Gesundheitspolitik im Hinblick auf die ja offensichtlich völlig
aus dem Ruder gelaufene „generelle Jodsalzprophylaxe“?
Hengstmann: Vernunft! Vernunft! Vernunft! darin, was seit 1531 bekannt ist, endlich zu realisieren: „Sola dosis facit venenum“, übersetzt heißt das: „Nur die Menge macht das Gift“.

15. Frage: Was wünschen Sie sich von Ihren Fachkollegen in Bezug auf Hashimoto und anderen
jodinduzierten Erkrankungen wie Basedow, Überfunktion etc.?
Hengstmann: Ich wünsche mir, daß Mediziner mehr Kontakte mit ihren Patienten haben zum Austausch wichtiger Tatsachen, nämlich der Kenntnis von Grundbedingungen, daß z.B. wenig Jod bei Morbus Basedow und Überfunktion erforderlich ist. Wenn man sich als Arzt nicht um die geringe Jodaufnahme kümmert, sind mehr Thyreostatika nötig, bei denen katastrophale Nebenwirkungen möglich sind. Die Mengen der zu verordnenden Thyreostatika bei Basedow und Überfunktion sind abhängig von der aufgenommenen Jodmenge, d.h.: viel Jod – viel Thyreostatika.

16. Frage: Was wünschen Sie sich für die Entwicklung der Medizin in Deutschland?
Hengstmann: Vernunft! Vernunft! Vernunft! und eine gute Ausbildung auch in zwischenmenschlichen Beziehungen.

17. Frage: Was möchten Sie Ihren Fachkollegen, Jungmedizinern und Medizinstudenten ans Herz legen?
Hengstmann: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst sollte das Motto der Medizin sein. Das ist der wichtigste Grundsatz, da bin ich sehr strikt.

18. Frage: Was wünschen Sie sich für Ihre Lebensarbeit, die in besonderem Maße mit der Erforschung
von Morbus Hashimoto verknüpft ist?
Hengstmann: Daß das Gerede von der Gefährlichkeit der Therapie nicht das erste sein sollte, woran man denkt, sondern die vielgestaltige Therapie derart, daß sie möglichst wenig Nebenwirkungen hat. Und erklären, erklären, erklären, nicht befehlen! Der Patient muß wissen, warum etwas geschehen soll.



KREBS DURCH ÜBERJODIERUNG

Überjodierung unterstützt Krebsentwicklung

Laut einer Meldung in der Berliner Morgenpost vom 04. Februar 2014 steigen die Zahlen von Krebserkrankungen stark an.

Eine der möglichen Ursachen dafür wird auch in falschen Ernährungsgewohnheiten vermutet.
Zitat: „Forscher warnen vor allem vor falscher Ernährung“ (s. Artikel: „Krebserkrankungen steigen weltweit an. WHO empfiehlt besser koordinierte Vorsorge. Forscher warnen vor allem vor falscher Ernährung.“ In: Berliner Morgenpost vom 04.02.2014, Quelle: dpa/AFP)

Offensichtlich sind internationale Forscher auf ihrer Suche nach Krebsauslösern auch auf die wissenschaftliche Studie der beiden deutschen Ernährungswissenschaftler Professor Lathia und Professor Kloepp von 1987 gestoßen, in der Jod als derjenige Zusatzstoff in Lebensmitteln beschrieben ist, der am kanzerogensten wirkt.

Hier folgt der u.a. auch auf diesen wissenschaftlichen Ergebnissen fußende Artikel „Brustkrebsrisiko durch Jodsalz und Schilddrüsenhormone“, der spätestens seit 2000 (u.a. in „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“) in Deutschland auch weiteren Kreisen bekannt geworden ist:

Brustkrebsrisiko durch Jodsalz und Schilddrüsenhormone
Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Journalistin/Sachbuchautorin, Trier, März 2000/2012

In

der internationalen Nitrosaminforschung ist es seit fast 30 Jahren bekannt, daß Jod die Nitrosaminbildung um das 6-fache erhöht. Dieser Effekt wird noch gesteigert, wenn Jod im menschlichen Körper mit anderen Katalysatoren zusammen trifft, wie z.B. Thiozyanat, das im Speichel vorkommt, oder Chlorogensäure, die im Kaffee enthalten ist (s. Lathia, D./Kloepp, D.:
Einfluß von Nahrungsinhalts- und zusatzstoffen auf die Nitrosaminbildung unter physiologischen Bedingungen – ein kurzer Überblick. In: Ernährung (Nutrition) Bd. 11, Nr. 2, 1987)

Speziell das Brustkrebsrisiko scheint durch Jod, vor allem in Form von Jodsalz, deutlich erhöht zu werden. Susun S. Weed schreibt dazu in ihrem Buch: Brustgesundheit. Naturheilkundliche Prävention und Begleittherapien bei Brustkrebs, Orlanda-Verlag 1997, S. 49: „Wenn Erwachsene jedoch durch zusätzliche Jodzufuhr – wie z.B. Jodsalz – ihren Bedarf überschreiten, steigt auch ihr Brustkrebsrisiko.“

Schilddrüsenhormone, die z. Teil ja auch an Jod gebunden sind, führen ebenfalls zu einem deutlich erhöhten Brustkrebsrisiko. H. P. T. Ammon fügt deshalb im Kapitel „Hormone der Schilddrüse“ ein Sonderkapitel „Kanzerogenität“ ein: „Eine Studie an 5500 unter

Schilddrüsenhormonbehandlung stehenden Patientinnen, bei denen eine Mammographie durchgeführt wurde, ergab, daß bei 635 Brustkrebs vorlag. Dies ist eine Rate von 12%. … Bei denen, die Schilddrüsenhormone über 15 Jahre bekommen hatten, lag die Krebsrate sogar bei 19,5% ...“ (s. H.P.T. Ammon: Arzneimittelneben- und wechselwirkungen. Ein Handbuch für Ärzte und Apotheker, Stuttgart 1991, S. 889).

Unter diesem Aspekt ist die gegenwärtige Schilddrüsentherapie, die großzügig Schilddrüsenhormone als Langzeittherapie einsetzt, kritisch zu beurteilen.

Gynäkologen berichten jedenfalls über ein rätselhaftes Ansteigen von Brustkrebs.

Als eine Art unbeabsichtigter Tierversuch stellt sich die Jodanreicherung von Vogelfutter dar. Laut Pressebericht (in: Trierischer Volksfreund, 11.2.2000) sterben bereits 30% aller Wellensittiche an Krebs.

Weitere wissenschaftliche Quellen für die krebserregende Wirkung von Jod in Lebens- und Futtermitteln finden sich genannt in:

D. Braunschweig-Pauli: Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod, Herbig Verlag München 2003/2006/2008!2010/2013, S. 141- 144.
D. Braunschweig-Pauli: Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum, 1. Aufl . Andechs 2000/ 3. Aktual. Aufl. Trier 2012, Kapitel 40: „Jod ist krebserregend“, S. 210-222.
D. Braunschweig-Pauli: Krebskrank durch Jod ( in: Dagmar Braunschweig-Pauli: Die Jodartikel-Sammlung, Trier 2011, S. 61- 65)

Copyrigth by Dagmar Braunschweig-Pauli M. A., Trier, den 5. Februar 2014.



NIERE

Nierenfunktionsstörungen und in ihrer Folge Unterfunktion durch zuviel Jod

Bei Nierenfunktionsstörungen* Unterfunktion (=Hypothyreose) durch hohe Jodzufuhr möglich.Japanische Wissenschaftler haben entdeckt, daß "Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion offenbar besonders gefährdet" sind, "an einer jodinduzierten Hypothyreose zu erkranken. ... Eine hohe alimentäre Jodzufuhr kann deshalb bei Nierenkranken die Entstehung einer Hypotherose begünstigen. Sie ist durch Jodrestriktion einfach zu behandeln." (zitiert aus: Sato, K. et al.: "Jodinduzierte Hypothyreose bei Nierenfunktionsstörungen", 1992, in: "Die Schilddrüse. Ausgewählte Referate der Jahre 1992 bis 1995, Merck KGaA, Darmstadt, S. 100/101)

Symptome der Unterfunktion (=Hypothyreose): Alle körperlichen Funktionen verlangsamen sich, der Mensch ist überdurchschnittlich müde, unkonzentriert (wie Watte im Kopf), das Denken fällt schwer, er friert, hat Verstopfung, nimmt an Gewicht zu, seine Blutfettwerte steigen, sein Herzmuskel wird geschädigt, er wird depressiv, oft verändert sich auch seine Persönlichkeit infolge dieser gesundheitlichen Beschwerden.

Komplikationen: "Atemnot, Bronchialobstruktion, Atemstörungen während des Schlafs sowie Hyperkapnie und sogar respiratorische Insuffizienz" (zitiert aus: Siafakas, N.M. et al. "Geschwächte Atemmuskulatur bei Hypothyreose", 1992, in: "Die Schilddrüse. Ausgewählte Referate der Jahre 1992 bis 1995, Merck KGaA, Darmstadt, S. 96)

*Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß auch bei ursprünglich nierengesunden Spendern von Nieren an Verwandte nach der Organentnahme und dem Verbleib nur noch einer Niere ein Symptom oder mehrere der oben genannten Symptome einer Unterfunktion auftreten.
Vor jeder Nierenspende an einen Angehörigen sollte deshalb mit dem behandelnden Arzt auch ausführlich über mögliche Folgen der Nierenspende für den Nierenspender gesprochen werden.

Literatur

Sato, K. et al.: "Jodinduzierte Hypothyreose bei Nierenfunktionsstörungen", 1992, in: "Die Schilddrüse. Ausgewählte Referate der Jahre 1992 bis 1995, Merck KGaA, Darmstadt, S. 100/101.

Siafakas, N.M. et al. "Geschwächte Atemmuskulatur bei Hypothyreose", 1992, in: "Die Schilddrüse. Ausgewählte Referate der Jahre 1992 bis 1995, Merck KGaA, Darmstadt, S. 96.

Braunschweig-Pauli,D.: "Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod. Das Lexikon der Jodkrankheiten", Herbig-Verlag München, 1.-6. aktual. Aufl. 2003/2013, S. 193/194.

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 26.04.2013