Verbraucherwunsch

VERBRAUCHERWUNSCH

VERBRAUCHERWUNSCH UNJODIERTE PRODUKTE

Leserbrief (am 05.02.2013 im TV veröffentlicht) zu dem TV-Artikel "Auch bei Fertigprodukten auf Jodsalz achten" (dpa) vom 31.01.2013

Jodkranke Verbraucher wünschen unjodierte Produkte

In Anbetracht der durch die Jodierung ausgelösten Krankheitslawine scheint der Rat, jodierte Produkte zu kaufen, eher riskant zu sein. Von unter 0% auf inzwischen über 12,5% ist seit Beginn der Lebens- und Futtermitteljodierung u.a.die Autoimmunerkrankung Morbus Hashimoto angestiegen, die der Berliner Schilddrüsenspezialist Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann „die Seuche des 21. Jahrhunderts“ nennt. Lebensmittelproduzenten großer Betriebe geben als Grund dafür, daß das Jodsalz in ihren Produkten wieder durch Kochsalz ersetzt wird, die häufigen Zuschriften von Menschen an, die auf ärztlichen Rat hin keine Jodzusätze zu sich nehmen dürfen. Der Rückgang der Verwendung von Jodsalz in der Lebensmittelproduktion ist also den Wünschen gesundheitsbewußter Verbraucher geschuldet.
Außerdem ist das auch eine sinnvolle Maßnahme, um die weitere Ausbreitung jodinduzierter Erkrankungen zu verlangsamen.

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow – und Hyperthyreosekranken, 54219 Trier, Postfach 2967.