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Tier-Viehfutterjodierung

Der Jodskandal


Der JODSKANDAL - Die Tier - (Vieh-) - Futterjodierung (nicht nur) in Deutschland

In dieser Chronik finden sich die häufigsten Fragen, die sich im Zusammenhang mit der inzwischen allgemeiner bekannten Jodierung des Viehfutters ergeben und die mir, Dagmar Braunschweig-Pauli, in Telefonaten, eMails, auf meinen Vorträgen und der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken gestellt werden:

Woher weiß man überhaupt, daß es die Tier- bzw. Viehfutterjodierung in Deutschland gibt? Denn offiziell wurde davon ja nie etwas im Zusammenhang mit der sogenannten „generellen Jodsalzprophylaxe" gesagt.

Wie kam das trotz peinlicher Geheimhaltung aber doch alles an die Öffentlichkeit bzw.

Wer hat das erstmals herausgefunden und wann? -

Im Dezember 1995 entdeckte mein Mann Dr. Heinrich Pauli, Wissenschaftler der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, auf der Suche nach der für uns bislang unbekannten Jodquelle in unseren Lebensmitteln die Joddeklaration von 100 mg Jod für 1 Kg Futter auf biozertifiziertem Viehfutter im Stall eines Demeterbauern.

Wer hat das erstmals in allen Details recherchiert und seitdem umfassend veröffentlicht? –

Seit Dezember 1995 recherchiere ich, Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Musikwissenschaftlerin und Sachbuchautorin, über die Viehfutterjodierung, auch im Biobereich, und schreibe darüber Informationen, Artikel*1 und Sachbücher*2, in denen ich den unkontrollierten Jodeintrag in Lebensmitteln infolge der Viehfutterjodierung als das Hauptproblem bezeichne, das das uns garantierte Freiwilligkeitsprinzip unterläuft und zur unausweichlichen Zwangsjodierung geführt hat, in deren Folge es zu einem extremen Anstieg von sogenannten jodinduzierten Erkrankungen kommt.

In Vorträgen, Sachartikeln, u.a. "Nutzvieh als Jodträger" und "Jodierte Haustiere" (1996) und den Sachbüchern "Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum", Andechs 2000, Trier 2007/2012, "Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod", Herbig Verlag München 2003/06/08/10/13, "Basisartikel JOD", Trier 2008/12, und "Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze", Trier2009/12/14, seit 2001 auch auf meiner Website www.jod-kritik.de, mache ich auf die Viehfutterjodierung als das Kardinalproblem der Jodierung aufmerksam.

Dies sind die Quellen des inzwischen allgemein gewordenen Grundwissens zur Viehfutterjodierung mit seinen vielen Facetten, auch im Biobereich - s. auch jodhaltiges Euterdesinfektionsmittel - und ihren Weiterungen in Folgeprodukten, Medikamenten (u.a. Hilfsstoffe), Blut- und Organspenden etc..

Ich bezeichne die Zwangsjodierung über diese heimliche und dadurch unausweichliche Viehfutterjodierung in Deutschland in meinen Vorträgen und Veröffentlichungen als "den größten Medizinskandal in Deutschland nach 1945".

Mit meinen Recherchen und Veröffentlichungen über die Viehfutterjodierung, auch im Biobereich, habe ich DEN Jodskandal erstmals 1996 an die Öffentlichkeit gebracht.


Hinweis:

Aus gegebenem Anlaß folgt ein wichtiger Hinweis für alle, die sich ebenfalls mit der Viehfufterjodierung befassen:

Im Sinne des Urheberrechtes gemäß §13 Anerkennung der Urheberschaft, muß bei jeder Veröffentlichung bzw. Dokumentation zur heimlichen Viehfutterjodierung in Deutschland, deren öffentliche Bekanntmachung allein durch die Recherchen von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. erfolgte, diese als Urheberin ihrer Recherchen mit ihren entsprechenden Erstveröffentlichungen (s.o.) genannt bzw. zitiert werden.

Denn auf Dagmar Braunschweig-Paulis Recherchen und Fakten zur Viehfutterjodierung, von denen man aller Wahrscheinlichkeit nach ohne Dagmar Braunschweig-Paulis unbeirrte langjährige Forschungsarbeit bis heute noch nichts wüßte, basiert das heute allgemeine Wissen über die Viehfutterjodierung und bauen zwangsläufig alle weiteren Dokumentationen zur Viehfutterjodierung auf.

Unwissenheit, oberflächliche Recherche oder Ignorieren der Hauptquellen und ihrer Urheberin sind keine Entschuldigung für eine fehlende Quellenangabe, die, angesichts der seit 19 Jahren allgemein bekannten Urheberschaft von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., als Urheberrechtsverletzung gedeutet werden könnte.



Die Chronik der Entdeckung und Veröffentlichung der Viehfutterjodierung (nicht nur) in Deutschland


1995
Nach meiner Schilddrüsenoperation im November 1995 hielt ich mich weiter strikt an die Diätanweisungen meines Arztes: es gab keine Verwendung von jodiertem Salz im Haushalt (vorher auch schon nicht, weil wir künstlich veränderte Lebensmittel immer schon abgelehnt hatten!), wir vermieden alle Fertigprodukte, auf denen Jodsalz deklariert war, wir tranken kein jodhaltiges Sprudelwasser, benutzten keine jodhaltige Zahnpasta, und hatten keinen Urlaub an der Nordsee geplant – wegen der dort jodhaltigen Luft. Und Brot, das in dieser Zeit fast ausschließlich jodiert zu bekommen war, backte ich zeitweise selber, bis ein befreundeter Bäcker sich erbarmte und mir bzw. meiner Familie das Brot backte.
Natürlich führte ich genau darüber Buch, welche Lebensmittel ich vertrug, und woher sie kamen.
Gemüse, Obst und Fleisch und Eier kauften wir direkt bei unserem Demeterbauern im Hofladen.
Milchprodukte wie Milch, Joghurt, Quark, Sahne, Käse kauften wir wie immer im Reformhaus.
Trotzdem war das Resultat nach jeder Nahrungsaufnahme: Herzrasen, Hautprobleme=Furunkelbildung, Haarausfall, Sehstörungen, Schlafstörungen, Zittern der Hände, Zappelbeine, Nervosität, Erschöpfung, und immer öfter Kreislaufzusammenbrüche. Später kamen Atemprobleme (Larynxödem, s. Jod-Lüge, S. 57ff, 146) hinzu.
Zuerst hatten wir nur die Düngemittel in Verdacht, daß sie über einen eventuellen Jodzusatz diese Symptome auslösen würden.
Später wußten wir, daß jodierter Biodung die Ursache für die Jodsymtpmatik war. Aber soweit waren wir Anfang Dezember 1995 noch nicht.

Zunächst zerbrachen wir uns den Kopf darüber, wieso sich bei mir nach dem Verzehr von Bioprodukten so starke Jodsymptome zeigten.
Auf meiner Liste der unverträglichen Lebensmittel standen Eier, Milch, Quark, Butter, Sahne, Joghurt, Fleisch, Wurst und Käse – alles Bio, und offensichtlich alles jodiert.

Unsere schwierigste Frage war: wie kommt das zusätzliche Jod in noch unverarbeitete Lebensmittel wie rohes Fleisch, Milch und Sahne in der Flasche, in verschlossene Joghurt-Becher und Quark-Töpfe, und in Eier???

Was war der gemeinsame Nenner all dieser tierischen Produkte? - Das Futter!!!

Als uns diese Tatsache bewußt wurde, begriffen wir die Tragweite dieser – von den offiziellen Gesundheitsbehörden und Jodbefürwortern geflissentlich verheimlichten – Maßnahme.

Mein Mann, Dr. Heinrich Pauli, Wissenschaftler der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, machte sich sofort am nächsten Tag zu unserem Demeterbauern auf, erklärte ihm unser Anliegen, und wie wir darauf gekommen waren, und ließ sich die Deklarationen auf den Säcken des biozertifizierten Futters zeigen.

Unsere Schlußfolgerung bestätigte sich: Jod war auf den Futtersäcken deklariert, und zwar 100 mg Jod/ Kg Futter.*3 Das entsprach – geht man von den Jodanalysen des Bundesinstituts für Landwirtschaft in Braunschweig (FAL) aus – einer Menge von 30.440 Mikrogramm Jod pro Liter Milch.

Nach dem ersten Schock und Entsetzen über die weitreichenden Konsequenzen dieser Tierfutterjodierung, die sich, wie sich dann bei weiteren Recherchen ergab, auf praktisch alle Futtermittel erstreckte, beschlossen mein Mann und ich, für unsere gerade gegründete Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken I. eine Grundinformation*4 mit allen wichtigen Fakten zur Zwangsjodierung – wie wir sie nannten – zu schreiben, und II. eine Lebensmittelliste*5 mit all denjenigen Lebensmitteln zusammen zustellen, die noch ohne künstliche Jodzusätze und deshalb für Menschen, die das zusätzliche Jod nicht vertrugen, noch verträglich waren.

Weihnachten 1995

In den Weihnachtsferien setzten mein Mann und ich uns an unsere Schreibtische und verfaßten

Grundinformation“*6 und
II.„Was wir noch essen können. Leitfaden einer von künstlichen Jodzusätze freien Ernährung“*7
Dieser Leitfaden ist ab Januar 1996 bis Anfang 2004 immer wieder ergänzt und aktualisiert und ungezählte Male von uns auf eigene Kosten gedruckt und an verzweifelte Jodgeschädigte abgegeben worden.
Einige von ihnen haben später selber Selbsthilfegruppen gegründet und/oder jodkritische Websites eröffnet.
Die erste Website, auf der unsere Informationen veröffentlicht wurden, war die von Martiin Lipka, der unsere Texte 1998 für die Veröffentlichung auf seiner Website von uns zur Verfügung gestellt bekam und "Grundinformation" und "Was wir noch essen können" unmittelbar danach hochlud.
Die Basisinformationen für die nach unserer SHG gegründeten Selbshilfegruppen für Jodgeschädigte waren zuerst immer unsere „Grundinformation“ und „Was wir noch essen können. Leitfaden einer von künstlichen Jodzusätzen freien Ernährung“. Auf diese Weise sind Heinrichs Entdeckung und meine Recherchen über die Jodierung des Viehfutters, die von Seiten der Behörden und allen für die Jodierung Verantwortlichen konsequent verschwiegen wurden, allmählich allgemein bekannt geworden, bis durch den Druck dieser anwachsenden Informationslawine schließlich auch die bis dahin von der Jodwerbung eher überzeugten Medien sich diesem Thema „Tier- bzw. Viehfutterjodierung“ nicht mehr verschließen konnten.

Aus diesem Leitfaden zitiere ich hier diejenigen Passagen, die sich auf die Tierfutterjodierung beziehen.
Hierbei handelt es sich um Zitate aus einem Text von 1995 auf dem Wissenstand dieser Zeit. Seitdem hat sich im Bereich der Lebensmittel viel verändert, möglicherweise auch in dem hier zitierten Text. Deswegen verweise ich auf meine aktuellen Informationen zur Jodsituation und die inzwischen von mir auf Grund meiner gesammelten Erfahrung zusammengestellten „8 Faustregeln für unjodiertes Einkaufen“. Diese finden sich in meinem aktuellen Ratgeber „Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze“, 3. Auflage 2014.

S. 1, Sp.1: „Was wir noch essen können.
Leitfaden einer von künstlichen Jodzusätze freien Ernährung
„Die meisten Leser der folgenden Zeilen werden ungläubig den Kopf schütteln, wie viele Nahrungs- und Genußmittel mittlerweile künstlich mit Jodid angereichert sind oder auf andere Weise Jodid enthalten. Die von den beteiligten Interessengruppen erzeugte Jodhysterie hat hier gründliche Früchte getragen. Trotz der scheinbaren Vielfalt des Nahrungsangebotes ist Deutschland für zahlreiche Schwerstbetroffene eine Hungerwüste. …“

S.1, Sp.2: „Im Dezember 1993 wurde die Lebensmittelzusatzstoffverordnung geändert. Anders als vorher müssen Jodzusätze bei unverpackten Lebensmitteln nicht mehr angezeigt werden. Bei verpackten genügt eine Angabe innerhalb der Deklaration der Inhaltstoffe. Nur wenn dort „Salz“ oder genauer „Speisesalz“ steht, sind diese Lebensmittel nicht künstlich mit Jod angereichert. Das heißt aber heute nicht mehr, daß sie frei davon sind. Die von den Jodbefürwortern erreichte „möglichst frühe Einschleusung des Jodes in den Ernährungskreislauf“ birgt für die Jodrisikogruppe heimtückische Gefahren.
Alle Produkte, in denen deutsche Milch oder deutsches Fleisch verarbeitet sind, sind seit der Tierfutterjodierung hoch jodhaltig.
Geradezu lächerlich erscheint auf diesem Hintergrund der Hinweis der Jodbefürworter, einer Überjodierung sei schon dadurch vorgebeugt, daß sich ja niemand das Essen versalzen wolle.

Fleisch
Durch den größten „Coup“ der Jodbefürworter, die Tierfutterjodierung (siehe unsere Grundinformation und unsere „Kurzinformation für ökologisch interessiert Milcherzeuger“), gibt es heute kaum mehr Fleischwaren aus deutscher Erzeugung, die nicht künstlich jodangereichert sind, auch nicht bei Biobauern.

Die wenigsten Verbraucher, ja selbst die wenigsten Erzeuger wissen davon. Auf der prinzipiell sicheren Schiene sind Sie nur mit Wild. Aber Vorsicht: auch das Damwild in Zuchtgehegen und das Wild in manchen Forstrevieren hat Zugang zu jodierten Salzlecken! Die Futtermittelindustrie hat sich nicht entblödet, statt der bisher üblichen weißen Salzlecken jetzt braune anzubieten: jodiert. Aber das vorsichtigste Waldtier, das Reh, nimmt sie nicht an. …“

S.3, Sp. 1: „Eier
Der neueste Hit: „Jodeier“. Wie so oft wird Jod zum Zauberstab, der einem Produkte von im übrigen mäßiger Qualität einen Marktvorteil verschaffen soll. …
Das Jod ist undeklariert eingeschmuggelt in die sogenannte „Mineralstoffvormischung“.
Der Bauer weiß es gar nicht. …
Wir selbst kaufen alle Milchprodukte sowie französische Eier in der Luxemburger Filiale des französischen Konzernriesen AUCHAN.“

S. 4, Sp.2: „Milch und Milchprodukte
Diese Sparte ist das große Sorgenkind.
Tierfutterjodierung wäre besonders deshalb geradezu klagefähig, weil sie die Jodrisikogruppe, und wer weiß schon, ober er nicht dazugehört, hier vor Zwänge stellt, denen der Geschädigte kaum noch ausweichen kann.
Alle Milchprodukte deutscher Erzeugung sind mehr oder wenigrt durch Jodzusätze kontaminiert, auch die von Bio-Erzeugern. (Siehe unsere Info für ökologisch interessierte Milcherzeuger).
Wir verhandeln mit einem deutschen Hersteller, ein Mineralstoffgemisch herzustellen, das keine künstlichen Jodzusätze enthält. Obwohl die Tiere solche Zusätze vor allem mit der Winterfütterung erhalten, reicht das aufgebaute Joddepot, um die Milcherzeugnisse ganzjährig ungenießbar zu machen. Es ist ein Aberwitz, daß Mitglieder unserer norddeutschen Gruppen bis zu vier Stunden Fahrzeit in Kauf nehmen (eine Fahrt), um sich in Polen mit H-Milch, H-Sahne, Käse und Butter einzudecken, und die Mitglieder Mitglieder unserer süd- und südwestdeutschen Gruppen in gleicher Weise nach Frankreich fahren müssen. verträglich.“

Kasten: „Im Ergebnis läuft die den deutschen Erzeugern untergejubelte Viehfutterjodierung zunächst auf eine empfindliche Umsatzeinbuße („Ich weiß nicht, ich vertrage einfach keinen Joghurt mehr!“), am Ende auf einen völligen Prestigeverlust („Warum haben die einem das nicht gesagt?“) der deutschen Landwirtschaft hinaus.“
Die einzige für unsere Risikogruppe geeignete, in Deutschland erhältliche Buttermarke ist die irische Kerrygold. Die Iren sind so vernünftig, den deutschen Jodunsinn nicht mitzumachen. Leider nicht überall erhältlich ist der vorzügliche Cheddar Käse „Dubliner“ von Kerrygold.
Ansonsten sind Joghurt, Dickmilch, Quark und Käse aller Art für die Jodrisikogruppe tabu, ein schweres Ernährungshandicap.
Als Milchersatz bleibt allein Sojamilch.

S. 5, Sp. 1: Fein heraus ist, wer pflanzliche Speisefette bevorzugt. Es gibt eine ganze Reihe kochsalzfreier Margarinen. … Aber Vorsicht: es darf keine Milch als Emulgator verwendet werden. Deshalb auf den Zusatz achten: „Frei von Milchbestandteilen“ oder in der Deklaration: „Eiweiß = 0. … Die Hersteller sollen ein solches Produkte um Himmels willen lassen, wie es ist!
Neben dem Kerrygold „Dubliner“ sind französische, spanische und italienische Käse (z.B. spanischer Schafskäse) in der Regel problemlos, sofern nicht aus deutscher Milch hergestellt. Wir beziehen aus einem kleinen Hunsrücker Käseladen italienischen, französischen, irischen Käse, die köstlich und absolut verträglich sind. (M.M. Müller, Hausbayerstraße 8, 56291 Pfalzfeld, Telefon 06746/9301, Fax 06746/9302). Bisher getestet haben wir die Sorten „Grana Padano“ (ein harter, auch zum Reiben geeigneter Parmesan) und „Provollone“ (ein sehr haltbarer köstlicher Käse, ursprünglich aus Sizilien). Nicht billig, aber köstlich und sparsam. Der Provollone „Piccantino“ ist auch in guten Kaufhäusern zu haben. Im Grunde sind Sie mit jedem original-italienischen Käse auf der sicheren Schiene. Auch führen viele Bioläden Käse italienischer ökologischer Erzeuger, bei denen die verarbeitete Milch bestimmt nicht aus Deutschland stammt. …

Knusper&Knasper

Bitte berücksichtigen Sie hier, daß sehr viele Nahrungs- und Genußmittel u.a. mit oder aus Milch hergestellt sind: z.B. Schokolade (eine sehr gute spanische Schokolade ohne jodierte Milch gibt es im Versand „Gutes aus Klöstern“, Tattenbachstraße 20, D- 80538 München).“

S. 5, Sp. 2: „Hurra! Endlich habe ich ein nichtjodiertes Gebäck gefunden: Es ist das schottische „Shortbread“ von Joseph Walkers, und es gibt kein köstlicheres Buttergebäck als dieses! Weltklasse! Die sparsamen Schotten können es. Das meiste aus dem umfangreichen Programm ist in jedem Teeladen zu haben. …

Soßen – und Kochhilfen

Das Problem liegt hier darin, daß die Hersteller keine unjodierten deutschen Ausgangsprodukte mehr erhalten und daß viele Produkte Milcheiweiß enthalten. Im Ganzen ist diese Produktgruppe deshalb ein Tummelplatz für die Mehrfachjodierung. Bedenken Sie, daß auch Brühwürfel tabu sind. Sie enthalten das Jod möglicherweise gleich dreifach: über das verarbeitete Fleisch, über das zugesetzte Jodsalz, und über das Milcheiweiß. …

S. 6, Sp. 1: „Mehlspeisen und Kartoffelveredelungsprodukte

Weder gewöhnliche Eiernudeln noch Nudeln mit jodiertem Salz sind für die Jodrisikogruppe verwendbar. Gehen Sie sicher und kaufen Sie Nudeln, die nur aus Hartweizengrieß und Wasser hergestellt sind. … Die Italiener machen Nudeln aus Hartweizengrieß und Wasser. Die Italiener verstehen etwas von Teigwaren. Bei Nudelsoßen müssen Sie im Einzelnen die Verwendung von Jodsalz anhand der Inhaltsdeklaration überprüfen. Eine ganze Reihe von Ketchups sind unjodiert. …
Ein Lichtblick für Jodgeschädigte sind die köstlichen Klöße und Kartoffelpuffer des fränkischen Herstellers Henglein. …“

S. 6, Sp. 2: „Eis- und Tiefkühlkost

Die Convenience-food ist fest im Griff der Jodierer. Die Großen liefern so gut wie kein Reingemüse mehr. Statt Möhren: „Möhren in Rahmsoße“, statt Spinat: „Rahmspinat“, und schon ist über die Sahne Jod drin. …
Auf Eisgenüsse müssen Jodallergiker in der Regel verzichten, es sei denn es handelt sich um reines Fruchteis….“

S. 6/7, Sp. 1: „Sonderhinweise und Aktuelles


Zudem hat die Tierfutterjodierung Auswirkungen, die sich jeder Kontrolle entziehen. Organischer Dünger, wie ihn gerade die Bio-Erzeuger verwenden, enthält das vorher dem Tierfutter zugesetzte künstlich hergestellte Jodid als Ausscheidungsprodukt der Tiere. Durch diesen unseligen Zusammenhang können Jodallergiker jetzt auf organisch gedüngte Erzeugnisse pflanzlicher Herkunft (Spargel, Erdbeeren u.a.) allergisch reagieren. …“

Notmaßnahmen

Einige Mitglieder sind dadurch, daß sie fast nichts mehr zu essen bekommen, bis auf 40 kg Körpergewicht abgemagert. Versuchen Sie langsam und vorsichtig, Ihre Ernährung wieder zu verbessern. Zur Kohlenhydrat- und Kalorienzufuhr: Argentinisches Rinderfilet, Geflügel aus Polen, Ungarn oder Frankreich, Kartoffeln, Reis, selbstgebackenes Brot, Bananen, zwischendurch Datteln (hervorragend bei türkischen Händlern). Fett und Mineralstoffe: Kerrygold-Butter, Avocados, spanischer, italienischer, französischer Käse.

S. 7, Sp. 2: …
Wenn Sie auf Milch nicht verzichten können: versuchen Sie Kontakt zu Polen oder zu Franzosen zu bekommen, deren Familien Ihnen H-Milch und H-Sahne (Z.B. „Milly Mleko UHT 3,5 tluszczu von Ovita Nutricia“, oder „ Lait des Campagnes francaise, lait sterilisé UHT von AUCHAN) im Paket schicken können. 1 Liter H-Milch kostet in Polen 80 Pfennig.

Urlaub in deutschen Landen?

Fehlanzeige! Für uns „sichere“ Urlaubsländer sind Polen, Ungarn, die Slowakei, Frankreich, Spanien, Italien, Portugal (– hier aber Vorsicht: Portugal importiert deutsche H-Milch) und vor allem Irland und Schottland. Patienten mit jodverursachten schweren Herz-Rhythmusstörungen erlebten einen Irland-Aufenthalt als wahre Erholung, da – anders als in Deutschland möglich – vom Tag der Ankunft an eine 100%-ige Ernährung ohne künstliche Jodanreicherung zur Verfügung stand.“


Anmerkungen
*1 Aus über hundert Sachartikeln zur Jodproblematik habe ich die meiner Meinung nach 14 wichtigsten in "Die Jodartikel-Sammlung. Artikel über spezielle jodinduzierte Erkrankungen" 2009 im Verlag Braunschweig-Pauli separat herausgegeben, um sie für Betroffene jederzeit zugänglich zu machen.
Diese Artikel sind:
1. Brustkrebs durch Jod (Erstveröffentlichung 2000)
2. Jod führt zu Depressionen
und anderen psychischen Erkrankungen (Erstveröffentlichung 1996/97 in der Artikelserie "Jodunverträglichkeiten" von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A)
3. Impotent durch Jod? (Erstveröffentlichung 2002)
4. Jod-Akne (Erstveröffentlichung 1996/97)
5. Jod in der Schwangerschaft (Erstveröffentlichung 2001)
6. Jod in der Suppe (Erstveröffentlichung 2002)
7. Jodinduzierte Herzerkrankungen (Erstveröffentlichung 2003)
8. Jod – Spurenelement und Gift (Erstveröffentlichung 2008)
9. Jod – zuviel davon macht krank! (Erstveröffentlichung 2000)
10. Krebskrank durch Jod? (Erstveröffentlichung 1996/97
11. Lichtallergie durch Jod? (Erstveröffentlichung 2001)
12. Rinder-Tuberkulose durch jodiertes Viehfutter (Erstveröffentlichung 2002)
13. Nutzvieh als Medikamententräger (Erstveröffentlichung 1996/97)
14. Jodiertes Viehfutter – ein Gesundheitsrisiko für den Menschen! (Erstveröffentlichung 2009)

*2 Sachveröffentlichungen zur Jodproblematik:
Braunschweig-Pauli, Dagmar/Dr. Heinrich Pauli: Grundinformation der Deutschen Selbsthilfegruppe der
Jodallergiker, Morbus Basedow und Hyperthyreosekranken, 1. Aufl. Trier, 1995/96, 4. Aktualisierte Neuauflage
Trier 2012, 5. aktualisierte Neuauflage voraussichtlich April 2014
Braunschweig-Pauli, Dagmar: Jod-Krank, der Jahrhundertirrtum, Andechs 2000/Trier 2007, 2012.
Dieselbe: Krankmacher Jod. Bad Schönborn 2002.
Dieselbe: Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod, München 2003, 5. akt. Neuauflage 2010, 6. Aufl. 2013.
Dieselbe/ Norbert Messing: Der kritische Einkaufsführer JOD, Bad Schönborn 2004.
Dieselbe: Basisartikel JOD. Basisinformationen zur „generellen Jodsalzprophylaxe„, Trier 2008, 4. Aktual.
Neuauflage Trier 2012.
Dieselbe: Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze. Ein Rezept und Einkaufsbuch für Jodempfindliche und
Gesundheitsbewußte, Trier 2009, 2. Aktual. Neuauflage Trier 2012, 3. Auflag. Trier 2014. Mit einem Vorwort des
Berliner Schilddrüsenspezialisten Professor Dr. med Jürgen Hengstmann und einem Geleitwort von Frank Rösner,
ehem. Schatzmeister der FDP in Garmisch-Partenkirchen.
Dieselbe: Die Jodartikel-Sammlung. 14 Artikel über spezielle jodinduzierte Erkrankungen, Trier 2011.

*3 Archiv Braunschweig-Pauli/1995, M1
*4 Archiv Braunschweig-Pauli/1995, M1
*5 Archiv Braunschweig-Pauli/1995, M1
*6 1. Aufl. Trier 1995 / 96. (verbesserte Nachdrucke 2004 / 2006)
2. aktual. Auflage November 2008
3. Auflage Februar 2010
4. aktual. Auflage April 2012
5. aktual. Neuauflage Frühjahr 2014
*7 Diese Liste wurde bis 2004 in Form eines Manuskriptes von uns ständig aktualisiert. 2004 waren so viele neue Aspekte dazubekommen, daß meine Recherchen zu unjodierten Lebensmitteln erstmals als kleiner Ratgeber - mit einem Vorwort des Verlegers - „Der kritische Einkaufsführer JOD“ In Buchform erschien, der allerdings sehr schnell auch wieder überholt war und seitdem nicht mehr aufgelegt wird. Wegen verschiedener Hürden, die sich auf Grund meiner jodkritischen Arbeit ergaben - u.a. die Verlagsgründung, um alle nötigen, auch die kleineren Publikationen über die Jodproblematik veröffentlichen zu können - konnte der wiederum aktualisierte und stark erweiterte Einkaufsratgeber für unjodierte Lebensmittel erst 2009 als „Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze“ im eigenen Verlag Braunschweig-Pauli, Trier, erscheinen:
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.
Kochen und Einkaufen ohne Jodzusatze
Ein Rezept- & Einkaufsbuch für Jodempfindliche und Gesundheitsbewußte
Mit feinen Rezepten aus Mamsells Küche
IS BN 978-3-9811477-2-8
Copyrigt 2009 Verlag Braunschweig-Pauli, Trier, 1. Auflage November 2009
2. Auflage, April 2012
3. Auflage Februar 2014


Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 15.05.2014



Fortsetzung folgt mit der ebenfalls in den Weihnachtsferien, aber nach Neujahr, also Januar 1996, verfaßten „Kurzinformation für ökologisch interessierte Milch- und Fleischerzeuger“.