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Jod-Krank

Jod-Krank: Buchauszug


Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.: Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum

Verlag Braunschweig-Pauli, Trier
3. aktualisierte Neuauflage 2012
372 Seiten, Taschenbuch.
ISBN: 978-3-9811477-0-4
Preis: EUR 31,90.

„Jod-Krank”
ist DIE Schlüsselbiografie der Jodkrankheiten.
In ihr beschreibt die Autorin die sich schleichend entwickelnde Entstehung ihrer eigenen jodinduzierten Autoimmunerkrankung und ihre persönlichen Erfahrungen mit den oftmals auch von Ärzten verkannten, durch Jod ausgelösten Symptomen. ...

Buchauszug

S. 11ff.: Vorwort zur 3. aktualisierten Neuauflage: Jodierung – die „KO-Maßnahme" unserer Gesundheitspolitik

Die gesundheitspolitisch (erstmals nach 1945 von Bundeskanzler Helmut Kohl und seinen Gesundheitsministern Heiner Geißler, Rita Süßmuth, Ursula Lehr, Gerda Hasselfeldt und Horst Seehofer) geplante, organisierte und durchgesetzte sogenannte „generelle Jodsalzprophylaxe„ wird offiziell zwar erst zu Beginn der neunziger Jahre des vergangenen Jahrtausends für Salz und verarbeitete Lebensmittel eingeführt, inoffiziell aber wirkte sie bereits ab 1985/86 über die dem Viehfutter – auch im Biobereich – künstlich zugesetzten, z.T. sehr hohen Jodzusätze. „Diese Maßnahme verbesserte das I-Angebot" („I„=Iod, Anm. d. Aut.) „des Menschen hochsignifikant, wie der I-Gehalt verschiedener tierischer Lebensmittel belegt". (zitiert aus: Köhrle, Josef (Hrsg): Mineralstoffe und Spurenelemete, a.a.O., S. 223)

Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt 2012 ist das inzwischen bereits ein Zeitraum von über einem Vierteljahrhundert, in dem in Deutschland den Lebensmitteln ab 19985/86 teils heimlich und undeklariert – über tierische Produkte – und ab ca. 1990 teils offiziell und deklariert – über Salz und Fertigprodukte mit Deklaration des Jodsalzes – Jod zugesetzt wird.

Alle diese Jodzusätze haben drei Gemeinsamkeiten:
erstens ihre Menge ist unbekannt,
zweitens ihre Aufnahme ist unkontrolliert hoch, und
drittens werden sie – als medizinisch-prophylaktische Maßnahme! - ohne individuelle Diagnose und ohne persönliche Einwilligung der Bürger verabreicht.

Auf diese Weise werden folgende drei Grundpfeiler unserer Humanmedizin völlig ausgeschaltet:

1. Die individuelle Untersuchung mit individueller Diagnose, die dann zum individuellen Therapievorschlag des Arztes führt. Sie muß jeder medizinischen Maßnahme – auch Prophylaxemaßnahme – vorausgehen.


2. Die persönliche Einwilligung, also die freie Entscheidung des Bürgers, die der vom Arzt mit allen Risiken und Nebenwirkungen umfassend erklärten Therapie IMMER folgen muß, andernfalls nämlich JEDE medizinische Maßnahme, auch eine Prophylaxemaßnahme, eine Körperverletzung im Sinne unseres geltenden Strafgesetzes nach § 223ff. StGB, darstellt; und


3. Die Dosierung der Medikation, die bei einer individuellen medizinischen Therapie – auch einer Prophylaxemaßnahme – IMMER verpflichtend ist.

Unsere gegenwärtige sogenannte „generelle Jodsalzprophylaxe„ ist aber NICHT individuell, NICHT freiwillig, und NICHT dosiert – salopp ausgedrückt wirkt sie wie eine Art „KO-Maßnahme„ unserer Gesundheitspolitik, denn die erwarteten jodinduzierten Gesundheitsschäden (Schilddrüsenüberfunktionen, Morbus Basedow, und Heiße und Kalte Knoten) sind nicht nur alle eingetreten und befinden sich seit nunmehr über 25 Jahren im stetigen Aufwärtstrend, sondern sie führte auch noch zur geradezu epidemischen Ausprägung der bis dahin in Deutschland unbekannten Schilddrüsenerkrankung Morbus Hashimoto.
Diese „rechnet" laut Schilddrüsenspezialist Prof. Dr. Peter Pfannenstiel „illustre potentielle Autoimmunpartner zu ihrem Kreise: beispielsweise die Vitiligo …, den Diabetes der jugendlichen Art, das klassische Rheumaleiden oder die grave Myasthenie, jene schwere Muskelkrankheit, die immer weiter fortschreitet, auch da, wo ihr Opfer zu schreiten längst nicht mehr imstande ist".(s. Nichts Gute im Schilde, a.a.O., S. 215)

Hinzugekommen sind weitere neue, ebenfalls wie Morbus Hashimoto allein durch hohe Jodzusätze ausgelöste jodinduzierte Erkrankungen wie die jodinduzierten Hauterkrankungen Jodallergie und Dermatitis herpetiformis Duhring, deren Existenz in Fachkreisen (s. Bga-Schriften, 3/94, S. 55) ebenfalls hinreichend bekannt waren, von denen die Experten aber nicht erwarteten, daß diese Erkrankungen von der von ihnen völlig unterschätzten krankheitsauslösenden Wirkung des Jodes nennenswerte Steigerungen erfahren würden.

Schilddrüsenerkrankungen – die meisten von ihnen erst durch die Jodierung ausgelöst - betreffen inzwischen 50% der über 45-jährigen und 30% der übrigen Bevölkerung (SZ, a.a.O., 13./14. Mai 2006, S. 10), wobei die Zahl der Betroffenen durch die Fortsetzung der nahezu unfreiwilligen Jodmedikation stetig wächst und auch immer mehr Kinder betroffen sind.

An erster Stelle stehen dabei die Autoimmunerkrankungen Morbus Hashimoto, die innerhalb von 20 Jahren von Null auf über 12,5 % (Stand 2009) gestiegen ist, und Morbus Basedow mit über 6%, (Stand 2009). Es folgen Über- und Unterfunktionen, Kropfbildungen und Schilddrüsenkrebs.
Die größte Gruppe von Krankheiten, die von der Jodierung wie von einem Brandbeschleuniger profitieren, sind diejenigen Erkrankungen, die es vor der Jodierung zwar schon gab, denen aber die Jodierung zu ungeahnten Höhenflügen verholfen hat. Das sind z.B. Krebs, Akne, Allergien – u.a. Jodallergie, Alzheimer, ADHS, Depressionen, Aggressionen, Diabetes, Fettleibigkeit, Osteoporose, Unfruchtbarkeit, Impotenz, Vitiligo, Atemwegserkrankungen, Tuberkulose, Zöliakie und Zappelbeine.

Die Jodierung der Lebens- und Futtermittel erweist sich als Krankheitsauslöser und Kostenverursacher Nr. 1 des bundesdeutschen Gesundheitswesens und hat Deutschland europaweit zum „Spitzenreiter„ von Schilddrüsenerkrankungen gemacht (s. FürSie: Die unterschätzte Gefahr: Die Schilddrüse reguliert unseren Stoffwechsel – eine Störung ihres Gleichgewichtes kann zu schweren Erkrankungen führen".11.02.2008)

Dabei ist das Basis-Rezept für mehr Gesundheit und weniger Krankheitskosten ganz einfach: Man nehme unjodierte Lebensmittel, auch aus dem Biobereich...
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier im Oktober 2012.

...

„Es braucht lange Jahre, bevor sich die auf Wahrheit
und moralischer Aufrichtigkeit
beruhenden Werte durchsetzen
und über den Zynismus triumphieren;
doch am Ende tragen sie den Sieg davon, immer."
(Vaclav Havel)

1

S. 21 ff.: Keine Warnung mehr vor Jodschäden


Als im Frühsommer 1995 in dem Krankenhaus, in das ich mich zur Untersuchung begeben hatte, vier sogenannte Heiße Knoten (s. Anhang) in meiner Schilddrüse diagnostiziert wurden, sagte der Oberarzt der radiologischen Abteilung zu mir: „Wir haben die Anweisung, keine Patienten mehr vor Jod zu warnen, auch die Patienten mit Überfunktion, heißen Knoten und Morbus Basedow nicht. Aber ich sage es Ihnen trotzdem, daß Sie Jod meiden müssen. Verwenden Sie kein jodiertes Speisesalz und essen Sie keine jodierten Lebensmittel, auch keinen Seefisch, und natürlich sollten Sie auch nicht an die Nordsee verreisen.„ „Das ist ja ungeheuerlich,„ sagte ich. „Wieso dürfen Sie Patienten nicht mehr vor Jod warnen, wenn Jod doch für diese schädlich ist?" „Um die flächendeckende Jodierung nicht zu gefährden." „Und dafür gefährden Sie lieber Menschen, nicht wahr? Das ist ja glatte Körperverletzung!" sagte ich in gerechter Empörung.
Denn das, was mir der Oberarzt da so locker im Plauderton mitgeteilt hatte, war für mich nicht mehr und nicht weniger als eine angeordnete Menschenquälerei in großem Maßstab.
„Die Patienten werden sich das aber nicht gefallen lassen," fügte ich aufgebracht hinzu.
„Die Patienten erfahren es ja gar nicht mehr, daß ihnen Jod schadet. Also wissen sie es auch nicht. Außerdem sind die Hyperthyreotiker so fertig, da rührt sich keiner." „Da irren Sie sich gewaltig," rief ich zornig. „Ich bin durchaus nicht fertig, wie Sie es ausdrücken, und wenn die anderen Geschädigten sich nicht mehr rühren können, dann werde ich das für sie tun! Ich werde zu dieser offensichtlich inhumanen Methode, Menschen krank zu machen, bestimmt nicht schweigen."
„Bei den Medien werden Sie keinen Erfolg haben," entgegnete der Mediziner, „die sind informiert: Jod ist gesund. Und an einer anderen Meinung sind die nicht interessiert." „Das wäre ja undemokratisch. Das glaube ich Ihnen nicht."
Aber mich beschlich auf einmal ein unbehagliches Gefühl. ..."
...

Anhang S. 344ff.:

I. Formular-Vorschlag für
"Antrag auf Schadensersatz und Schmerzensgeld bei durch "Jodsalzprophylaxe" verursachten
jodinduzierten Gesundheitschäden".

Betrifft:
Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld gemäß §§ 823 bis 847 BGB und §§ 249 ff BGB wegen Körperverletzung gemäß § 223 StGB (s. "II. Ärztliche Heilbehandlung") und Gefährliche Körperverletzung gemäß § 224 StGB infolge Gesundheitsschäden durch praktisch unausweichliche Lebensmitteljodierung."

II. Rentenklärung R870

Wort-Neuschöpfungen
Aus Mangel an geeigneten Begriffen zeitigte meine Beschäftigung mit der Jodierung folgende Wort-Neuschöpfungen:
Alibi-Diagnose, Deklarations-Illusion, Eunuchensalz, Jodabstinenz, Jodallergiker-Schutz, Jod-Bedrohung, Jodbiografie, Jodbremse, Jodempfindlichkeit, Jodfalle, Jodgeschädigte, Jod-Herzinfarkt, Jodkontamination, Jodkrank, Jodkrebs, Jodkritik, Jodlexikon, Jodlüge, Jodmissbrauch, Jod-Notfall, Jodorgan(e),Jodrisikomensch, Jodpatient, Jodopfer, Jodrausch, Jodschaden-Rente, Jodschäden/Jodschädigungen, Jodschock, Jodschub, Jodsensibilität, Jodskandal, Jodspuk, Jodträger, Jodunverträglichkeit, Jodverzicht, Mehrfachjodierung, Solo-Allergie, Viehjodierung.




Aktualisiert am 31.01.2017