Worst Case-Gesundheitspolitik

© Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 19.09.2017



Worst Case-Gesundheitspolitik – verantwortliche CDU schweigt seit Jahrzehnten zu Jodschäden.



Es gab gerade eine sehr gefährliche Situation bei einer Jodallergikerin: bei einer OP war - gegen den ausdrücklichen Hinweis der Patientin, daß wegen ihrer ärztlich bestätigten Jodallergie auf keinen Fall jodhaltige Desinfektionsmittel eingesetzt werden dürfen! - trotzdem während ihrer Narkose das Operationsfeld mit jodhaltigem Desinfektionsmittel desinfiziert worden.

Die Jodallergikerin hatte nach der OP starke Hautreaktionen, wie sie sie von Jodreaktionen kannte, und fragte die behandelnde Ärztin nach dem bei ihrer OP eingesetzten Desinfektionsmittel. Sie erhielt folgende Antwort, Zitat: „Wir haben im Internet recherchiert und gefunden, dass es keine Jod-Allergie gibt." Zitat Ende.

Die fortwährende und einseitige Pro-Jodwerbung hat offensichtlich dazu geführt, daß es Mediziner gibt, die die vom Medizinrecht (§223 ff. StGB) vorgeschriebenen Grenzen bewußt überschreiten und den schriftlich festgehaltenen Patientenwillen zum Schaden des Patienten ignorieren. Vielleicht sogar deshalb, weil sie sich wohl im Einklang mit in einigen Medizinerkreisen bekannten "Anweisungen von oben" fühlen", Zitat: "Wir haben die Anweisung, keine Patienten mehr vor Jod zu warnen, auch die Patienten mit Überfunktion und Morbus Basedow nicht." Zitat Ende (zitiert aus "Jod-Krank", a.a.O., S. 21)

In dem aktuellen Präzedenzfall sehe ich eine generelle Gefahr für die medizinische Behandlung all derjenigen Menschen, die kein zusätzliches Jod vertragen, und deren Zahl von Experten (bereits 2006) auf über 33% der Bevölkerung geschätzt wurde, Tendenz steigend. Laut „Arzneiverordnungsreport 2004“ wird sogar von einer Betroffenenzahl von 40 Millionen, also fast 50% der Bevölkerung ausgegangen (a.a.O., S. 45)

Die von den politischen Verantwortlichen der CDU-Regierung unter Helmut Kohl seit den achtziger Jahren geplante und durchgezogene Jodierung der Lebens- und Futtermittel hat in Deutschland praktisch zu einer Zwangsmedikation mit Jod geführt

– und damit unmittelbar zu einer gravierenden Verletzung des unverletzlichen Grundrechtes GG2,2, dem „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“: denn wer dieses zusätzliche, praktisch unausweichliche Jod in den Lebensmitteln aus gesundheitlichen Gründen nicht verträgt – das sind u.a. die Menschen mit Über- und Unterfunktion der Schilddrüse, Menschen mit den sogenannten aktiven und inaktiven Bereichen, Menschen mit den Autoimmunerkrankungen Morbus Basedow und Morbus Hashimoto und Schilddrüsenkrebs – hat in Deutschland mit deutschen Lebensmitteln kaum eine (Über-)Lebenschance.
Wer nicht auf ausländische, nicht künstlich jodierte Lebensmittel ausweichen kann, wird über die jodierten Lebensmittel zwangsjodiert, zwangskrank gemacht und muß sehr nebenwirkungsreiche Medikamente nehmen, die die krank machende Jodwirkung wieder abbremsen sollen.

Vor allem Basedow-Patienten und Jodallergiker leben in Deutschland täglich in der akuten Gefahr, an einer tödlich verlaufenden „Thyreotoxischen Krise“ oder dem „anaphylaktischen Schock“ zu sterben, wenn sie jodierte Nahrung zu sich nehmen.

Alle Appelle und Petitionen und Hilferufe von uns Jodgeschädigten an die politisch Verantwortlichen vor allem denen der ursächlich verantwortlichen CDU verhallen seit 22 Jahren ungehört – alles, was wir bisher vorbrachten, traf auf taube Ohren.

Inzwischen steht man, was die etablierten Parteien SPD, FDP und GRÜNE angeht, offensichtlich auch parteienübergreifend hinter dieser vermeintlich gesundheitspolitischen Maßnahme, die bis jetzt nur zu einer gigantischen Krankheits- Kosten- und Leidenswelle geführt hat.

Silberstreifen am Horizont: einige der noch jungen bzw. jüngeren Parteien, die Newcomer, sind für die Jodproblematik und die daraus resultierenden Gesundheitsschäden und Diskriminierungen der Betroffenen aufgeschlossen. Dazu siehe die drei Antworten auf meine Wahlprüfsteine 2017.

CDU-Politiker, die verkennen, daß sie mit der Zwangsjodierung bis jetzt schon ca.30 Millionen Menschen krank gemacht haben und aus der täglichen Ernährung ausklinken, verpassen die Zeichen der Zeit.

Frei nach Gorbatschow: „Wer nicht mit der Jodierung aufhört, verpaßt Millionen Wähler!“

Literatur
Braunschweig-Pauli, Dagmar: Jod-Krank, der Jahrhundertirrtum, Andechs 2000/Trier 2007, 2012.
Schwabe, Ulrich/ Paffrath, Dieter (Hrsg.): Arzneiverordnungsreport 2004, Springer-Verlag 2004, S. 45.
©by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 19.09.2017